Quelle: Archiv MG - NAHOST ISRAEL - Ein Geschöpf des Imperialismus

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       Imperialismus heute
       
       "Der Arglose  hält es  in dieser  Welt notwendig mit den Henkern,
       und dementsprechend  reagiert auch das allgemeine Bewußtsein, die
       Schule, die  Zeitung, die  Wissenschaft, kurz der objektive Geist
       in seinen  Funktionen  und  Funktionären  -  beileibe  nicht  mit
       heuchlerischer Überlegung  - niemand  braucht zu lügen -, sondern
       aus  ehrlichem   Instinkt."  (Horkheimer   als  Heinrich  Regius,
       Dämmerung)
       
       "Das Prinzip  aller Stellungnahmen  zum Ausland  und seinen  Men-
       schen, der  Zynismus der  Souveränität liegt in ihrer Beurteilung
       'in bezug  auf uns'. Wer dieses Prinzip verfolgt, nimmt unter dem
       Vorwand, nicht  seinem willkürlichen Geschmack, sondern dem aller
       zu entsprechen,  den Standpunkt  der höchsten  Gewalt ein, die er
       anerkennt. So  als hinge  der angemessene Umgang mit jenen Leuten
       von seiner  Einschätzung ab,  be- und verurteilt er alles und je-
       den, der nicht unter der Botmäßigkeit seines Souveräns steht, als
       Beschränkung und  Gefahr." (Marxistische Gruppe, Imperialismus 1,
       Resultate Nr. 4)
       
       In dieser  Rubrik bringen wir in loser Folge Fallstudien über den
       gewöhnlichen Imperialismus heute: Gezeigt werden soll an ihnen 1.
       was wirklich  los ist,  2. wie  man es  sehen soll und 3. was der
       real existierende Imperialismus daraus macht.
       
       LANDNAHME: ISRAELS WEG ZU "SICHEREN" GRENZEN
       ============================================
       
       1.
       
       Was Israel  in seinen  "besetzten Gebieten"  aus dem  Sechs-Tage-
       Krieg von  1968 treibt,  ist im  Prinzip nichts  anderes als  die
       Fortsetzung der  Landnahme mit terroristischen Mitteln, mit denen
       sich der  Judenstaat 1949  ein Staatsterritorium  verschaffte und
       seitdem zügig  ausweitete. Genausowenig,  wie sich  die zionisti-
       schen Staatsgründer  daraus ein  großes Problem  machten, daß auf
       dem Gebiet ihrer "Heimstatt" ein anderes Volk lebte, wird Menahem
       Begin durch  den Umstand  verunsichert, daß  auf der von ihm seit
       Jahren als  "Judäa" und  "Samaria" bezeichneten Westbank ein paar
       Hunderttausend Palästinenser  hausen. Die  bewährten  Mittel  der
       zionistischen Staatsgründung  gelangen zum  Zwecke der Staatsver-
       größerung zum  Einsatz; mit einem Unterschied: Was damals gewesen
       ist, die  Einschüchterung und Vertreibung der Palästinenser durch
       Mord und  Totschlag, heißt  jetzt Besatzungspolitik und hat einen
       höchst legalen  Charakter: Im  "Interesse der  nationalen Sicher-
       heit" wird palästinensischer Grundbesitz enteignet. Häuser werden
       von der  Armee gesprengt  und ganze  Dörfer zwangsevakuiert, weil
       sie in  irgendeinen Zusammenhang mit der PLO gebracht werden. Ne-
       ben der  offiziellen Politik,  die gleichzeitig  mit Ägypten über
       eine "Selbstverwaltung"  auf der  Westbank verhandelt  u n d  mit
       jüdischen Siedlungen  Fakten  schafft,  läßt  die  Regierung  den
       "extremistischen Gruppen" weitgehend freie Hand bei der Vorberei-
       tung neuer  Tatsachen: Was mit "illegalen" Landbesetzungen begann
       ist mittlerweile zum systematischen Terror bewaffneter Zivilisten
       fortgeschritten, die  mit Gewehren auf arabische Jugendliche Jagd
       machen. So  verfügt der  Terrorismus von oben über eine komplette
       Unterabteilung im  privaten Faschismus  israelischer Bürger.  Ihn
       braucht es auch für die ganz offiziellen Aufträge, die er erhält,
       wenn es  darum geht,  Neuland zu besetzen und im eroberten Gebiet
       Wehrdörfer als  vorgeschobene Frontposten  einzurichten. Dazu ge-
       hört auch,  daß die Regierung die treuesten Söhne und Töchter Is-
       raels wieder  zurückbeordert, wenn  sie anders  entschieden hat -
       wie jetzt im Sinai - und dabei Soldaten eingesetzt werden müssen,
       weil der  entfesselte Fanatismus sich höheren politischen Notwen-
       digkeiten nicht beugen will. Die Tat des "verrückten Amokläufers"
       Alan Harry  Goodman am  Ostersonntag im Jerusalemer Felsendom war
       sicherlich keine Auftragsarbeit für das Verteidigungsministerium.
       Daß dieser aus den USA eingewanderte Reservist jedoch auf den Ge-
       danken kam, in Uniform und mit Maschinenpistole ein Blutbad unter
       den Fremdgläubigen  anzurichten, hat  seine Basis durchaus in der
       zionistischen Ideologie,  deren politische  Praxis aber sehr wohl
       und ganz  zweckmäßig zwischen  "friedlich" besetzten  Arabern und
       "aufrührerischen" Palästinensern  zu unterscheiden  weiß. Während
       die Regierung  noch "Entsetzen  über das Verbrechen eines einzel-
       nen" verlauten  läßt, erweitern die Soldaten Scharons die Strecke
       um ein Dutzend weiterer toter "Aufrührer". Während die Truppe Tag
       und Nacht in den Dörfern und Städten patroulliert, die arabischen
       Bürgermeister von  El-Bira, Nablus  und  Ramallah  abgesetzt  und
       durch israelische  Offiziere ersetzt  wurden, wird  "nach Ansicht
       vieler Israelis  der formelle  Anschluß" der Westbank an Erez Is-
       rael "geplant".  Die militärischen Vorbereitungen dazu sind abge-
       schlossen, politische  Hindernisse gibt es nicht (dies die Lehre,
       die Begin  aus der internationalen Reaktion auf die Eingemeindung
       der Golan-Höhen gezogen hat) und den Palästinensern wird eine Tür
       offengehalten: Die  Jordanbrücken sind  nur für  die Einreise ge-
       sperrt, raus darf hingegen jeder.
       
       2.
       
       Die  interessierte  Öffentlichkeit  hierzulande  registriert  das
       Ganze einerseits als "Kraftprobe zwischen Israel und der PLO" an-
       dererseits als "Gefährdung der Regierung Begin" (Spiegel). Obwohl
       beides Quatsch  ist - die PLO hält sich strikt an das von den USA
       vermitfelte Waffenstillstandsabkommen  vom letzten Jahr und gräbt
       sich im  Südlibanon ein  in Erwartung eines israelischen "Vergel-
       tungsschlags", und  die  Regierung  Begin  hat  in  Sachen  West-
       bankannektion gerade keinen Streit in der Koalition zu fürchten -
       gewinnt diese  Sichtweise  ihren  Stellenwert  unter  dem  Titel:
       "Gefährden die Unruhen den Friedensprozeß im Nahen Osten?" Könnte
       nicht die "harte Hand" der Besatzungsmacht die ägyptisch-israeli-
       schen Abmachungen  "in letzter  Minute" in Frage stellen? Ist der
       Mord im Felsendom nicht eine Panne, die erfreuliche Entwicklungen
       im arabischen  Lager bremst?  Im letzteren  Fall konnte  man sich
       rasch  beruhigen:  Saudi-Arabiens  König  Chalid  rief  zu  einem
       "Generalstreik" in  den islamischen  Ländern auf,  der prompt das
       "öffentliche Leben"  von Bangladesh  bis Marokko lahmlegte - eine
       Art Selbstkasteiung als Bestrafung Israels? Und was das Sinai-Ab-
       kommen betrifft,  so bezieht die Regierung Begin aus den "PLO-Ak-
       tivitäten" auf  der Westbank  gerade das Material, um Ägypten "in
       letzter Minute"  mit neuen  Forderungen zu konfrontieren. Deshalb
       wird das  "kompromißlose Durchgreifen" auf der Westbank verhalten
       begrüßt, weil  es Begin die "Ruhe verschafft", mit der er das Si-
       nai-Abkommen gegen Opposition aus den Reihen seiner Regierungsko-
       alition einhalten kann.
       
       3.
       
       Israel und sein Premierminister haben sehr rasch kapiert, daß die
       US-Außenpolitik unter  Ronald Reagan ihren - "treuen Verbündeten"
       die extensive Wahrnehmung nationaler Interessen einräumt, solange
       diese für  den Ausbau der globalen Front gegen den Hauptfeind und
       jeden potentiellen  oder dazu erklärten Sympathisanten nicht hin-
       derlich sind. So beließ es die US-Regierung nach dem air raid ge-
       gen den  irakischen Kernreaktor  bei diplomatischer  Indignation,
       "bedauerte" die  Golan-Annektion und  verhinderte  im  UN-Sicher-
       heitsrat durch ihr Veto eine Resolution gegen die israelische Be-
       satzungspolitik. Offiziell immer noch an einer "umfassenden Rege-
       lung des Nahostproblems unter Einbeziehung der legitimen Interes-
       sen Israels   u n d   der - Palästinenser" interessiert, läßt man
       dem israelischen  Freund freie  Hand bei  der Durchsetzung seiner
       Interessen und "wirkt" solange auf Israel ein,  n i c h t  im Li-
       banon gegen  die PLO  zuzuschlagen, bis  irgendein  Anschlag  auf
       einen israelischen  Botschafter der  Begin-Regierung einen  Anlaß
       liefert, die  PLO zu  "bestrafen". Die europäischen Staaten haben
       inzwischen begriffen,  daß ihre  Nah-Ost-Resolutionen sich  nicht
       mehr auf  der Höhe des mittlerweile erreichten Stands der Weltpo-
       litik befinden und halten sich geflissentlich heraus. Die endgül-
       tige Ratifizierung der Verdopplung des israelischen Staatsgebiets
       ist also  nur noch  eine Frage  der Zeit  und des optimalen Zeit-
       punkts. Wie  noch stets wird sie als "Akt der Selbstverteidigung"
       dieses "tapferen  Staatswesens" zumindest auf Verständnis stoßen.
       Es entspricht  der Logik  einer Staatsgründung durch Terrorismus,
       daß sie  sich ringsum  Feinde schafft  und damit  tatsächlich zur
       Trutzburg im Feindesland wird. So wird fortwährende Expansion zur
       Verteidigungsnotwendigkeit und jede weitere Expansion schafft das
       Interesse nach neuer Sicherheit, die am besten durch neue, weiter
       vorgeschobene Grenzen  geschaffen wird.  Und im  Alten  Testament
       lassen sich  noch genügend  Stellen  finden  (z.B.  die  von  den
       "Zedern des  Libanon"), anhand  derer die  neue Grenzziehung  als
       Heimholung des  dem Volke  Israel von  Gott höchstpersönlich ver-
       sprochenen Landes überhöht wird.
       
       NORMALISIERUNG DER TÜRKEI
       =========================
       
       1.
       
       Die türkischen  Generale reden  mittlerweile kaum  noch von einer
       R ü c k k e h r   zur Demokratie.  Deren im  Westen  bekanntestes
       Sprachrohr, Ex-Premier  und Oppositionsführer  Bülent Ecevit wird
       je nach Bedarf einmal eingesperrt, das andere Mal "vorzeitig" auf
       freien Fuß gesetzt. Die Junta macht ernst mit ihrer Kritik am An-
       cien regime,  daß es nicht nur "unfähig" war, mit dem Terrorismus
       fertig zu  werden, sondern überhaupt ein Verbrechen gegen die Na-
       tion. Konsequent  wird jeder eingesperrt, der in den Verdacht ge-
       raten ist,  eine "extremistische"  Gruppierung unterstützt zu ha-
       ben, die  Folter ist  die übliche Verhörmethode und in Massenpro-
       zessen, die  nicht einmal  mehr den Schein prozeßüblicher Beweis-
       führung wahren,  fallen die Todesurteile mit einer Zügigkeit, die
       sich von der islamischen Gerichtsbarkeit im benachbarten Iran den
       Vorwurf der  Laschheit nicht gefallen lassen muß. Die alten Poli-
       tiker stehen  unter Hausarrest, warten auf ihren Prozeß oder ris-
       kieren, wie  der bereits  erwähnte Ecevit,  für jeden unpassenden
       öffentlich geäußerten  Satz einen  Monat Gefängnis.  Seitens  der
       NATO-Verbündeten hat sich jede Kritik aufgehört. Nicht einmal be-
       hutsames Nachfragen nach dem Zeitpunkt von Wahlen wird mehr laut.
       Caspar Weinbergers Lob, die Generale würden "a fine job in resto-
       ring law and order" verrichten, prägt auch die deutsch-türkischen
       Beziehungen, wenngleich  es von Sozialdemokraten nicht gleich öf-
       fentlich hinausposaunt  wird. Und  auch außerhalb  des Bündnisses
       sind die regierenden Offiziere salonfähig geworden: Evrens erster
       Staatsbesuch ging nach Rumänien.
       
       2.
       
       Von einem  Krieg in  der Türkei ist nicht zu berichten, weil dort
       das Kriegs r e c h t   herrscht.  Die  läppische  Aufregung  über
       "undemokratische Zustände  mitten im  Europa" bleibt mittlerweile
       den Friedensbewegten vorbehalten, die ausgerechnet mit sowas ihre
       Gegnerschaft zu  Präsident  Reagan  zu    l e g i t i m i e r e n
       glauben müssen  - was auf das Verlangen hinausläuft, sich mit ei-
       nem ganz und gar sauberen Imperialismus identifizieren zu können.
       Wer noch  allemal an  der "Einmischung"  der NATO  in Polen  eine
       grundsätzliche Berechtigung  entdecken will,  dem fällt natürlich
       auch der  dumme Spruch  von "Ordnung  im eigenen Haus" ein. Warum
       nicht mal  die Parole:  Russen mischt  euch in  der Türkei, in El
       Salvador, in  Südkorea... ein! Damit die Amis endlich mal zurück-
       stecken.
       Das Vorgehen  der westlichen Welt in der Türkei als eine Sünde zu
       betrachten, legt  ans imperialistische  Geschäft moralische  Maß-
       stäbe an.  Die offizielle Welt antwortet darauf nicht etwa damit,
       daß es auf Moral hier nicht mehr ankäme; vielmehr bleibt es einem
       "Gesinnungsethiker" unbenommen,  seine Zweifel  zu hegen. Auch in
       diesem Lager  hat sich  im übrigen ein "Realismus" breit gemacht,
       dem die  malträtierten Türken  und Salvadorianer herzlich gleich-
       gültig   sind,    der   sich   aber   Gedanken   macht   um   die
       G l a u b w ü r d i g k e i t   der  eigenen  Position,  die  als
       a u s g e w o g e n e   erst so  recht an  Überzeugungskraft  ge-
       winnt, wenn  sie nicht  nur im Falle Polens, sondern auch bei den
       Diktaturen   des    Westens   bezogen    wird.   Was   aber   ein
       "Verantwortungsethiker"  ist,  der  beherrscht  die  diffizile  -
       Kunst, zwischen  moralischen Grundsätzen  erster und zweiter Ord-
       nung  zu   unterscheiden,   der   führt   selbst   explizit   die
       W a n d e l b a r k e i t   moralischer  Kategorien  an  mit  dem
       schlagenden Argument:  Es kommt  doch ganz  auf das übergeordnete
       große Ganze an! Und vom Standpunkt des übergeordneten großen Gan-
       zen ist  die Türkei in Ordnung. Die von der CIA jahrzahntelang im
       Auftrag der US-Regierung praktisch durchgesetzte Maxime, daß alle
       Differenzierungen sich der Generalunterscheidung zwischen gut und
       böse, zwischen Westen und Osten unterzuordnen haben, diese Maxime
       kann darum  heutzutage umso  fröhlichere Urständ feiern, weil sie
       ja immer  gegolten  hat.  Mit  der  sprachlichen  Definition  des
       "Verantwortungsethikers" Reagan ist eigentlich alles schon gelau-
       fen: Man  unterscheide ab  sofort zwischen  "diktatorischen"  und
       "autoritären "  Regierungen. Wie im Sozialkundebuch hat man dabei
       bei "autoritär"  an "Autorität"  zu denken,  und die ist ja immer
       etwas, was  einen guten   G r u n d   haben muß. Ihr erster guter
       Grund besteht darin, daß es sie  g i b t,  und daß die ihr Unter-
       worfenen sie  eben über  sich brauchen.  Eventuelle  sophistische
       Einwände, dann  könne man  der Sowjetunion  diesen Charakter  des
       "Autoritären" doch  auch nicht  absprechen, erledigen sich leicht
       damit,  daß   erstens  die  Unterscheidung  von  "autoritär"  und
       "diktatorisch" doch dafür nicht erfunden worden sei, daß zweitens
       die "Autorität"  im Osten  genau die   f a l s c h e  sei und die
       Menschen dort  nichts dringender benötigen als eine richtige - so
       wie bei uns - was man schon daran merke, daß es dort drüben immer
       mehr bröckelt,  die "Autorität"  also nicht funktioniere, weshalb
       es sich  drittens also  eindeutig um  ein "diktatorisches" Regime
       handeln müsse.
       Am Beispiel  Türkei genau  umgekehrt: Schafft  es General  Evren,
       alle Opposition  zu unterdrücken? Schickt er die (demokratischen)
       Gegner seiner Militärherrschaft anstandslos ins Gefängnis? Ja, er
       tut es.  Sind ihm die Waffen und Unterstützung des Westens entzo-
       gen worden?  Nein, also gehört er zu den Guten. Zwar "autoritär",
       aber immerhin.
       
       3.
       
       In der  Türkei gibt  es ein bißchen Landwirtschaft, einige wenige
       Fabriken und  ziemlich viel  menschenleere Räume.  Der brauchbare
       Teil der  arbeitsfähigen Menschen  befindet sich  in der BRD. Für
       die Armee sind alle brauchbar genug.
       Die Türkei  hat eine  lange Grenze zum Ostblock, eine lange Küste
       zum Mittelmeer,  und im Süden blickt man fast auf Israel hinüber.
       An den  Grenzen stehen haufenweise Raketen, mit denen man weit in
       die Sowjetunion  hineinschießen  kann;  wenn  umgekehrt  die  So-
       wjetunion in  die Türkei schießt, macht das wenig. In den Mittel-
       meerhäfen befinden  sich amerikanische  Marinebasen; sie haben zu
       bewachen, wie  viele russische Schiffe sowieso sich im Mittelmeer
       herumtreiben. Sollten  es einmal  zu viele  sein, hat  die Türkei
       auch noch  einen Bosporus  - eine ziemlich schmale Durchfahrt zum
       Schwarzen Meer.
       Die Türkei führt im allgemeinen den Namen: NATO-Ostflanke.
       

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