Quelle: Archiv MG - NAHOST GOLFKRIEG-1 - Iran gegen Irak


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'IRANER SELBER SCHULD AM FLUGZEUGABSCHUSS DURCH DIE USA'

Das hat der amerikanische Vizepräsident Bush jetzt offiziell vor der UNO erklärt. Warum? "Sie haben es erlaubt, daß ein vollbesetztes Zivilflugzeug eine Schneise benutzte, wo zur gleichen Zeit ein Seegefecht im Gange war. Das war äußerst unverantwortlich." Äußerst verantwortlich dagegen ist es, wenn die USA mit einer übermächtigen Kriegsflotte vor der iranischen Küste kreuzen. Und völlig in Ordnung ist es, wenn sie mit Gewalt dafür sorgen, daß die Öltanker mitten durch das Kriegsgebiet im Golf wie durch eine zivile Wasserstraße fahren können. Dabei geht es nämlich um die Freiheit der Meere: "Bush verteidigte hingegen die Entscheidung, Kommandanten der Vincennes und die Präsenz der US-Kriegsschiffe im Golf, die in dieser Region, die für die USA und die Weltwirtschaft von lebens- wichtiger Bedeutung sei, den freien Fluß des Öls und den neutra- len Handel schützen müßten." Deshalb muß die USA jeden Schuß auf einen Tanker wie einen An- griff gegen die USA doppelt und dreifach vergelten und darf auf alles schießen, was in die Quere kommt. Für den Iran aber gilt umgekehrt: Er soll gefälligst alles aus der Schußlinie bringen. "Der Vizepräsident forderte den Iran auf, den zivilen Flugverkehr umgehend aus Gebieten aktiver Feindseligkeit herauszuhalten." Das macht den Unterschied zwischen der Weltmacht Nr. 1 und dem Iran aus: Wo die mit ihren Kriegsschiffen ihre Freiheiten vertei- digt, haben die Mullahs jedes Recht verloren und die Toten zu verantworten. zurück