Quelle: Archiv MG - BRD SOZIALPOLITIK FAMILIE/FRAU - Fröhliches im Intimbereich
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Demokratischer Rassismus
Die Regierung mustert ihr Volk
AUSLÄNDER RAUS - DEUTSCHE EMBRYOS REIN!
Eine doppelte Volkszählung hat stattgefunden mit eindeutigem Er-
gebnis: Die Ausländer sind viel zu viele, die Deutschen zu wenig,
die Nation stirbt aus. Die Bundesregierung hat es offensichtlich
nicht leicht bei ihrer Aufgabe, für die richtigen Portionen Volk,
mengen- und qualitätsmäßig zu sorgen. Aber eine echte Aufgabe
soll es schon sein - sonst droht Über- und Unterbevölkerung, al-
les gleichzeitig.
"Wir sind kein Einwanderungsland", wird den Ausländern - denen,
die hier bloß arbeiten wollen - mitgeteilt. Ein Aufenthalt ist
genau nur so lange gestattet, wie produktive Dienste nachweisbar
sind. Ein Mißbrauch der BRD als Unterschlupf und Warteplatz für
etwaige Verdienstmöglichkeïten ist verboten. Und die Erwartungen,
die BRD sei ein Land mit Chancen, haben grundsätzlich aufzuhören.
So sehr diese Zuzügler, was ihre Zahl und Geburtenrate angeht,
dazu geeignet wären, den Mangel an zahlbaren Häuptern zu beheben,
so sehr steht für die Volkszähler in Bonn fest, daß das nicht die
Richtigen sind. Sie arbeiten zwar pflichtschuldigst, Akkord,
Überstunden, Sonderschichten, Kurzarbeit, einschließlich aller
Zumutbarkeiten, sie entrichten Steuern und Beiträge, bezahlen
Mieten, schicken Kinder in die Schulen, fürchten die Polizei und
fühlen mit der Bundesliga. Sie erfüllen also alle Bürgerpflich-
ten, ohne sich über die Verweigerung der Bürgerrechte übermäßig
zu beschweren. Aber bei der Besichtigung des Menschenmaterials
scheiden sie aus: Sie sind nicht die u n s r i g en.
Da kann es ja mit ihrer "Integration" nicht klappen, und anschau-
liche "Beweise" für die echten Einheimischen sind kein Problem.
Warum reden sie bei sich zuhause immer noch ausländisch? Warum
glauben sie immer noch an Allah? Warum fressen sie immer noch ihr
Ausländerzeug? So ist das Zusammenleben schlicht unerträglich und
jedes rassistische Urteil erlaubt, weil es von Demokraten stammt.
Denn die wissen, daß das Wegschicken für die Ausländer selbst das
beste ist, in deren eigenem Interesse geschieht.
(Selbstverständlich immer erst dann; dann aber ganz gewiß, wenn
deren Arbeitskraft nicht mehr gefragt ist und nur noch überflüs-
sige Ansprüche an die Kassen begründet oder wenn sich andere sol-
che Exemplare mit dem absurden Vorwand, hier Familie zu haben,
einschleichen wollen.)
Für die erlesene Sorge ums deutsche Volk lassen sie nun einmal
bei aller Dienstfertigkeit die Qualität vermissen, Deutsche zu
sein, was sich dann von gelehrten Untersuchungen über
"Integrationsunlust", "Rückkehrbereitschaft" etc. ohne Mühe
"bestätigen" läßt. Das Gütezeichen absoluter Verfügbarkeit, ganz
das e i g e n e Volk zu sein, haben sie nicht aufzuweisen. Die
Staatsbürgerschaft schenken will ihnen von den "Verantwortlichen"
aber auch keiner. Zwar nicht aus Gründen der "Rasse", jedoch auch
aus keinen anderen. Irgendwie fühlen diejenigen, die das Wohl des
deutschen Volkes mehren, eben doch die Verläßlichkeit des eigenen
Staatsblutes.
Deutsches Volk ist verlangt
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Die Beschaffung dieser Qualitätsware läßt, für den Geschmack
deutscher Politiker zu wünschen übrig. Daß die Deutschen ausster-
ben, wird als erstklassiges Problem gehandelt ohne jede Befürch-
tung, sich damit angesichts der aktuellen Überschüsse von Deut-
schen zu blamieren. "Zu viele" Jugendliche, die unbedingt eine
Lehrstelle haben wollen, "zu viele" Arbeiter, die einen Arbeits-
platz suchen, "zu viele" Rentner, die eine Rente verlangen, "zu
viele" Kranke, die kuriert werden wollen - über diese Berechnun-
gen ist die Sorge um das deutsche Volk erhaben. "Zuviel" mögen
die Leute sein, gemessen am Umfang lohnender Benutzung durchs Ka-
pital, gemessen an der Bereitschaft der staatlichen Kassen, ein-
gezogene Gelder wieder auszuzahlen, "zuviel" also, soweit sie ir-
gendwelche Ansprüche hinsichtlich ihrer Existenzsicherung an sich
haben. Mit solchen Kleinlichkeiten hat die Befürchtung der
Staatsoberhäupter nichts zu tun. Das deutsche Volk, das Material
für deutsche Politik, zu vermehren, genügt ja wohl als Daseins-
zweck. Auf der Beschaffung von Volk in genügender Menge als Na-
turbasis ihrer Herrschaft bestehen Kohl und Co., die Benützung
und Ausmusterung, die Kontrolle der unbrauchbaren Überschüssigen,
Verschleiß und Aufbewahrung bis zum Tod regeln sich dann schon
fast ganz von selbst. Und gerade angesichts dieser glänzenden
Perspektive, einer nahezu lückenlos erfolgreichen Herrschaft un-
terstellt zu werden, haben die Geburtsstatistiken einen unfaßli-
chen Skandal aufgetan. Kohl in der Neujahrsrede:
"In der Bundesrepublik Deutschland werden heute weniger Kinder
geboren als in jedem anderen Land der Erde."
Ausgerechnet das Volk, das mit solchen Führern gesegnet ist, ver-
weigert sich seiner elementarsten nationalen Aufgabe, sich zu
vermehren. Die Menschheit betreibt das Kinderkriegen zwar aus so
ziemlich demselben Grund wie immer, kann sich allerdings dank des
Fortschritts der entsprechenden Techniken die Freiheit herausneh-
men, darüber zu entscheiden, ob sie sich so ein ganz selbst ver-
fertigtes lebenslanges Andenken ihrer Liebe leisten will. Vom Ge-
sichtspunkt der finanziellen und sonstigen Einschränkungen
spricht ja einiges dagegen. Aber derselbe Sachverhalt, aus Poli-
tikersicht betrachtet und Abgründe tun sich auf. Wenn die Kinder
nicht kommen wie die Karnickel, ist was faul. Daß das Volk sich
vermehrt, halten dessen Führer für das Allernatürlichste und
Selbstverständlichste, das schaffen ja schließlich auch die un-
terbemitteltsten Nationen. Bewahrheitet sich diese Lüge nicht,
lassen sich nur politische Einwände vorstellen als Grund fürs
Ausbleiben der Kinder. Kohl:
"Die Entscheidung zum Kind setzt nicht nur das Ja zur eigenen
Existenz voraus, sondern wird auch zur lebendigen Hoffnung auf
die Zukunft unseres Volkes."
Setzt die Bagage etwa keine Hoffnung in die Zukunft der Nation?
Eine neue Form der Staatsverdrossenheit? Als wäre der unterwür-
fige Appell der Grünen an die Raketenpolitiker, eine Welt mit Ra-
keten sei nicht so gut für Kinder, zur Zeugungspraxis geworden,
wittert der Kanzler Mißmut und Verweigerung im Ehebett. Die Al-
bernheit, daß mitten, wenn's am schönsten ist, die Frage, was
wird aus unserem Volk, hemmend im Raum steht, kommt ihm ganz
plausibel vor. Und dagegen setzt er machtvoll sein Kanzlerwort:
Die Zukunft ist großartig, und dafür braucht es Kinder. Daß die
dafür zuständigen Menschen draußen im Lande in dieser interessan-
ten Frage überhaupt berechnend verfahren, ist ein Ärgernis - auch
wenn die Berechnung etwas andere Kriterien hat als Zweifel an der
Regierungskunst. Daß überhaupt privat e n t s c h i e d e n
wird bei einer so politischen Frage wie der Größe der Nation,
dieses Unding bedrückt den Kanzler genauso wie seinen Vorgänger
im Tausendjährigen Reich. Aber er ist zutiefst Demokrat. Er
befiehlt nicht einfach, daß Kinder für den Führer geboren werden.
Er erklärt vielmehr, daß Tugend und Vertrauen ins Gemeinwesen ein
zureichender und zwingender Grund für Kinder zu sein haben. Das
soll sich das Volk zu Herzen nehmen.
"Ziel dieser Politik, meine lieben Mitbürger und Mitbürgerinnen,
ist nicht einfach die Erreichung eines möglichst hohen materiel-
len Lebensstandards. Das wäre zu wenig. Wir handeln auch in der
moralischen Verantwortung für die kommenden, für die nächsten Ge-
nerationen."
Und wegen dieser moralischen Verantwortung hat die heutige Gene-
ration gefälligst dafür zu sorgen, daß die kommende zahlreich ge-
nug ausfällt. Sonst macht das mit der Verantwortung ja gar keine
Freude mehr.
Familienförderung praktisch
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Die Verhütungsmittel lassen sich, einmal Geschäftsmittel gewor-
den, schlecht aus dem Verkehr ziehen. Aber bei der Beseitigung
der Pannen läßt sich etwas machen, daher gibt es ab sofort einen
"Mißbrauch des Paragr. 218". Die vom Innenministerium eingesetzte
Arbeitsgruppe "zum Schutz des ungeborenen Lebens" empfiehlt: Die
Angabe "sozialer Not" als Grund für eine erlaubte Abtreibung kann
in der BRD schlechterdings nur g e l o g e n sein:
"In einem Staat mit einem Bruttosozialprodukt von über 1,5 Bil-
lionen Mark - wie wir es in der Bundesrepublik Deutschland haben
- darf es insbesondere keine wirtschaftlichen Gründe geben, die
zu Schwangerschaftsabbrüchen führen."
Und das ließe sich am besten dadurch beweisen, daß die Beratungs-
stellen, die bislang für die erforderlichen Gutachten zuständig
waren, soziale Not aus ihrem Register streichen:
"Die Beratungsstellen sollten künftig ausschließlich für die Le-
benschancen des ungeborenen Kindes eintreten und nicht zugleich
die Gründe überprüfen und festlegen, die einen Schwanger-
schaftsabbruch rechtfertigen."
Daß es ab sofort "soziale Not" nicht mehr geben soll, heißt
selbstverständlich nicht, daß die staatlichen Stellen demnächst
die finanziellen Kosten übernehmen. Kinder sind schließlich ein
"Wert", der so unbezahlbar ist, daß dafür auch kein gutes staat-
liches Geld rausgeschmissen wird. Daß den Familien jetzt ab er
finanziell unter die Arme gegriffen wird, auf den Bonus wollen
die Politiker der Wende allerdings auch nicht verzichten. Nach
den Kürzungen an Kinder- und Mutterschaftsgeld von wegen Spar-
haushalt, streiten sie auch wieder um ein bißchen Erhöhung. Nicht
daß das Kinderkriegen dadurch lukrativ würde, dazu sind die Be-
träge ein bißchen zu symbolisch, aber so beweist sich die Tat-
kraft einer Regierung. Und noch viel besser und zugleich sparsam
beweist sie sich dadurch, daß unter dem Titel "Familienförderung"
Kinderlose erst recht geschröpft werden. Eine gerechte Strafe für
mangelnden Zeugungswillen.
Schreckliche Aussichten
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Der Nachwuchsbedarf, den die Politiker ermittelt haben, ist ein
sehr eigentümlicher: Nirgends fehlen für irgendeinen Posten
Leute, auch die Bundeswehr kommt ohne übermäßige Zahlung lässig
auf die erwünschte Truppenstärke; umgekehrt erfährt eine be-
trächtliche Menge Volk, daß es rundum überflüssig ist. Der Nach-
wuchs "fehlt" den Politikern in seiner allerallgemeinsten Eigen-
schaft, als Volk überhaupt, als das Menschenmaterial, das in sei-
ner Menge die Grundlage für jede beliebige Anwendung darstellt.
Und daher gilt ein Geburtenrückgang schon gleich so gut wie: "Das
deutsche Volk stirbt aus." Die Frage, was daran wohl so schlimm
wäre, wenn eine Sorte Nationalisten weniger herumläuft, gilt
nicht. Statt dessen sind die schönsten Rückrechnungen auf die An-
wendung der Bevölkerung fällig. Nach dem Muster: Was geht alles
nicht mehr, wenn ihr immer weniger Kinder bekommt! Eine Studie
aus dem Innenministerium, die sich bezeichnenderweise in d e r
Frage, wie es denn mit Arbeitsplätzen und Lohn aussehen wird,
n i c h t festlegen will - "schwer abschätzbar, weil die wirt-
schaftliche und technologische Entwicklung unbekannt ist" -, weiß
über die sonstigen "Entwicklungen " haargenau Bescheid:
1. Wer bezahlt und pflegt den Rentnerberg?
"Bei unveränderter Geburtenhäufigkeit des Jahres 1977 würde diese
demographische Entwicklung im Rentenbereich bei Beibehaltung des
geltenden Rechts zu einer Beitragserhöhung von derzeit 18,5% auf
35% im Jahr 2035 führen. Bei unverändertem Beitragssatz müßte an-
dernfalls das Bruttorentenniveau um etwa die Hälfte gesenkt wer-
den. Die erwartete Änderung der Bevölkerungspyramide wird darüber
hinaus zu Mehrausgaben bei ambulanten sozialen Diensten füh-
ren..."
2. Wer vertreibt die Neger aus Europa?
"Die Prognosen der Bevölkerungsstatistiker sagen, daß nach dem
ersten Viertel des kommenden Jahrhunderts sich die Weltbevölke-
rung etwa verdoppelt hat, während die Bevölkerung in Europa weit-
gehend konstant bleiben wird. Hier mag in den nächsten Jahrzehn-
ten ein unwägbarer Druck im Sinne von Völkerwanderungen aus den
armen in die reichen Länder entstehen..."
3. Wer schützt uns vor der Gastarbeiterkriminalität?
"Schwierigkeiten mögen auch in der Verschiebung der Bevölkerungs-
struktur zu mehr Ausländern liegen. Auch wenn sich diese einmal
nicht mehr als Ausländer verstehen werden, könnte es zu einem
Subproletariat kommen, welches Wirkungen auf die Kriminalitäts-
entwicklung haben könnte."
Eine hilflos vergreiste Bevölkerung, Pyramide oben dick und unten
dünn, eine Minderheit arbeitender Menschen, die die Rentenkassen
füllen, die Neger in Schach halten und die Kriminellen bekämpfen
müssen, das sind ja Aussichten, schlimmer als Orwell. Einen ein-
zigen Hoffnungsschimmer hat die Kommission bei der Frage ent-
deckt, ob "Ausgaben für die innere Sicherheit gespart werden"
könnten:
"Nach 2000 könnte der sich dann verstärkt fortsetzende Bevölke-
rungsrückgang in Verbindung mit der geänderten Altersstruktur,
die ihrerseits Einfluß auf die Kriminalitäts- und Verkehrsun-
fallentwicklung haben, zu einer Reduzierung der Polizeistärke
führen."
Ob das stimmt? Ob nicht die verwahrlosten, auf die Hälfte der
Rente gekürzten und zahlenmäßig weit überlegenen Rentner zu einem
ganz neuen Phänomen der Alterskriminalität führen werden? Mit den
Türkenkindern als Helfershelfer?
Was alles dahintersteckt
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"Viel beunruhigender ist der Geburtenrückgang, wenn man ihn als
Symptom dafür wertet daß etwas nicht stimmt bei uns."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Ja, wenn man ihn so wertet, wenn die sinkende Geburtenrate als
untrüglicher Beweis für mangelnde Bürgergesinnung genommen wird,
dann ist freies Spekulieren darüber erlaubt, was alles die Leute
von ihrer naturgegebenen Bestimmung "abhält". Es gibt z.B. über-
haupt keinen Platz, um die Kinder drauf abzustellen. Die
"Süddeutsche Zeitung":
"Ernüchternd sind die Erfahrungen vieler Eltern mit Kindern in
unserem engen und rapide enger werdenden Land. Das wird mit Geld
und Macht rücksichtslos den Bedürfnissen der Erwachsenen ange-
paßt; Stadträte, die für Kinder irgendwo noch einen Auslauf frei-
halten wollen, können ein Lied davon singen. Unser Land hat eben
nicht nur die niedrigste Geburtenrate der Welt, sondern auch bei
einer extrem hohen Bevölkerungsdichte die meisten Autos, Zweit-
wohnungen, Squashzentren und Sportplätze pro Quadratkilometer.
Die Zahlen gehören zusammen."
Es gibt Raketen - ein friedensbewegter Leserbriefschreiber:
"Raketen und Kinder haben nun einmal eine diametrale Beziehung
zueinander."
Die Schwangeren werden einfach allein gelassen, anstatt daß die
Gesellschaft ihnen beim Austragen unter die Arme greift eine in-
terministerielle Arbeitsgruppe zum "Schutz des ungeborenen Le-
bens":
"Die Erwartung, sich dem biologischen Zwang und der ethnischen
Pflicht von Schwangerschaft und Mutterschaft zu stellen, darf
nicht länger an die schwangere Frau allein gestellt werden."
Und die Schwangeren lesen das Grundgesetz immer ganz falsch -
dieselbe Arbeitsgruppe:
"Die Wertentscheidung des Grundgesetzes, daß auch das ungeborene
Leben Anspruch auf Schutz und Unantastbarkeit seiner Würde hat,
wird in den Wertauffassungen eines Teils der Bürger nicht ge-
teilt. Der Staat und seine Organe können das aber nicht unberührt
hinnehmen...".
Daran liegt also das Desaster. Da wird geliebt und gevögelt und
mittendrin überkommt die Beteiligten der bestürzende Gedanke an
fehlende Kinderspielplätze, Raketen oder an das mangelnde Mitge-
fühl der Gesellschaft für die Wahrnehmung ethnischer Pflichten,
so daß sie bedenklichen Herzens den Kinderwunsch ablegen. Wenn
schon in den privatesten Teil des Privatlebens soviel Idiotien
hineingeheimnist werden und selbst noch die Selbstverständlich-
keit bestritten wird, die Frage Kind oder nicht nach privatem Gu-
sto zu entscheiden, muß es erlaubt sein, dieselbe Frage einmal an
die politisch Verantwortlichen zu richten.
Carstens: Null / Kohl: 2 / Schmidt: 1 / Brandt: 3 / Wehner: Null
/ Genscher 1 / Barzel: 1, selbstgemordet / Wörner: Null / Lambs-
dorff: 1 / Strauß: 3 = 2 mal Nachwuchs auf 20 zeugungsfähige El-
tern. Da muß doch was faul sein.
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Rassismus oder Platzangst?
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"Es ist die Frage, ob das pauschal als Ausländerfeindlichkeit an-
geprangerte Verhältnis zwischen Einheimischen und Fremden wirk-
lich rassistischer Bosheit entspringt oder doch nur als Folge ei-
ner dem Menschen zutiefst eingeborenen Angst um seine räumliche
Zukunft gelten muß. Den Bürger in diesem Land kann doch nur ein
Gefühl quälender Ohnmacht einschnüren, wenn er tagtäglich er-
fährt, wieviele Tausende von Familiennachzüglern, Zuwanderern,
Asylanten und Spätaussiedlern politisch und behördlich abgesegnet
in seine ohnehin vollgestopfte Heimat hereinströmen, ohne daß er
selbst jemals zu diesem seinem ureigensten Lebensproblem befragt
worden wäre." Bernhard Ücker im Bayerischen Rundfunk am 7. Januar
1984
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