Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION LINKE - Vom langen Marsch...


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       7000 auf der Demonstration
       

GEGEN BRD-IMPERIALISMUS UND NATO-WELTHERRSCHAFT

Eine ungewöhnliche Demonstration - veranstaltet von der Marxisti- schen Gruppe - erlebte am Sonntag die Bundeshauptstadt: Da wurde endlich einmal konsequent dagegen protestiert, daß das westliche Bündnis mittlerweile jede politische Regung des Ostens als bedrohliche Störung behandelt, der sich mit allen Mitteln entschieden entgegengetreten gehört: "An NATO-Interessen wird die Welt gemessen - das heißt Krieg!" Da wurde endlich einmal konsequent gegen den hier herrschenden Aberglauben protestiert, die "Friedensangebote" des Westens seien etwas anderes als die kriegsvorbereitende Aufforderung an die UdSSR, ihre Waffen einzustampfen: "Die NATO bietet Nulloption für Rußlands Kapitulation" Da wurde endlich einmal konsequent dagegen protestiert, daß die BRD-Politiker die Erpressungen der Sowjetunion als friedliebende Unschuldslämmer vollziehen und daß die Russen diese mächtige Be- teiligung der BRD an der Seite der USA blöderweise als ihre euro- päische "Friedenschance" auffassen: "Leonid, was willst Du hier, die NATO plant den Krieg mit dir." Und da wurde endlich einmal konsequent gegen den hierzulande weit verbreiteten gefährlichen Unsinn protestiert, der die "Kriegsgefahr" so ziemlich gleichmäßig für östlich und westlich produziert hält und aus lauter Ausgewogenheit den Breshnew-Besuch zum Anlaß nimmt, seine nationale Redlichkeit durch "Weg mit SS 20"-Parolen unter Beweis zu stellen. Dem stellten die 7000 Demon- stranten gegen den Imperialismus von USA und BRD die richtige Einsicht gegenüber: "Einseitig? Aber immer!" zurück