Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION LINKE - Vom langen Marsch...


       zurück

       Bremer Hochschulzeitung Nr. 46, 08.12.1981
       
       Wochenschau
       

DIE "3. SOZIALISTISCHE KONFERENZ"

in Bochum endete mit Katzenjammer. Nicht einmal der Erfolg der beiden Vorgänger-Veranstaltungen, der bekanntlich darin bestand, daß sie überhaupt stattgefunden haben, ließ sich angesichts schrumpfender Teilnehmerzahlen ungetrübt feiern. Zurecht bemerkt der Konferenzsozialist R. Stange in der "taz" vom 1. Dezember, daß das Fernbleiben der "destruktiv auftretenden MARXISTISCHEN GRUPPE" es verunmöglicht habe, uns "die Schuld in die Schuhe zu schieben", um im gleichen Statement Schuldige in den "blitzenden Funktionärsaugen, wie Klingen geführten Argumenten, Ironie und Hohn" der "Redner der alten wie neuen Sektenbewegungen (vor allem also ex-KBW, ex-KPD, noch-KB, noch-DKP, Sozialistische Studien- gruppen SOST)" dingfest zu machen. Den endgültigen Abschied von linker Politik, der da gefordert wird, hat der Konferenz-Initia- tor Rudolf Bahro vollzogen. In Bochum war er verhindert, weil gleichzeitig auf einem Meeting der Bhagwan-Jünger in Westberlin glückselig lächelnd anwesend. zurück