Quelle: Archiv MG - KULTUR LITERATUR - Von Bestsellern

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       Umberto ECO, Das Foucaultsche Pendel
       

"WENN IHR'S NICHT FÜHLT, IHR WERDET'S NICHT ERJAGEN"

300.000 Exemplare hat Ecos italienischer Verlag vom "Pendel" drucken lassen, die deutsche Ausgabe macht die halbe Million fast voll, und vom Rest des zivilisierten Abendlandes werden ähnliche Rekorde berichtet. Dabei vermuten Kenner der Literaturszene, die es ja wissen müssen, daß die wenigsten von denen, die Herrn Ecos "Lawine, die die literarische Welt überrollt" (Die Zeit), auf dem Gabentisch oder sonstwo erwischt hat, dem Werk wirklich gewachsen sind. Macht nichts; Ruhm, Größe und Bedeutung eines Kulturguts verwechselt ja auch kein Eingeweihter damit, daß es massenhaft gelesen wird und auch noch gut unterhält. Wichtig ist eher ein wohlklingender Name des Autors, also einer, dem die Kulturmafia einen guten Klang nachsagt. Dem Name-der-Rose-Eco ist dieses Schicksal aus den verschiedensten Gründen widerfahren, über die sich die Lobredner heute noch nicht ganz einig sind, aber immer- hin: Die ausgiebig verbreitete Verheißung eines kulturvoll, hochgebildet und spannungsreich aufbereiteten Eco-Stoffes hat hingereicht, eine umfangreiche Gemeinde zu becircen, die sich dann auch durch den Klappentext und die wie immer kompetenten Wortmeldungen der Rezensenten nicht hat belehren und warnen las- sen. Dabei wird da ohne falsche Rücksichten ein 750seitiger Auf- enthalt in "den gewundenen Gängen des esoterischen und hermeneutischen Wissens" angedroht nebst "Delirien des eklekti- schen Schreibens", an denen sogar der Mann von der "Zeit" fast gescheitert wäre. Um ein leichtes Buch in dem Sinn handelt es sich hier also ersichtlich nicht. Das liegt nicht daran, daß die K r i m i n a l g e s c h i c h- t e, die der Roman a u c h liefert, noch komplizierter geraten wäre als der "Malteser-Falke"; auch nicht daran, daß die K u l t u r - E d e l s t e i n e philosophisch-mystischer Fase- lei von den Sprüchen jüdischer Gottesjünger bis zu einem gewissen Pico della Mirandola und retour, die Eco liebevoll aufpoliert, dem Leser hochkarätige Rätsel aufgeben würden. Schon gar nicht liegt es an der B o t s c h a f t, die das "Foucaultsche Pen- del" nach altem Brauch auch zu bieten hat. Des Pudels Kern --------------- wäre in 0,75 Seiten nämlich auch zu verkünden gewesen, wird dem geduldigen Leser aber erst auf Seite 732 geoffenbart, wo einer der Protagonisten sichtlich gereift innehält und meldet: "Nicht nur gibt es das Zauberwort nicht, sondern wir müssen auch zugeben, daß wir es nicht kennen." Der Zauber, der das Weltgeheimnis, das große Warum und Wozu auf- schließt - darum scheint es im Werk also recht eigentlich zu ge- hen -: er existiert nicht. Die Suche nach dem Sinn, der nichts Geringeres als alles, die Welt und das Leben, verstehbar und da- mit auch irgendwie vernünftig macht, erhält einen negativen Be- scheid eigner Art. Nicht, daß das weltanschauliche Bedürfnis selbst verabschiedet würde; Ecos gedichtete Botschaft lebt umge- kehrt allein im und vom Drang, eine Idee in die Welt hineinzudeu- ten, um die dieselbe sich dann insgeheim und letztinstanzlich drehen soll, "Gott", "Liebe", "der Mensch", "die Macht" usw. usf. Die Absage betrifft nicht den weitverbreiteten weltanschaulichen Drang, sondern die M e t h o d e, deren er sich bedient. Was Ecos Protagonisten auf ihrem langen Weg sich erarbeiten, ist das Bewußtsein, daß die rastlose Suche nach dem verborgenen Weißwarum h i n t e r den Dingen der Kardinalfehler ist, der dem Traum von der Versöhnung des Menschen mit sich und seiner Welt Gewalt an- tut. Alles und jedes zum bloßen Z e i c h e n für das hinter- gründige Prinzip einer schönen ideellen Stimmigkeit zu degradie- ren und ihm so seinen Eigenwert zu nehmen, das wird bei Eco zur Urform des Zwangs, die echten Sinn zerstört. Das authentische Heimatgefühl, das erlebte Glück einer von keinem Gedanken getrübten kugelrunden Innigkeit, über die weiter gar nichts zu sagen ist, will man nicht philosophisch werden und von einer unmittelbaren und vermittlungslosen Einheit von Subjekt und Objekt schwärmen - diese dumpfe Befindlichkeit soll und kann man, wie bereits der frühe Goethe sagt, nicht erjagen. So etwas e r e i g n e t s i c h, und wenn es vorbei ist, war es, wie Eco sagt, "keine Anspielung, keine Figur, keine Signatur, kein Rätsel: es war, was es war, es stand nicht für etwas anderes" (745). Aus dieser Sehnsucht nach der Erfüllung, die ausgerechnet die ma- gere Kategorie der I d e n t i t ä t spenden soll, läßt sich freilich kein Roman machen. Sie ist ja bloß die dürre Lehnstuhlphilosophie, daß sich alles schon irgendwie reimt, auch ohne permanentes Dichten und Denken. Damit daraus ein Gegenstand wird, der das Interesse an Erbaung am Guten, Wahren und Schönen bedient, braucht die Phantasie Nahrung. Also wird nicht mit der Botschaft angefangen - Antiklimax! -, sondern mit ihrem Gegen- bild. Der Roman dramatisiert daher die bizarre Idee, daß das Un- glück der Menschheit von der Obsession herrühre, der Welt justa- ment einen in ihr gar nicht vorhandenen Sinn zuschreiben, ihr ein vermeintlich hintergründiges Geheimnis entreißen zu wollen. Mit dieser Sucht definiert sich Eco einen Begriff des F a n a- t i s m u s, unter den jüdische Heilsversprecher, christliche, islamische und andere Transzendenzspezialisten genauso fallen wie Hitler, Marx und die Brigate rosse. Zwar ist die Überzeugung, die Eco einem Chef-Esoteriker in den Mund legt - "Wozu sonst leben, wenn alles so wäre, wie es erscheint.(...) Das Geheimnis ist jenseits." (244) - auch nicht dümmer oder fanatischer als ihr Dementi. Zwar ist der Glaube an den Gral nicht ganz dasselbe wie Eroberungsfeldzüge - aber das weiß erstens Eco selbst natürlich auch, zweitens geht es darum auch gar nicht. Wir sind schließlich im Reich der Litera- tur, in dem die Freiheit regiert, eine komplette Welt als Schau- platz des Wirkens einer Idee auszugestalten. Die Idee, von der das "Foucaultsche Pendel" zehrt und mit der es spielt, ist eben die von der unheilvollen Macht und Verführungskraft fixer Ideen. Darüber könnte der geneigte Leser natürlich gelassen hinweggehen, sich sagen, daß sicher weder Marx noch Hitler noch sonst jemand ausgerechnet durch eine selbstfabrizierte Einbildung verführt worden ist, daß also zwar der abstrakte Grundgedanke des Romans nicht recht überzeugen kann, aber, wenn's spannend gemacht ist? Die kompromißbereite Hoffnung auf Kurzweil geht leider nicht ganz in Erfüllung. Daß Ecos Opus Etwas schwergewichtig und schwer verdaulich ------------------------------------------- geraten ist, ist die Rache der abstrakten Idee. Ein Beitrag zur Methodik des Sinnphilosophierens ist nämlich, rein dichterisch gesehen, ein etwas spröder Stoff. Man denke nur an den "Faust", der, um ein ähnlich gelagertes Problem kreisend, den Leser nach 14.000 Versen auch nicht allzu beschwingt hinterläßt. Gedanken und Probleme dieses philosophischen Kalibers wollen schließlich erst einmal erhärtet und beglaubigt, d.h. in ihrer Wirkkraft und Bedeutsamkeit von überzeugend dargestellten Gestalten erlebt und durchlitten sein. Und man soll ja auch bis zum Ende durchhalten. Eco hat seinen Roman daher als Kriminalgeschichte aufgezogen und sich den Mord taktisch klug bis zum Schluß aufgespart. Also, die story: "Zusammengefaßt: Drei Mailänder Verlagslektoren beschließen, nachdem sie viel Umgang mit Autoren 'auf eigene Kosten' hatten, die sich an okkulten Wissenschaften, Geheimbünden und kosmischen Komplotten delektieren, aus reiner Spiel- und Spottlust" (ohne jedes Verantwortungsgefühl) "einen Großen Weltverschwörungsplan zu entwerfen. Doch jemand nimmt sie ernst." (Klappentext) Dieser jemand sind die Nachfahren des Templerordens (der hier dankenswerterweise erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorge- stellt wird), denen die von besagten Lektoren auf dem Computer zusammengestopselte Theorie über die Welteroberungspläne der guten alten Tempelherren höchst realistisch vorkommt. Denn derzu- folge hatten die Ordensmänner schon im hohen Mittelalter begrif- fen, daß die Erde ein Magnet war, der Erdmagnetismus e r g o auch beherrschbar sein mußte - wenn man den "Nabel der Welt, den Zentralen Befehlsstand" (531) lokalisieren könnte. Und das wäre sie dann schon gewesen, "die strahlende Herrschaft über das pla- netarische Strömungssystem" (531), mit allen Möglichkeiten, "Meeresbeben auszulösen, Kontinente zu spalten" etc. (532). Da sie besagten Nabel mit den damaligen technischen Mitteln nicht ermitteln konnten, so die Fabel weiter, einigten sie sich darauf, die Sache 600 Jahre zu vertagen, bis dann mit Hilfe des Fou- caultschen Pendels... Fanatisch wie sie sind, nehmen die modernen Templer die konstru- ierte Geschichte für bare Münze, heften sich an die Fersen der Computerdichter und versuchen, ihnen die Karte, mit deren Hilfe sich das Geheimnis endlich lösen soll, gewaltsam zu entlocken. Die gibt's aber natürlich gar nicht, und so wird einer der Helden S. 700 am Pendel aufgeknüpft, der andere erwartet gegen Ende des Romans gefaßt ein ähnlich düsteres Schicksal, und der dritte hat schon vorher das Zeitliche gesegnet. Soweit das kriminalistisch-detektivische Element kurzgefaßt. Das Interesse am Fortgang, das durch dieses Element gestiftet wird, wird auf harte Proben gestellt dadurch, daß die Ausarbeitung der Verschwörungstheorie zu einer Kulturorgie gerät, die dem Philoso- phen und Zettelkasteninhaber Eco alle Ehre macht. Seine drei Pseudonyme schreiben nämlich die gesamte ihnen geläufige Kultur- und Weltgeschichte - und die umfaßt einige Regalmeter ! - unter dem leitenden Gesichtspunkt der Templer-Weltverschwörung neu. D.h. eigentlich nicht neu, sondern nach den drei Regeln, erstens alles durch A n a l o g i e zu verbinden, zweitens die Ergeb- nisse nur gelten zu lassen, wenn sie ein i n s i c h s t i m m i g e s G a n z e s ergeben, und drittens nur Ver- knüpfungen zu nehmen, die schon einmal irgendwo v o n i r g e n d j e m a n d g e d a c h t worden sind. Diese schöne Karikatur des intellektuellen Abenteuers, das sich moderne Wissenschaft schimpft, ist leider nicht der Hauptzweck der drei Lektoren. Die sind vielmehr ganz darauf abonniert, wie der Leser vielleicht schon ahnen wird, einen bislang unbekannten Sinn in die Welt hineinzuphantasieren, nach dem Motto: "Im Grunde können wir auch Hitlers berühmte Verführungsmacht der Massen in diesem Licht sehen. Physisch war er ein mickriges Männ- chen, seine Stimme war schrill, wie schaffte er es, die Leute so verrückt zu machen? Er muß mediale Fähigkeiten gehabt haben. Ver- mutlich wußte er, instruiert von irgendwelchen Druiden aus seiner Gegend, wie man die Erdstrahlen anzapft..." (601) Es kommt, wie es kommen muß - die Erfinder werden selbst ein Op- fer ihrer methodisch kontrollierten Phantasien. Die fortgesetzte Spielerei mit der Idee vom Templerunwesen verfestigt sich zur fi- xen Idee. So bleiben die wirklichen Templer als eine Personifika- tion des Fanatismus, die geschlossen hinter dem zu blutigen Kon- sequenzen führenden Wahlspruch: "Das Geheimnis ist jenseits!" marschiert, nicht allein. Zu ihnen gesellt sich die Verlagsmann- schaft mit ihrem Computer, die sich dazu entschlossen hat, den Sinnfanatismus der anderen, wenn auch spielerisch, nach seiner methodischen Seite hin zu kopieren. "Alles bedeutet etwas!" ist ihre Prämisse, die der Autor seine Lektoren des öfteren program- matisch aussprechen läßt. Die Durchführung des Programms beschert dem durch die templeristische Neuinterpretation der Geschichte der Jesuiten und ähnliche Schmankerl ein wenig beanspruchten Le- ser stellenweise auch hochwillkommene Unterhaltung - einschlägig hier beispielsweise die vermutlich erste kabbalistische Interpre- tation des Automobils; alles in allem aber marschiert die Lei- tidee unerbittlich durch zähsten philosophischen Stoff - und nicht weniger gnadenlos durch Die Protagonisten des Romans, ----------------------------- die nacheinander auf der Strecke bleiben. Als ersten erwischt es den j ü d i s c h e n R a b b i, für den das Spiel "eine Form des Gebetes war" (432), sozusagen der Versuch der Nachdichtung der Schöpfung, letzten Endes also ein Frevel. Das fällt ihm freilich zu spät ein, und so buchstabiert er seinem ungläubigen Kollegen auf dem Totenbett eine erstaunli- che Gleichung von Heiliger Schrift und Ordnung der Welt: "Die Lettern des Buches verrühren heißt die Welt verrühren. (...) Wir haben uns am Wort versündigt, an dem Wort, das die Welt ge- schaffen hat und sie zusammenhält. (...) Was haben meine Zellen gemacht? Sie haben einen abweichenden Plan erfunden, und jetzt gehen sie ihre eigenen Wege." (663 ff.) Nicht nur eine originelle Krebstheorie - auch ein literarischer Beleg, daß der Glaube eine Macht und das faustische Drängen ein Verhängnis sein kann. Amen. D e r v e r k a n n t e L i t e r a t, genannt Belbo, ist der eigentliche Motor dieser Sinnsuchtruppe. Wie sich erst sehr spät herausstellt, ist ihm schon in früher Jugend ein echtes Sinn-Er- eignis widerfahren: Er durfte als Bub mangels besserer Besetzung - Krieg! - beim Begräbnis eines Partisanen das feierliche Signal blasen, mit seiner Blechtrompete und nur einem einzigen Ton. Das war sein "Verweile-doch!"-Augenblick, der Moment, in dem sich Sinn und Wert des Lebens konzentrieren sollen. Leider ist das dem jungen Musikanten damals nicht in der gebührenden Schärfe bewußt geworden, und so hat er sich zur ganz gewöhnlichen Jagd nach ei- nem Wert und Horizont, der dem Dasein eine Richtung gibt, hinrei- ßen lassen. Als Schriftsteller keine Leuchte, religiös ungefe- stigt, sehen wir ihn doppelt anfällig für die Anfechtungen einer Fiktion, die ihrem Urheber mit dem Besitz eines exklusiven Sinn- wissens schmeichelt: "Für einen, der keinen Glauben hat, ist das (das Computer-Ver- schwörungsspiel, d. Red.) eine Art, zu Gott zurückzufinden, ohne dabei die eigene Ungläubigkeit in Frage zu stellen. (...) Wissen Sie, für Leute meiner Generation, die Enttäuschungen mittags und abends gefressen haben , kann das tröstlich sein." (278) Um Belbo als Gefangenen seines Deutungswahns zu charakterisieren, kommt Eco nicht umhin, diesen Vorgang eigens durch einen Kommen- tar zu verdeutlichen, den der Ich-Erzähler Casaubon, der Dritte im Bunde, spricht: "(...) alle drei verloren wir langsam jene intellektuelle Klar- heit, die uns erlaubt, (...) die Metapher von der Sache zu tren- nen. (...) Was Belbo anging, so identifizierte er sich mit dem Spiel auch auf der Bewußtseinsebene. Ich gewöhnte mich, Diotal- levi (der Rabbi, d. Red.) zerstörte sich, Belbo bekehrte sich." (549) Dieser kommentierende Ich-Erzähler trägt technisch gesehen die Hauptlast bei dem Versuch, die unheilvolle Macht ernstgenommener Weltanschauungen zu illustrieren. Er ist überhaupt nichts anderes als d a s f i g u r g e w o r d e n e G l a u b w ü r d i g- k e i t s p r o b l e m in Sachen Realitätsverlust, der Sinn- stifter befallen soll. So berichtet er nicht nur glaubwürdig vom Schicksal der anderen, sondern weiht den Leser auch in seine seelische Gratwanderung ein: "Es fiel mir immer schwerer, die Welt der Magie von dem zu tren- nen, was wir heute das Universum der Präzision und Exaktheit nen- nen." (421) "Es rettete mich Lia, jedenfalls für den Moment." (422) Diesem wandelnden Dauerübergang in den Wahnsinn stellt der Dich- ter das eiskalte Realitätsprinzip als selbständige Figur in Ge- stalt der Frau Casaubon gegenüber. Die beweist dem Wanderer zwi- schen den Welten dann haarklein, daß das Dokument, auf das sich die ganze Templerverschwörungstheorie stützt, nichts anderes als eine gewöhnliche Wäscheliste ist. Zu spät. Die Fiktion hat sich schon verselbständigt, die fanatischen Esoteriker sind schon un- terwegs. Merke: "Wenn man einen Plan erfindet, und die anderen führen ihn aus, dann ist es, als ob der Plan existierte. Bzw. dann existiert er wirklich." (727) Untergang der Helden hin oder her, Das Ende ist trostreich ----------------------- Belbo erinnert sich mitten im tödlichen Verhör durch die Tempel- brüder seines erfüllten Augenblicks als Kindertrompeter, verwei- gert den Weltgeheimnissuchern jede Antwort und verzichtet so dar- auf, sich durch eine Lüge zu retten. Der Ich-Erzähler kommentiert diese Szene zum besseren Verständnis: "Das aber heißt, daß er irgendwie gewußt haben muß, daß es trotz aller Zerbrechlichkeit unserer Befragung der Welt doch etwas gibt, was mehr Sinn hat als der Rest." (732) Z.B. "eine Ameise, ein Grashalm" (753). Sancta Simplicitas! zurück