Quelle: Archiv MG - REALSOZIALISMUS CSFR - Ein weiterer Dominostein...
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Vaclav Havel:
VOM SINNSUCHER ZUM STAATSPRÄSIDENTEN
Am 29.12 ist im Prager Hradschin in der ersten demokratischen,
daher mit früheren kommunistischen Ermächtigungen nicht ver-
wechselbaren Wahl als einziger Kandidat der Schriftsteller Vaclav
Havel angetreten und zum Präsidenten aller Tschechoslowaken ge-
kürt worden. Damit ist nicht nur ein Traum vieler "unserer böhmi-
schen Brüder" wahr geworden; auch so mancher österreichische Pa-
triot blickt neidisch nach Prag: Ein Mann des Geistes ist dort an
die Macht gekommen und noch dazu einer, der von den ehemaligen,
daher nach heutiger Sicht f a l s c h e n Machthabern bekämpft
wurde, und deswegen ungeheuer g l a u b w ü r d i g den neuen
Nationalismus verkörpert. Die Parole "Havel na hrad" fand also
hüben wie drüben aus einem sehr einfachen, herrschaftstechnischen
Grund soviel Anklang: Die Wahl dieses Mannes symbolisiert größt-
mögliche Distanz zur in Verruf geratenen alten Herrschaft und ga-
rantiert damit einen satten Vertrauensvorschuß bei der Bevölke-
rung für die neue Herrschaft, die diese auch dringend benötigt.
"Die große Bewährungsprobe steht der jungen tschechoslowakischen
Führung sehr rasch ins Haus: Wie das Beispiel Polen zeigt, wird
die Rückkehr zur freien Marktwirtschaft nicht ohne Härten zu
bewerkstelligen sein." (Presse)
Zugleich mischen sich bei den demokratieerfahrenen westlichen Be-
obachtern in die erste Euphorie über diese so gelungene Perso-
nifikation der neuen Machtverhältnisse auch leise Bedenken. Als
A t t r i b u t der Macht ist die Kunst ja hierzulande stets
gerne gesehen; aber ob einer, der "lieber Theater als Politik ma-
chen will", auch der Richtige für das höchste Amt im Staate sei,
darüber sind sich demokratische Schmieranskis schon viel weniger
sicher.
"Der Dichter und Oppositionelle Havel wird seine politische Befä-
higung erst beweisen müssen. Immerhin stehen ihm mit Carnogursky
und Komarek politische Praktiker zur Seite." (Presse)
Gott-sei-Dank spricht einiges dafür, daß das "stolze und mutige
Volk der Böhmen und Mährer" zukünftig nicht nur Gereimtes aus den
ehrwürdigen Mauern der Prager Burg zu gewärtigen hat. Insofern
ist eine freie Presse, die Politik ausschließlich an ihrem Gelin-
gen mißt, auch wieder beruhigt. Bleibt nur noch die Frage übrig,
wodurch der "legitime Nachfolger Kafkas und Haseks" seine politi-
sche Befähigung zum unverwechselbaren "Symbol für svoboda und De-
mokratie" erworben hat.
Als
"Komödiant des Absurden"
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hat sich Vaclav Havel berühmt gemacht. Laut eigenen Angaben will
er in mehr als zwanzig Stücken seinen theatralischen Gestalten
folgende Weltanschauung eingehaucht haben.
"Absurd ist, was vom menschlichen Standpunkt aus einen Sinn haben
sollte, von diesem Standpunkt aus aber keinen hat. Voraussetzung
der Absurdität ist also stets ein Kriterium des Sinnvollseins."
(Anatomie des Gag)
Das ist nun wirklich einigermaßen absurd. Der Künstler Havel hat
kein Problem damit, urbi et orbi eine sinnhafte Entsprechung zum
"menschlichen Standpunkt" einzuschreiben und stur an diesem Sinn
festzuhalten, obwohl es ihn eingestandenermaßen nicht gibt. Letz-
tere Einsicht hat den Prager Denker nicht nur nicht an der
Sinnhaftigkeit seines "Kriteriums des Sinnvollseins" Zweifel neh-
men, geschweige denn den Unsinn verwerfen lassen, ungeachtet al-
ler Besonderheiten Sachverhalte, Handlungen und Gesellschaften
"vom menschlichen Standpunkt" aus zu betrachten. Im Gegenteil:
Für den komödiantischen Genuß des Absurden ist der Verstoß wider
alle Logik die unersetzliche Produktivkraft, zu der sich Havel
auch programmatisch bekennt: "Als Voraussetzung der Absurdität"
muß man von einem alles beherrschenden Sinn ausgehen, diesen
gleichzeitig von der Realität dementieren lassen, um dann umso
mehr an ihm festzuhalten und dies als "entfremdete menschliche
Existenz" zu genießen: gerade weil es den Sinn n i c h t gibt,
existiert er geheim, gerade mit seiner N i c h t existenz unter-
streicht er seine Bedeutsamkeit und beweist, daß es ihn ei-
gentlich geben s o l l t e. Das Sinnkonzept des entfremdeten
Subjekts bzw. der absurden Welt hat den unschlagbaren Vorteil,
daß man seinem Harmoniebedürfnis in Form eines e i g e n t-
l i c h e n Sinns frönen kann, ohne sich dabei von der zuge-
standenermaßen nach ganz anderen Spielregeln ablaufenden
Wirklichkeit, pardon der "Vordergründigkeit der empirischen Ober-
fläche", beeindrucken oder abbringen zu lassen. Bei dieser mit-
hilfe des kunstvollen Einsatzes von Modalverben im Jargon der Ei-
gentlichkeit strapazierten Kopfgeburt einer immerzu versteckten
geheimen Harmonie zwischen dem Menschen und seiner Umwelt -
"Der Mensch ist das Maß der Absurdität (bzw.des Sinnvoll-
seins)"(Anatomie des Gag),
ist es Havel auch völlig powidl, w a s denn nun dieses clande-
stine Sinngeheimnis sein soll.
"Dieses Kriterium (des Sinnvollseins) kann jedoch verschiedenar-
tig sein: einmal ist es die Forderung des philosophischen Sinns
der "Wirklichkeit-an-sich" in bezug auf den "Menschen-an-
sich"..., sodann ist es das Gefühl einer bloßen usuellen Geord-
netheit und Angemessenheit, welches das konkrete Subjekt in der
konkreten Situation entweder hat oder nicht hat; schließlich be-
ruht es auf dem Komplex bestimmter Ansprüche, welche der Mensch
als Subjekt der Gesellschaft an seine Position in der Gesell-
schaft stellt. Zumeist sind es jedoch die verschiedenen Typen be-
wußter oder unwillkürlicher Durchdringung (und gegenseitiger Sub-
stitution) aller dieser Maßstäbe."(Anatomie des Gag)
Von jedem halt ein bisserl was. Hauptsache die Melange taugt als
M a t e r i a l, die insgeheime Identität des Menschen mit sich
und seiner Umwelt in ihrer real-existierenden Differenz zu kulti-
vieren.
Dafür ist es freilich wichtig, die Welt einigermaßen auf den Kopf
zu stellen, keinen Willensinhalt ernst und keine Handlung als Um-
setzung des Zwecks zu nehmen, den die handelnden Personen geltend
machen; die dramatis personae können machen, was sie wollen - Ha-
vel gelten sie immerzu als schlechte Realität eines ihnen
innewohnenden, verschlüsselten Sinns.
Also ergeht sich im Einakter "Vernissage" ein Ehepaar im Kon-
sum r a u s c h, weil Havel beschlossen hat, daß der Genuß einer
exklusiv eingerichteten Wohnung, von Muscheln und Whisky Ausdruck
von etwas ganz anderem, nämlich der Entfremdung von den wahren
Bedürfnissen zu sein hat. In seinem Stück "Berghotel" führen die
anwesenden Gäste nicht einfach einen Dialog, sondern werfen ein-
ander "Konversationsbruchstücke" an den Kopf und beweisen damit,
daß sie der wahren Sinnhaftigkeit ihrer Rede und ihres Tuns ver-
lustig gegangen sind. Auch Parteifunktionäre werden nicht in dem,
was sie tun, zur Kenntnis genommen; vielmehr erkennt man sie
daran, daß sie die "Authentizität menschlicher Sprache" durch
ständige Phrasendrescherei zerstören bzw. gleich durch die Kunst-
sprache "Ptydepe" ersetzen und so ihren Beitrag zur Zerstörung
der
"authentischen Beziehung des Menschen zu dem, was ich "mensch-
liche Ordnung" nenne." (Die neue Erfahrung des Seins)
leisten.
Fragt sich bloß : Wozu das ganze Theater? Was soll's, wenn die
Authentizität des Menschen ohnehin durch uneinholbare Hinter-
gründigkeit besticht und sich das entfremdete Individuum per
definitionem in seiner Vordergründigkeit ergeht, ja dabei über
Karriere, Muscheln und Whisky sogar zu einer gewissen Zufrieden-
heit gelangt? Kann einem dann die ganze Sinnhuberei nicht
schnuppe sein? Natürlich nicht.
"Sinn für Absurdität, Fähigkeit zur Verfremdung, absurder Humor -
das sind wahrscheinlich die Wege, auf denen der Gegenwartsmensch
zur Katharsis gelangt, das ist für ihn wahrscheinlich die einzige
Art der "Reinigung", die der Welt adäquat ist, in der er lebt.
Wer die Welt und sich selbst auf der Ebene dieser unsentimentalen
"Katharsis des kybernetischen Zeitalters" zu sehen versteht,
läuft wahrscheinlich nicht Gefahr, die Grenze seiner eigenen
Angemessenheit zu mißachten; dort aber , wo sich eine gewisse
permanente Verknöcherung dieser Sicht widersetzt, wird wahr-
scheinlich weiterhin aufgeblasene Leere spuken, ein hohles Pa-
thos, das, was Teige Superdada nannte." (Anatomie des Gag)
Dann doch lieber Superblabla statt Superdada. Schon allein deswe-
gen, um nicht unter "aufgeblasener Leere" und "hohlem Pathos" wie
weiland der gute Teige zu leiden. Dagegen spendet Havel thea-
tralisches Antibiotikum. Auch wenn man letztlich der "wahren men-
schlichen Ordnung" nicht teilhaftig werden kann, kann man sich
auf den Theaterbrettln kathartisch aus der eigenen "Verknöche-
rung" befreien lassen und ein bisserl Sinn schauen. Das birgt im-
merhin den entscheidenden Vorteil, daß man nicht unangemessen
"die Grenzen der eigenen Angemessenheit mißachtet" - heißt: ein-
fach so vor sich hinlebt, als gäbe es das Sinngeheimnis gar
nicht.
Damit wäre der Dichter Havel freilich auch schon wieder sturzzu-
frieden: sich ein bisserl vorführen, wie schief man in seiner
Normalität liegt, sich an der verzwickten Hintergründigkeit des
eigenen Daseins ergötzen und durch die dramaturgische Katharsis
auch wieder der "Welt adäquat sein, in der man lebt". Und mit der
schlechten Realität muß man schließlich schon deswegen konform
gehen, weil die Differenz von Sein und Sinn laut Havel
"existentiell" und "letztlich unwiderruflich" ist.
Der Dissident: Ein Svoboda der "existentiellen Revolution"
Das alles hätte freilich für ein Dissidentendasein bei weitem
nicht gereicht. Nicht nur, daß man sich als Durchblicker der
vordergründigen (Un)Sinn(s)angebote rundum zufrieden mit seiner
Olga die powidales und skubanki schmecken und Gustav Husak einen
guten Mann sein lassen kann; die Kommunisten des "Prager
Vorfrühlings" haben an den dichterischen Ergüssen des guten
"Vasek" solange keinen Anstoß genommen und ihn auch seine ersten
Stücke in Prag uraufführen lassen, bis Havel als politischer Op-
positioneller und Unterzeichner der Charta 77 in Erscheinung
trat. Aus Ärger über die "entleerten Traditionen der Mas-
senparteien", die "tönerne Autorität der Führenden", die nicht
"aus Integrität und Erfahrung resultiert", sondern "aus ihrer
Stellung in irgendeiner Rangordnung", hat er sich dazu entschlos-
sen, seine These von der unausweichlichen Differenz von Sein und
Sinn für die Sphäre der Politik zur grauen Theorie zu erklären.
Statt dessen hat er der Politik die noble Aufgabe zugedacht, dem
entfremdeten Individuum, so gut es geht, seine Authentizität zu-
rückzuerstatten. Der "existentielle Revolutionär" ist am Wort.
"Die Perspektive der "existentiellen Revolution" ist vor allem
eine Perspektive einer sittlichen Rekonstruktion der Gesellschaft
... Die neue Erfahrung des Seins; die Erneuerung der Verankerung
des Universums; die neu ergriffene "höhere Verantwortung", die
neu gefundene innere Beziehung zu den Mitmenschen und zur men-
schlichen Gemeinschaft - dies ist offenbar die Richtung, um die
es geht. Und die politischen Folgen? Am ehesten könnten sie sich
wohl in der Konstitution solcher Strukturen ausdrücken, die nicht
so sehr von dieser oder jener Formalisierung politischer Bezie-
hungen und Garantien ausgehen würden, sondern viel mehr von einem
neuen Geist, das heißt vor allem von ihrem menschlichen Inhalt.
Es handelt sich also um die Rehabilitierung solcher Werte wie
Vertrauen, Offenheit, Verantwortung, Solidarität, Liebe." (Die
neue Erfahrung des Seins)
Man sieht: Kaum gibt sich der hintergründige Beschwörer der Ab-
surdität der Weltenläufte dazu her, über den Sinn der Politik zu
fabulieren, entäußert er sich der vordergründigsten und kindisch-
sten Staatsbürgerideale: statt "formalisierter politischer Bezie-
hungen" (was für eine treffende Kritik am Realen Sozialismus!)
Liebe, Freude, Powidltatschkerl! Daß die Aufforderung, im anderen
immerzu den M i t menschen zu sehen, ihm Solidarität und Ver-
trauen entgegenzubringen nur auf der Grundlage von handfesten Ge-
gensätzen zwischen den lieben Mitmenschen Sinn macht, welche wie-
derum die Politik einrichtet, hält der gute Havel sicher für ab-
surd. Als Auftrag an die Politik bleibt von seinem aufgeblasenen
philosophischen Brimborium nichts anderes übrig als der Kinder-
glaube an ein fruchtbare Ergänzung von politischer Gewalt und au-
thentischem Menschlein, fest verankert "im Universum".
Von diesem Harmonieschwachsinn ist er ausgerechnet auf die Men-
schenrechte verfallen, weil diese angeblich "das authentische
Individuum" in den "Mittelpunkt der Politik" rücken. Zum einen
zeugt das von seiner Unkenntnis der Konkurrenz der freien demo-
kratischen Bürger, in der die Havelschen Werte Solidarität und
Mitmenschlichkeit vor allem die Sonntagsreden von Politikern und
Pfaffen veredeln. Zum anderen kann Armut und Arbeitslosigkeit
Marke West Havel schon deswegen nicht sonderlich erschüttern,
weil er auch von der westlichen Demokratie nicht so übermäßig
viel hält, wie es ihm seine Westfreunde immerzu andichten.
"Diese Vorstellung von den Systemkonsequenzen der "existentiellen
Revolution" überragt deutlich den Rahmen der klassischen parla-
mentarischen Demokratie, die sich in den fortgeschrittenen west-
lichen Ländern stabilisierte und immer wieder auf diese oder jene
Art versagte." (Die neue Erfahrung des Seins)
Als Routinier unerfüllter Sinnvisionen hat ihn dieser Umstand
freilich keinesfalls von seinen demokratischen Freiheitsidealen
Abstand nehmen lassen. Statt dessen hat er sich in der Rolle des
Fähnchenschwingers für die Menschenrechte gefallen, wobei er im-
mer wieder betonte, daß seine Aufsässigkeit "im Rahmen des sozia-
listischen Gesetze und auf dem Boden der tschechoslowakischen
Verfassung" stattfindet. Als "in seiner Heimat totgeschwiegener
Dissident" verfügte Havel nicht einmal über eine nennenswerte,
geschweige denn stabilitätgefährdende Anhängerschaft.
Daß er seiner Führung trotzdem lästig wurde, lag weniger an Ha-
vels Aktivitäten als an der damaligen Staatsdoktrin, die ständig
um die praktische Demonstration bemüht war, ihre volksrepubli-
kanische Herrschaft als das Paradies aller Tschechen und Slowaken
zu feiern und feiern zu lassen. Insofern ist sein Dis-
sidentenstatus vor allem das Werk des wahrgemachten real-so-
zialistischen Ideals, das für die Glaubwürdigkeit der behaupteten
Einheit von Staat und Volk keine Oppositionellen zulassen wollte.
Gemessen daran war selbst die Havelsche Aufforderung nach Einhal-
tung der sozialistischen Verfassung schon ein paar Jahre Knast
wert.
Der Präsident: Ein Schöngeist für alle Tschechen und Slowaken
Nach der freiwilligen retraite der KPC und ihrem Beschluß, der
Nation künftig Demokratie und freie Marktwirtschaft zu verordnen,
war Havel selbst für die vorausblickenden Reformer in der kommu-
nistischen Partei der Mann der Stunde. Nicht einmal der alte Dub-
cek kann so glaubwürdig die Ernsthaftigkeit der Abkehr von den
alten Herrschaftsprinzipien symbolisieren wie der ehemals ver-
folgte Prager Schöngeist.
Mit dem Machtantritt Havels erinnert außer ein paar Koketterien
bezüglich seines Literatenberufs überhaupt nichts mehr an seine
seinerzeitige tiefe Abneigung gegen "formalisierte politische
Strukturen". Und die Sieger dieses Machtwechsels sind wieder ein-
mal die Bürger. Während Havel und seine Regierungsmannschaft die
Wiedereingliederung der Tschechoslowakei in den Weltmarkt von Ge-
schäft und Gewalt mit den einschlägigen Härten für Land und Leute
organisiert, legt er schon ganz gekonnt seine ersten Mei-
sterstücke politischer Heuchelei ab. In schönstem Literatentsche-
chisch darf sich das Menschenmaterial eines "notwendigen ökonomi-
schen Modernisierungsschubs" dazu gratulieren lassen, noch vor
kurzem mit ihrem Batman "gegen Gewalt, Schmutz, Intrigen, Un-
recht, Mafia, Privilegien und Persekutionen" gesiegt zu haben;
das ist jetzt endgültig vorbei. Ab nun stehen die Opfer für keine
"Mafia", sondern ausschließlich aus "ökonomischen Sachzwängen"
an. Die kann man sich dafür mit salbungsvollen Lobpreisungen
"unserer friedlichen Revolution" durch den "Präsidenten aller
Tschechen und Slowaken" versüßen lassen;
"Erhalten wir unserer friedlichen Revolution ihre Reinheit, Frie-
densliebe und ihren liebevollen, sowie heiter-freundschaftlichen
Ton. Bemühen wir uns um die Weiterentfaltung dieser Werte! Lassen
wir nicht zu, daß irgend jemand auf irgendeine Art dieses wunder-
schöne Antlitz der friedlichen Revolution beschmutzt! Die Wahr-
heit und die Liebe müssen die Lüge und den Haß besiegen!" (Rede
am Wenzelsplatz)
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