Quelle: Archiv MG - NAHOST ISRAEL - Ein Geschöpf des Imperialismus
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ISRAELISCH-RUMÄNISCHER JUDENHANDEL
Richtig ist:
"Israel verbaut sowjetischen Juden Schlupflöcher. Die israelische
Regierung macht es Juden aus der Sowjetunion schwerer, statt nach
Israel in die USA oder andere westliche Länder auszuwandern...
Künftig soll die israelische Botschaft in Rumänien Visa erteilen,
die nur zur Reise nach Bukarest und Tel Aviv gültig sind. In Is-
rael bekommen sie dann sofort die Staatsbürgerschaft, so daß sie
anschließend in anderen Ländern kaum mehr Asyl erhalten werden."
(SZ, 21.6.)
Falsch ist:
"Rumänien seien Handelsvorteile und die Zahlung von 80.000 Dollar
für jeden Juden angeboten worden. Der israelische Außenamtsspre-
cher bezeichnete die Meldung als ohne jede Grundlage." (30.6.)
Wenn sich Israel mit einem zwielichtigen Balkan-Diktator darüber
einigt, daß das Menschenrecht sowjetischer Juden ausschließlich
darin besteht, als zusätzliches Menschenmaterial nach Israel ab-
transportiert zu werden, ist das nichts Ehrenrühriges. Die freie
Welt weiß gut zu unterscheiden, wo "Unterdrückung herrscht" und
wo berechtigte staatliche Interessen gelten. Ehrenrührig wäre es
aber, hätte Israel die rumänischen Hilfsdienste mit Geld gewür-
digt. Wo der Israel-Freund Ceausescu doch zur Zeit in Europa als
der Buhmann Nr. 1 gehandelt wird.
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