Quelle: Archiv MG - NAHOST ISRAEL - Ein Geschöpf des Imperialismus

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DIE "HUMANSTE ARMEE DER WELT"

hat der israelische Premierminister Begin seine Truppe genannt, nachdem ihr die Verwüstung des Libanon bis Beirut einschließlich und einige Massenmorde an Leuten gelungen sind, die den einzigen Fehler begangen hatten, Palästinenser zu sein. Wie der oberste Kriegsherr des Nahen Ostens auf dieses makabre Kompliment gekom- men ist? Ganz einfach: Seine Armee hätte ja noch viel wüster zu- schlagen können. Seine Luftwaffe beispielsweise: Die hat sich doch glatt die Mühe gemacht, bei einem ihrer Angriffsflüge auf West-Beirut einmal keine Sprengraketen und Brandbomben abzuwer- fen, sondern Flugblätter mit dem menschenfreundlichen Hinweis an die verbliebene Bevölkerung, sie sollte schleunigst das Weite su- chen, bevor es zu spät sei (als wären Bomben und Granaten nicht schon "Botschaft" genug!). Welch humaner Edelmut: Nur widerwillig und unter weltöffentlichen Gesten des Bedauerns nehmen die Ober- befehlshaber der israelischen Schlächterei im Libanon für ihr er- klärtes Kriegziel, 6000 PLO-Kämpfer zu liquidieren, die Aus- löschung einer 600.000-Seelen-Großstadt "in Kauf", in der diese Kämpfer sich gemeinerweise verschanzt haben. Welch tief empfun- denes Mitgefühl: Da kümmert sich sorgenvoll eine Regierung schon vorab um die Opfer ihres eigenen Terrorismus. Pardon "Terrorismus" darf man es hierzulande ja nicht nennen, wenn der Judenstaat ein Nachbarvolk vor die Alternative: Unterwerfung oder Auslöschung stellt. Schließlich steht Begin nicht in sowjetischen Diensten, sondern ist ein demokratisch gewählter US-Vasall! zurück