Quelle: Archiv MG - REALSOZIALISMUS DDR/FNL - Deutsche Menschen in ihrem Wahn
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Korrespondenz
"Der Stil, den wir noch aus Goebbels Zeiten kennen"
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Betrifft: "1O Fragen an unsere neuen Mitbürger aus der DDR", MSZ
5/1989, Rückseite.
Münchner Verwandte schickten mir Ihren Aufruf...
Ich möchte gerne, daß Sie wissen: Mit einem solchen Text werden
Sie von keinem ehemaligen DDR-Bürger ernst genommen. Das ist ge-
nau der Stil, den wir noch aus Goebbels' Zeiten kennen und den
wir anschließend dreißig Jahre lang aus dem Munde Karl-Eduard von
Schnitzlers übers DDR-Fernsehen hätten hören können, wenn wir
alle nicht rechtzeitig abgeschaltet hätten. Jetzt haben wir es
endlich erzwungen, daß dieser Mann seinen Posten und damit seine
Sendung verlor. Das müßte Ihnen doch zu denken geben, wenn Sie
sich anschicken, weitere demagogische Flugblätter zu verfassen.
Und seit vier Wochen sind wir dabei, uns auch noch einer Regie-
rung zu entledigen, die wir nie gewählt haben und die außer ihren
privilegierten Kostgängern keine Anhänger hat. Was sagen Sie
nun?!
Wir in der DDR sind auch nicht glücklich über diese Ausreise-
welle, denn sie macht unser ohnehin problematisches Leben noch
viel problematischer. Aber was für eine Angst spricht doch aus
Ihren Worten! Angst, die vielen Flüchtlinge könnten den Alteinge-
sessenen etwas von ihrem seit Jahrzehnten genossenen Wohlstand
nehmen, womöglich müsse man dies oder jenes künftig mit ihnen
teilen! Wir hier wissen solche Töne genau einzuschätzen, seien
Sie sicher. Auch DDR-Bürger haben nur ein Leben. Wenn es einige
Zehntausende von ihnen endlich satt haben, dieses Leben in einer
Diktatur zu fristen und endlos die Schulden des letzten Krieges
auch für die Bundesbürger mit abzubezahlen, ohne je einen Silber-
streif am Horizont zu sehen - wer kann es ihnen verdenken?!
Alle, die sich so wie Sie um die DDR sorgen und gegen das eigene
System hetzen, sollten hierher übersiedeln. Aber das tut KEINER!
Die Freiheit und der Wohlstand des Westens sind ihnen viel zu
wertvoll, als daß sie auf sie verzichten wollten. Ich weiß, ich
weiß: Sie bleiben alle im Kapitalismus, um ihn besser bekämpfen
zu können. Aber was wollen Sie statt dessen? Unseren
"Sozialismus", gegen den wir uns gerade erheben und den wir end-
lich abwerfen? Ich würde ihn Ihnen und Ihren Genossen herzlich
gönnen.
M.A., Leipzig (DDR)
Antwort der MSZ
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Wir setzen darauf, daß es unter den ehemaligen wie den verbliebe-
nen DDR-Bürgern und sogar unter den Bundesdeutschen ein paar
Leute gibt, die sich in der Politik nicht bloß an Stilfragen är-
gern oder belustigen, sondern Inhalte wenigstens noch zur Kennt-
nis nehmen. Wir halten es jedenfalls so. Sogar an Gobbels' be-
rühmter rhetorischer Frage: "Wollt ihr den totalen Krieg... "
usw. stört uns der Inhalt mehr als die demagogische Masche. Viel-
leicht wäre es auch bei Schnitzlers Schwarzem Kanal besser gewe-
sen, die Zuschauer hätten nicht immer rechtzeitig abgeschaltet,
sondern einmal den Fehler herausgehört, den Sozialismus als die
bessere deutsche Staatsideologie auszugeben und damit die Konkur-
renz gegen den Nationalismus der BRD gewinnen zu wollen. Verärge-
rung über Stilfragen ist jedenfalls auch da nichts als die hoch-
anständige billige Tour, sich die Mühe einer Kritik in der Sache
zu ersparen. (Dem Gegner übrigens auch!)
Sie sind, sicherlich gemeinsam mit fast allen DDR-Bürgern und mit
der westdeutschen Öffentlichkeit sowieso, überzeugt, ein neues
Fernsehen und eine neue Regierung erzwungen zu haben. Hoffentlich
ist Ihnen nicht ganz entgangen, daß da noch mindestens zwei an-
dere, maßgeblichere Mächte mit im Spiel waren und sind. Die SED
hat sich zu ihrer Wende entschlossen; sie tut alles, um beim
Nachgeben die Kontrolle über das Geschehen zu behalten; sie geht
sehr kalkulierend mit dem Druck von unten um. Und vor wem sie
wirklich nachgibt, das zeigt sich nur allzu deutlich an den Ver-
handlungspartnern, mit denen sie die tatsächliche materielle Zu-
kunft der DDR aushandelt.
Da ist von Ihnen und Ihren Kampfgefährten leider gar nichts zu
sehen; um so mehr dafür von Bonner Ministern, westdeutschen Par-
teigrößen, kapitalistischen Unternehmern und Bankiers usw.
Mag sein, daß Sie und Ihre Mitbürger in ein paar Wochen oder Mo-
naten die Gelegenheit gewährt kriegen, sich tatsächlich Ihrer
nicht gewählten Regierung zu entledigen und neue Leute in die al-
ten Ämter zu wählen. Aber wenn Sie und Ihre Landsleute sich wei-
ter den Schwenk der SED als Ihren Erfolg in die Tasche lügen,
dann werden Sie nicht bloß genau an dem Tag zur Wahl latschen, an
dem Sie hinbestellt werden; Sie werden dann auch abgewartet ha-
ben, welche Parteien bis dahin von lauter "privilegierten Kost-
gängern" einer neuen, prowestlichen DDR und von deren bundesdeut-
schen Paten aufgebaut und mit "netten Menschen" als Wahlkandida-
ten ausstaffiert worden sind. Meinen Sie, es gibt dann, bei einer
solchen gut vorbereiteten freien Wahl, andere ernsthafte Wahlal-
ternativen als solche zwischen den beflissensten - und natürlich
"glaubwürdigsten"! - Hampelmännern der West-Integration der DDR?
Nebenbei: nicht einmal die Abschaltung des Schwarzen Kanals kön-
nen wir so ohne Weiteres als Ihre Befreiungstat würdigen. Für uns
ist nur gar zu offensichtlich, daß da die Partei einen Stören-
fried bei ihrem entschlossenen West-Schwenk abgehalftert hat. Und
bevor Sie sich jetzt darüber erbosen, daß wir Ihnen nicht einmal
diesen kleinen Triumph lassen, bitten wir um Prüfung, ob es nicht
vielleicht stimmt. Sonst machen wir in Zukunft Sie für die Aktu-
elle Kamera verantwortlich.
Sie lesen aus unseren "10 Fragen" die Angst davor heraus, wir
müßten "unseren Wohlstand" mit den Zuzüglern aus dem Osten tei-
len. Dem Inhalt unseres Blättchens können Sie das nicht entnommen
haben. In dem erlauben wir uns eine Polemik gegen den widerlichen
nationalistischen Konkurrenzstandpunkt, mit dem die Übersiedler
hierzulande nur allzu leicht konfrontiert sind - und dem sie sich
leider nur allzu gern anschließen. Da ist nämlich oft blitz-
schnell die Sorge da, man müßte mit "Nachzüglern" teilen; oder
womöglich mit Zuzüglern, die "noch nicht einmal Deutsche" sind.
Darf man dagegen nicht einmal die Frage stellen, ob die Ausgerei-
sten (übrigens genauso verkehrt wie leider die riesige Mehrheit
der Bundesdeutschen) sich unbedingt auf den Standpunkt eines vor-
gestellten n a t i o n a l e n Rechtstitels stellen müssen -
der übrigens immer gleich Leute kennt, die rausgeschmissen gehö-
ren -; oder ob sie vielleicht noch unterscheiden können zwischen
dem Fanatismus für ein deutsches Vorrecht und i h r e n
m a t e r i e l l e n Interessen ?
Was d i e betrifft, so teilen wir erstens nicht Ihre Vorstel-
lung, die wären in der BRD der Leitfaden aller Dinge und bestens
sichergestellt. Zweitens finden wir Ihre Vorstellung grundver-
kehrt, der Kapitalismus Marke BRD wäre ein enorm großer Wohl-
standstopf, aus dem alle sich was rausholen dürfen; der schneller
leer würde, wenn mehr Leute sich was rausholen; und aus dem des-
wegen womöglich ausgerechnet die Deutschen, sei es ohne DDRler
oder mit denen, vorrangig oder sogar exklusiv bedient werden müß-
ten. Die materiellen Interessen der normalen Leute hierzulande
werden dadurch "bedient", daß sie total ein- und untergeordnet
sind; und zwar unter die Belange einer Weltwirtschaftsmacht, die
mit ihrem akkumulierenden Reichtum auch noch den Rest der Welt in
Dienst nimmt - nicht zuletzt und schon seit langem die DDR, deren
Einwohnern das auch gar nicht gut bekommt. Das macht die Leute
hierzulande kaputt, und "versorgt" werden sie so, daß sie funk-
tionieren.
Wir halten es drittens gar nicht für gut, die eigenen materiellen
Interessen aus einem vorgestellten "Systemvergleich" heraus zu
bestimmen, also von vornherein davon auszugehen, daß einem so-
wieso gar nichts anderes übrig bleibt, als sich nach der Decke zu
strecken, so daß man sich am besten gleich die längste Decke
sucht. Es ist kläglich, sich immer schon damit abgefunden zu ha-
ben, daß eine nationale Ökonomie sich sowieso nie um die Interes-
sen der Leute dreht, so daß man immer bloß auf die Gelegenheiten
und Chancen spechten kann, die in dem einen oder dem anderen
Wirtschaftssystem so abfallen und dann doch allesamt wieder einen
Pferdefuß haben. Wir agitieren jedenfalls hierzulande dafür, daß
die Leute aufhören, ohne Rücksicht auf sich selbst bei lauter
mehr oder weniger erfolgreichen DMark-Kapitalisten Dienst zu tun
und diesen Dienst auch noch dankbar für ein herrliches Lebensmit-
tel zu halten, bloß weil es anderswo noch elendere Verhältnisse
gibt. Deswegen liegt es uns auch fern, den Bürgern von anderswo
schulterklopfend bundesdeutsche Verhältnisse zu "gönnen": Auch
denen sollte, bei aller Unzufriedenheit mit ihren heimischen Zu-
ständen, doch ein etwas anderer Wohlstand einfallen als die be-
wunderten Abhängigkeiten und Freiheiten in Deutschland/West, die-
sem Paradies für alle, die von ihren DMark nicht leben müssen,
sondern genug haben, um sie ertragreich anlegen zu können. Auch
allen unzufriedenen DDR-Bewohnern möchten wir zu bedenken geben,
ob denn wirklich die einzige Alternative zum schlecht entlohnten
Arbeitsdienst drüben der Arbeitsdienst für weltrekordmäßige Kapi-
talisten herüben sein kann. Soll das wirklich das Höchste sein:
Anpassung an neue Dienstvorschriften, die man für erträglicher
hält?!
Na klar bei Ihnen kommt jetzt sicher gleich wieder der Verdacht
hoch, wir wollten Ihresgleichen bloß den Zugang zu westlichen
Futterkrippen neiden oder verwehren. Wenn Sie also wirklich keine
besseren Sorgen haben, dann können wir Sie trösten: Das westdeut-
sche Kapital ist schon im Aufbruch, es kommt zu Ihnen rüber, mit
seiner DMark und seinen Fließbändern, seinen Bodenspekulanten und
seinem Werksschutz. Es wird auch alle Kaufhausketten mitbringen,
die in Ihrer Optik für den westlichen Wohlstand stehen. Wir wün-
schen Ihnen bloß, daß Ihr Geld dann etwas weiter reicht als der
Durchschnittslohn eines westdeutschen "Wohlstandsbürgers". Und
wenn die "Zehntausende", die den "realsozialistischen" Laden satt
haben, nichts wirklich in die eigenen Hände nehmen wollen, son-
dern bloß danach seufzen, daß die große kapitalistische Besche-
rung noch zu ihren Lebzeiten stattfindet, dann kriegen sie halt
auch nichts besseres.
Auf dem Höhepunkt Ihrer Beschwerde über den Egoismus der Bundes-
deutschen, den Sie in unserem Flugblatt erspürt haben, kommen Sie
mit den "Schulden des letzten Krieges", die einseitig in der DDR
abbezahlt würden. Meinen Sie das wörtlich: Sollte ausgerechnet
diese SED-Ideologie über den fortwährenden Grund des schlechten
Lebens in der DDR bei Ihnen eingeschlagen haben? Oder meinen Sie
das mehr moralisch, im Sinne einer historischen Strafe, die die
unglücklichen Bewohner von Deutschland/Ost ungerechterweise al-
lein getroffen hätte? Ungefähr so, wie es der westdeutsche Bun-
deskanzler öfters sagt, um seinen bundesdeutschen Besitzanspruch
auf die DDR als Wille zur Wiedergutmachung an den vom Kriegser-
gebnis so arg gebeutelten Ostdeutschen hinzustellen?
Wie dem auch sei: Wahr ist doch nur, daß die DDR unter viel
schlechteren materiellen Voraussetzungen an den Wiederaufbau nach
Kriegsende herangehen mußte. Ansonsten läßt sich aus dem Ge-
schichtsverlauf aber doch bloß ablesen, daß er mit Schuld, Sühne
und Gerechtigkeit überhaupt nichts zu tun hat; weil er nämlich
von Staaten gemacht wird, für die ihr nationaler Erfolg die ein-
zig gültige "Moral" ist; und daß die Menschen i m m e r die
Dummen sind, wenn sie sich auch noch moralisch mit den Kriegen
und Kriegsfolgen der Staaten identifizieren, für die sie doch
bloß die Manövriermasse hergeben müssen.
Und diesen Fehler müssen wir Ihnen vorwerfen. Sie grübeln über
Sinn und Ungerechtigkeit der Geschichte, denken dabei überhaupt
bloß in nationalen Kollektiven, vor allem in der Kategorie "wir
Deutschen", und deuten sich Ihre Lage und die Ihrer Landsleute
als verletzte nationale Solidarität. Meinen Sie, damit hätten Sie
irgendeine Wahrheit darüber erwischt, warum es wie nach dem Krieg
zugegangen ist mit dem besiegten "3. Reich" und seinen Insassen?
Oder Sie hätten damit irgendeinen vernünftigen Anspruch gestellt,
was sich gefälligst ändern soll: Die nationale Solidarität, die
Sie vermissen, gibt es überhaupt nur so, daß eine Staatsgewalt
das Zusammenhalten ihrer Untertanen e r z w i n g t; das dürfen
sich die Betroffenen dann als ihre moralische Leistung zurechtle-
gen. Und in diese Ecke gehört ihre Beschwerde. Eindruck können
Sie damit allenfalls gleichgesinnten Moralaposteln einer deutsch-
nationalen Volkssolidarität machen und Sie werden auch wissen,
welchen: Sie fordern damit nur genauso verkehrte moralische
Selbstrechtfertigungen heraus.
Auf das gute alte reaktionare "Geht doch rüber!" wollen Sie am
Ende also auch nicht verzichten. Sie finden also am Kapitalismus
nichts auszusetzen; Sie verwechseln jede Kritik daran mit Befür-
wortung der DDR-Verhältnisse; Sie nehmen uns Ihre Verwechslung
persönlich übel; und Sie wüßten für den DDR "Sozialismus" mit
seiner "Diktatur" immerhin eine gute Verwendung, nämlich die, uns
das Kritisieren abzugewöhnen. Na, das ist ja wenigstens mal wohl-
tuend undemagogisch.
"Die Leute hier haben den aufrechten Gang gelernt"
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Ich habe am Sonntag in Berlin-West Euer Flugblatt gegen den Deut-
schen Wahn (1) in die Hand bekommen. Ebenso wie Ihr bin ich be-
troffen und enttäuscht von dem, was zur Zeit hier in der DDR
läuft. Und ich muß sagen, Ihr habt mich auch bei keiner Feier ge-
stört, es sei denn bei einer Totenfeier. Ich gehe auch mit Euch
konform, wenn Ihr sagt, daß die DDR vorm Ausverkauf steht. Und es
verbittert, nichts mehr dagegen tun zu können. Aber bei all dem,
was jetzt wirtschaftlich ins Rollen und für uns hier ins Rutschen
kommt - und das für uns ungeheure Probleme bringen wird möchte
ich, daß niemand auf irgendeine Art und Weise über die - ja -
Volksbewegung hier lästert oder sie klein zu machen versucht. Wir
hier mußten unter den gegebenen stalinistischen Spielregeln ar-
beiten und leben. Und in der SED (und ich bin Mitglied) war es
frustrierend, sich diesem Machtgefüge ausgesetzt zu sehen. Ihr
könnt Euch nicht vorstellen, wie es ist, in jeder Seminargruppe
einen Stasi-"Menschen" zu wissen, zwei Meinungen zu haben, dieses
Land hier, das ich liebe, weil es meine Heimat ist, verfallen zu
sehen. Ihr könnt nicht nachempfinden, was es für eine Leistung
war, am 9. Oktober auf die Straße zu gehen. Ich war nicht dabei,
weil ich Angst hatte. Und Ihr könnt es wirklich glauben, die
Leute hier haben den aufrechten Gang gelernt. Das hatte nichts
mit Reisefreiheit zu tun, noch nicht. Die paßte selbst einer Frau
Boley vom Neuen Forum nicht ins Konzept. Sie hätte sie lieber
selbst gewährt. Das Chaos z. Zt. ist schlimm, und ich schäme mich
für viele DDR-Bürger, die an Suppenküchen anstehen, riesige
Dreckberge hinterlassen etc., aber all das ist doch nur Ausdruck
des Dampfdrucks im Kessel, der nun entweicht.
In meiner Partei, also der SED, gibt es noch viel aufrechte alte
und junge Genossen. Und ich hoffe, daß sie die z. Zt. herrschende
Anarchie schnell überwinden. Es ist meine letzte Hoffnung. Nur
sie werden es schaffen, nicht "Garant der marktwirtschaftlichen
Entwicklung" der DDR zu werden. Die SED ist nicht die SPD. Es
gibt da mehr als ein paar feine Unterschiede. Aber sie hat es,
gefesselt in stalinistische Zwänge nicht vermocht, das Modell So-
zialismus durchzusetzen. Was sie geschafft hat, war eine landes-
weite Frustration, Arbeitsunwilligkeit, Verfall ideller Werte,
Verfall der Städte und Dörfer, Niedergang der Wirtschaft, ja, die
Wirtschaft in den Kollaps zu führen. Die durchaus vorhandenen
Werte, allen voran die soziale Sicherheit, die durchaus gegeben
war, haben nicht genug Überzeugungskraft besessen, wurden von an-
deren Mißlichkeiten überdeckt, ja haben sogar die produktiven
Kräfte des Volkes gelähmt, so daß wir es heute mit einer Volks-
wirtschaftskrise gigantischen Ausmaßes zu tun haben. Sie hat
nichts mit zyklischen Überproduktionskrisen zu tun, an ihrem Ende
steht die Implosion der gesamten Gesellschaft unseres Landes. Ein
Dozent bei uns hat es einmal so charakterisiert: Wenn ein kapita-
listischer Unternehmer Unsinn macht, geht er gottlob schnell
pleite; bei uns kann die Dummheit fröhliche Urständ' feiern, ohne
daß den Verantwortlichen an den Kragen gegangen wird. Der Schaden
ist dadurch um Dimensionen größer. Diesen Schaden müssen wir nun
beheben. Am Versagen der SED kochen nun andere ihr Süppchen, kei-
ner weiß, was von Parteien wie CDU, LDPD, NDPD, DBD bei uns zu
erwarten ist...
Warum schreibe ich Euch das alles? Weil ich möchte, daß deutlich
wird, daß unsere Probleme hausgemacht sind. Und vielleicht haben
wir geschicktere Männer als die Ungarn, und sicher ist unsere Po-
sition um vieles, vieles besser als in Polen, um mit dem Teufel
einen Pakt einzugehen und seiner Großmutter drei goldene Haare
auszureißen. Ja, wir brauchen die Dresdner Bank, den Kanzler. Wir
holen sie nicht her, um ihre Profite zu steigern (auch wenn sie
das tun werden), sondern weil wir auf ihr Geld einfach angewiesen
sind...
Ich werde Euer Flugblatt an unserem schwarzen Brett aushängen...
T., Leipzig (DDR)
Antwort der MSZ Redaktion
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Daß Du "betroffen und enttäuscht" bist über den Abgang, den die
deutsche Ausgabe des "Modell Sozialismus" macht, ist eine Seite
und verständlich.
Die andere, gar nicht korrekte Seite ist, wenn Du unsere Kritik
der sehr unterschiedlichen Zwecke und Parteien, die sich da -
jede auf ihre Weise - am Aufbau des Ersatzmodells
"Gesamtdeutschland" zu schaffen machen, so gleichmacherisch und
ganz ohne Rest auf ein persönliches Bekenntnis zu einer durch den
Lauf der Dinge enttäuschten Hoffnung zusammenstreichst. Die war
es nämlich überhaupt nicht, die uns auf unsere Einwände gegen das
deutsch-deutsche Mauerfest gebracht hat - mit dem Prinzip Hoff-
nung haben wir den Sozialismus noch nie verwechselt. Und auf Ent-
täuschung laufen unsere Einwände auch überhaupt nicht hinaus:
Weil wir uns über den imperialistischen Witz des deutsch-deut-
schen Verhältnisses unseren Begriff gemacht haben, sind wir vom
für beide Seiten ziemlich gegenläufigen Ausgang der zwischendeut-
schen Erfolgsbilanz nicht enttäuscht, sondern merken an ihr bloß,
wie wenig wir uns getäuscht haben. Das macht uns höchstens unzu-
frieden - das wiederum aber schon sehr.
Doch nicht nur darin hast Du uns mißverstanden. Du hast auch un-
sere Rede vom "Ausverkauf" der DDR, mit der Du ja konform gehst,
ihrem sachlichen Gehalt nach ziemlich verdreht. Und zwar gleich
so, daß aus unserer Kritik des Imperialismus, wie sie im Flug-
blatt steht, glatt eine Perspektive wird, aus der Du Hoffnung
schöpfst. Weil das grundverkehrt und sehr schädlich ist, drängen
wir da auf Richtigstellung - und wollen Dich gleich wieder, mög-
lichst gründlich und auf Dauer, enttäuschen. Dazu die folgenden
paar Hinweise auf die Hoffnungsträger, die Du Dir hast einfallen
lassen.
Dein e r s t e r Hoffnungsträger ist das Volk, das Du in seiner
Eigenschaft als "Volksbewegung" schon sehr grundsätzlich über je-
den Zweifel stellen möchtest. Das ist nicht in Ordnung. Eine Par-
teinahme für oder gegen ein massenhaft vorgebrachtes Anliegen
kommt nämlich gar nicht umhin zu begründen, warum und worin die
Zwecke, die sich da Gehör verschaffen, in Ordnung gehen - oder ob
sie nicht besser zu kritisieren sind. Diese nicht unwichtige Prü-
fung ersparst Du Dir pauschal mit dem Verweis auf den "aufrechten
Gang", den Deine Volksgenossen statt ihres bisherigen opportuni-
stischen Mitläufertums nunmehr aufzuweisen hätten. Nun mag es ja
sein, daß Dir die bisherigen Volksbewegungen, die Fahnen- und
Parolenumzüge auf den offiziellen Jubelveranstaltungen zum Ruhme
des Sozialismus und der Einheit von Staat und Volk, schon länger
ein wenig suspekt vorgekommen sind. Aber braucht es, damit eine
Kritik daraus wird, die Bestand hat, da nicht ein wenig mehr als
ein Zitat der antikommunistischen Wunderwaffe aus dem Arsenal
bürgerlicher Ideologie, das bloß "Stalinismus" heißt und doch
stets die prinzipielle Untragbarkeit eines ganzen Produktionsuer-
hältnisses meint? Ein U r t e i l beispielsweise über den poli-
tischen Zweck eines Staates wäre da schon sehr angebracht wenn
man schon seinen Manövern nicht glaubt, mit denen er den Schein
pflegt von der notorischen Übereinstimmung all seiner Machen-
schaften mit den Interessen derer, die er politisch wie ökono-
misch befehligt. Dann könnte man sich nämlich überhaupt erst ein-
mal Klarheit darüber verschaffen, w a s einem denn d a r a n
nicht paßt und wie überhaupt der Gegensatz beschaffen ist, in dem
man als 'Volk' der DDR zu einen Staat steht. Dann sortiert sich
auch die Sache mit dem "aufrechten Gang" ein wenig anders, von
dem Du behauptest, daß "die Leute hier" ihn "gelernt" hätten.
Denn so richtig es ist, daß die, die sich am 9. Oktober aufgebaut
haben, dabei tatsächlich einiges riskiert haben: Bevor man das so
locker zu Heldentum und Unbeugsamkeit eines Volkes stilisiert,
sollte man schon auch den I n h a l t des Selbstbewußtseins zur
Kenntnis nehmen, das sich inzwischen regelmäßig zu Massendemon-
strationen aufbaut. Und diesbezüglich ist uns gar nicht wohl,
weil dem überreichlich zum Ausdruck gebrachten Mißtrauen in alle
bisherigen Amtsträger in Staat und Partei bloß der W u n s c h
n a c h e i n e r n e u e n F ü h r u n g zu entnehmen ist,
der man vertrauen, also g e r n e gehorchen können will: Das
ist ziemlich das Gegenteil einer "Bewegung", die sich anschickt,
ihre Angelegenheit gut kommunistisch selbst in Angriff zu nehmen
und sich darüber den Respekt verdiente, den Du ihr so pauschal
schenkst. Da ist eben kein Umsturzwesen in Gang gebracht worden,
sondern ein im Prinzip schon sehr fügsames und dienstbereites
Volk nimmt eine Gelegenheit wahr, die ihm nur durch den Anspruch
der BRD auf DDR-Staatsbürger und ungarische Amtshilfe geboten
worden ist. Und wenn Du das bei den Westbesuchern, am Schlange-
stehen, an den großen Kinderaugen, an der nichtaufhörenwollenden
Dankbarkeit für geschenkte Freiheitserlaubnis usw. usw. schon
selbst irgendwo gemerkt hast -: dann schäme Dich gefälligst nicht
für Deine Landsleute und entschuldige nicht alles mit dem Dampf-
kessel "Stalin"! Erstens kannst Du ja vom "Ausdruck" auch mal den
Rückschluß auf die Qualität "des Dampfdruckes im Kessel" wagen,
der da entweicht. Und zweitens glaubst Du ja wohl auch selber
nicht im Ernst, daß man mit so eindeutig zwecklosen, weil bloß
rundum verwerflichen Absichten wie "Unterdrückung", "Bespitze-
lung" und "Gesinnungskontrolle" ein ganzes realsozialistisches
Planwesen auf die Beine kriegt. Also weg mit dem Pathos eines
Kampfes gegen "Bevormundung", mit dem Du die Volksumtriebe
versiehst: Pathos ist eh' Blödsinn, und aus einer anvisierten
"Befreiung", wird ganz schnell Unsinn, wenn die gar kein sachli-
ches "WOVON" hat und in keinem der materiellen politischen wie
ökonomischen Zwänge einen wirklichen Gegner kennen will.
Dein z w e i t e r Hoffnungsträger und, wie Du sagst, Deine
"letzte Hoffnung", ist die SED. Das ist einerseits logisch, weil
Du in der ja Mitglied bist. Andererseits aber überhaupt nicht,
weil Du Deine Hoffnungen in Sachen "Modell Sozialismus" ausge-
rechnet in derselben Partei aufgehoben siehst, mit der Du ziem-
lich radikal abrechnest. Allerdings aber schon auch denkbar
schlecht und verkehrt, denn genaugenommen k r i t i s i e r s t
Du an der SED-Politik r e i n n i c h t s: An all ihren poli-
tischen und ökonomischen Machenschaften, die sie ins Werk gesetzt
hat, findest Du nichts Bedenkliches, stößt Dich an keinem Fehler
und keinem Zweck; statt dessen erteilst Du allem eine ganz leere,
grund- wie inhaltslose A b s a g e, für die schon wieder die
Zwangsjacke "Stalinismus" den Bürgen spielt. Diesmal als Verkru-
stungsteufel, der alle guten Absichten zunichte gemacht hätte,
denen das tatsächliche praktische Schalten und Walten der SED im-
mer und überall gehorchte. Das ist ausgesprochen
s c h l e c h t e "Kritik". Denn statt beispielsweise unter die
Lupe zu nehmen, was die SED so alles p o s i t i v u n d
p r a k t i s c h in Sachen Beanspruchung der von Dir zitierten
"produktiven Kräfte des Volkes" unternommen h a t, und statt an
dem zu überprüfen, ob das alles ein stichhaltiger, materieller
Grund für "Überzeugung" fürs Mitmachen bei ihrem Programm ist,
wirfst Du ihr glatt vor, das Volk n i c h t, zumindest
n i c h t g e n ü g e n d b e a n s p r u c h t zu haben! Das
ist nicht übermäßig sozialistisch von Dir! An der ganzen Latte
der "ideellen Werte"', derentwegen sich nach offizieller SED-
Ideologie das Mitmachen im realen Sozialismus ganz insbesondere
lohnen soll, fällt Dir gleichfalls nichts Anrüchiges auf und
keine gescheite Widerlegung ein. Statt dessen beklagst Du den
"Verfall" dieses antimaterialistischen Mummenschanzes, mit dem
Deine Partei alle von ihr eingerichteten Sachzwänge des Geldver-
dienens und -ausgebens unbedingt auch noch als freie Lustbarkeit
aller beteiligten Lohnempfänger verkaufen wollte! Wenn's bloß so
wäre, mit dem "Verfall" aller ideellen Lohnformen da hätten sogar
wir wieder was zu hoffen!
Sehr schief gewickelt bis Du auch beim 2., die SED betreffenden
Hoffnungsposten. Der besteht in Deiner Auffassung darin, daß all
das, was die SED mit ihrem Übergang zur "Demokratisierung" und
zur "wirtschaftlichen Erneuerung" nebst "Vertragsgemeinschaft"
mit der BRD sich vorgenommen hat, ein Bollwerk gegen den Übergang
zur "marktwirtschaftlichen Entwicklung" der DDR sein soll. Schon
rächt sich - und zwar bitter! - der leere Formalismus Deiner po-
litischen (Nicht-)Kritik an der SED: Gerade weil Du keinen einzi-
gen Gegensatz im Visier hast, den eine Geld- und Gewinnwirtschaft
den Leuten beschert, die mit ihren staatlich bilanzierten Erlösen
beglückt werden sollen, kommt Dein kritischer Gesamtbefund zur
aktuellen Wirtschaftslage der DDR ziemlich gesamtvölkisch und
ebenso begriffslos wie unmaterialistisch als "Volkswirt-
schaftskrise" und "Schaden" daher. Für wen denn eigentlich: Und
worin denn "Schaden": Für den Sozialismus: War der nicht ein
Gegenprogramm zum nationalen Standpunkt einer volks-
wirtschaftlichen Erfolgsbilanz: Sollte in dem sich der Reichtum
nicht mal vordringlich deswegen und dadurch bezahlt machen, daß
seine Produzenten ihn verfressen - und nicht ein mit Staatshoheit
versehener Gesamtplaner die Anhäufung des gesellschaftlichen
Reichtums für zu wenig "effektiv" befindet, weil sie ihn zu wenig
bereichert: Und wo haben sich denn diese nationalen Bilanzbuch-
halter erkundigt, als sie eine "Wirtschaftskrise" ausriefen und
diese gleich mit einer echten "Leistungsgesellschaft" kurieren
wollen: Beim Volk vielleicht, dem "arbeitsunwilligen" : Und wieso
glaubst Du Deinem Dozenten diesen Stiefel, wonach Unsinn im Kapi-
talismus mit einer Pleite, im Sozialismus aber gar nicht bestraft
wird:! Frag' Dich doch mal - und wenn Du's weißt, Deinen Dozenten
-, was an einer kapitalistischen Geschäftskalkulation und ihrer
erfolgreichen Durchsetzung in der Konkurrenz der Kapitale so ver-
nünftig sein soll, daß ein Ausbleiben des angepeilten Erfolgs
gleich bloß noch "Unsinn" ist. Und dann überlegt Euch zusammen,
w e l c h e F e h l e r Ihr Eurer Planwirtschaft vorrechnet und
auch vorzurechnen habt, bevor Ihr sie so furchtbar ignorant mit
"Dummheit" belegt und Euch ans Aufknüpfen von "Schuldigen" macht,
die alles verbrochen hätten. Das wäre mal "Anti-Stalinismus"!
Dann kämen vielleicht auch Deine d r i t t e n Hoffnungsträger
etwas schlechter weg. Daß Eure "Probleme" "hausgemacht" sind, ist
Dir eigens der Erwähnung wert. Wenn Du damit ausdrücken willst,
daß es an der politischen Ökonomie des realen Sozialismus einiges
auszusetzen und praktisch zu korrigieren gibt. geht's in Ordnung.
Wenn Du aber mit "Problemen" gar nichts Bestimmtes, sondern bloß
"Volkswirtschaftskrise" und so Zeug gesagt haben wolltest, ist es
uns nicht recht - siehe oben. Weil das nachfolgende Bekenntnis
zum "hausgemachten" Charakter derselben dann bloß noch den
falschen Moralismus unterstreicht, der dem begriffslosen Deuten
auf einen "unhaltbaren" Zustand innewohnt, und sich bloß noch ei-
gens zur eigenen Verantwortlichkeit dafür bekennt, mögen wir
diese Sorte Selbstkritik auch nicht leiden: Die kritisiert näm-
lich nichts, sondern bezieht aus dem selbst eingestandenen
"Versagen" bei so manchem für sich die trostreiche Perspektive,
die Lage in Zukunft erfolgreich und souverän in den Griff zu
kriegen - wobei dann ziemlich gleichgültig ist, woran man da ver-
sagt haben und wie man was korrigieren will. Wir haben aber
schwer den Verdacht, daß Du's in letzterem Sinn verstehst, wenn
die L ö s u n g Eures Hausgemachten ausgerechnet durch
"geschicktere Männer", als Ungarn sie herzeigen kann, erfolgen
soll. Was ist denn der Stoff, den sie so "geschickt" handhaben:
"Regieren" doch wohl. Und das ist doch keine Frage des Geschicks,
sondern der politischen Ziele, die verfolgt werden und der Macht-
mittel, die zu ihrer Durchsetzung zur Verfügung stehen! Und wenn
Du Dich schon - was wir für sehr verkehrt halten um die politi-
schen Inhalte so wenig scherst, die die hohe Kunst "geschickten"
Regierens im Auge hat: In Sachen Macht und Ohnmacht könnte Dir an
Deinem eigenen Polen-Vergleich schon auch noch Richtiges auffal-
len. Das ewiggleiche Verhältnis nämlich, das zwischen Gläubigern
und Schuldnern, Erpressern und Erpreßten besteht, wenn Teufel und
Großmutter in der Personalunion namens K a p i t a l eingeladen
werden. Da zitierst Du noch selbst den praktischen Beweis, der
alle frommen Idealismen von den segensreichen Wirkungen einer
"Öffnung" gen Westen für die eigene Planwirtschaft ad absurdum
führt - und meinst, für "Deine" DDR seien die Gesetze, die da zu-
schlagen und ganzen Nationalökonomien den Ruin bescheren, ganz
schnell mal eben außer Kraft gesetzt. Weil "Ihr" (Wer?) ein bes-
sere "Position" (Wem gegenüber?) habt, meinst Du. Und was ist,
wenn das bloß die Dimension vergrößert, in denen die Geschäftema-
cher mit Euch kalkulieren? Das kann doch nicht Dein Ernst sein,
daß Du Dir die gesamten Geld- und Kreditgeier des kapitalisti-
schen Bankbetriebs herbeiwünschst, bloß weil Du mit Deinem Geld
nur bei Dir zuhause einkaufen kannst. Oder glaubst Du wirklich,
daß der Ex- und Import eines Produktionsverhältnisses wegen dem
T i t e l "Hilfe", unter dem er läuft, deswegen auch schon eine
i s t, und die Vorstände der Dresdner Bank oder von Siemens die
Sache mit dem Geld das "Ihr" - nochmal: wer ist denn dieses "Wir"
von dem Du redest? - so furchtbar dringend "braucht", so ähnlich
sehen wie Du - und es einfach dorthin verteilen, wo Bedarf nach
ihm ist? Und ist Dir denn unbekannt, daß der Kanzler mit seinen
Hilfen nichts anderes als die Eingemeindung der DDR im Sinn hat?
Und daß er das deshalb als schönes Angebot an die SED offerieren
kann, weil die schon längst auf die deutsch-deutschen Sonderbe-
ziehungen und Geschäfte als Weg der DDR aus der
"Volkswirtschaftskrise" setzt? Also laß' doch Deine idealisti-
schen Flausen!
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