Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION LINKE - Vom langen Marsch...
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Ein Nachruf auf Rudi Dutschke:
TRAUER UM EINEN JUGENDLICHEN HELDEN
Wie jedermann weiß, ist in Nachrufen der Mensch, den sie posthum
würdigen, kaum noch wiederzuerkennen. Sein Bild wird zu dem des
Tugendboldes ohne seinesgleichen, zu einem mahnenden Zeigefinger
an die Nachwelt ("Er wird uns immer ein Vorbild sein" u.ä.) aus-
gepinselt. Anläßlich der Nekrologe auf Rudi Dutschke können wir
dagegen endlich einmal nicht ohne Genugtuung festhalten, daß er
seine Nachrufe, ob in der bürgerlichen Journaille oder von links,
Dummheit für Dummheit wirklich verdient hat. Die letzten Jahre
seines Lebens nutzte er schließlich exklusiv dazu, jeden reaktio-
nären Mist, den die Linke in dieser Zeit produziert hat, mit sei-
ner zum Symbol gewordenen Person eindrucksvoll zu repräsentieren
und trug so dazu bei, daß die Linke zu einem, wenn auch unver-
meidbar mit mimikry-Charakter behafteten, integrierten Bestand-
teil des Öffentlichkeitsbetriebs im Modell Deutschland wurde.
Nichts wäre also falscher, als der Presse und den Politikern vor-
zuwerfen, ihre Nachrufe seien nicht ernst gemeint. Mehr noch: der
ihm zuteil gewordene Nachruhm, das schaurige Ritual der Grable-
gung zu Westberlin und das anschließende Trauerfeier-Teach-in an
der FU bringen die Wahrheit über die Funktion Dutschkes für die
westdeutsche Linke anschaulicher ans Licht als jeder Nachruf, so
daß der unsrige auf Dutschke sich auf den Bericht darüber be-
schränken und mit dem bei solcher Gelegenheit üblichen Schlußwort
beginnen kann: Rudi Dutschke hat sich um das Vaterland verdient
gemacht.
Sein Platz in der Geschichte
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Drei Städte im In- und Ausland stritten sich um den Besitz seines
Leichnams, und jede wußte gute Gründe anzuführen, schließlich
"holten die sozialistischen Freunde mit Recht Dutschke an den Ort
zurück, mit dem ihn sein politischer Kampf verbindet: er wird auf
dem St.-Annen-Friedhof in Berlin-Dahlem beerdigt."
So Jürgen Habermas in der "Frankfurter Rundschau", der im Ver-
storbenen längst "die moralische Substanz seiner Person" entdeckt
hatte, die "ihn niemals dazu verführte, sich, sei es auch in här-
testen politischen Auseinandersetzungen, bloß instrumentell zu
verhalten. Gerade dann konnte Dutschke auf eine bewunderungswür-
dige Weise zuhören."
Wie kein anderer bot sich Habermas für die FR an, das gewandelt
Dutschkebild der Öffentlichkeit letztmals vorstellig zu machen.
Er, der 1967 nach der Erschießung Benno Ohnesorgs Dutschke
fragte,
"warum er eine Dreiviertelstunde darauf verwendet hat, eine
voluntaristische Ideologie zu entwickeln, die man im Jahre 1848
utopischen Sozialismus genannt hat, die aber unter heutigen Um-
ständen - jedenfalls glaube ich, Gründe zu haben, diese Termino-
logie vorzuschlagen - linken Faschismus nennen muß." (Protest-
bewegung und Hochschulreform, Ffm. 1969, S. 148)
kennt heute gute Gründe, Dutschke als den
"wahrhaftigen Sozialisten" zu würdigen, der nicht nur "die Kraft
zum Visionären mit dem Sinn fürs Konkrete verband", sondern auch
deren "Verkörperung in einer integren, ausstrahlungskräftigen
Person" verband.
Dem Verstorbenen, dem vor 12 Jahren erstmals der beliebte Ruf
"Geh doch nach drüben!" entgegenschallte, trauert heute bis hin
zur CDU die bürgerliche Welt als herbem Verlust für ihr öffentli-
ches Leben nach. In Westberlin widmet ihm die NEUE ein Bild von
Glotz und Egon Bahr bei einer Podiumsdiskussion und einem leeren
Stuhl mit Dutschkes Namensschild. Unterschrift:
"Der Platz wird für immer leer bleiben:"
Daß es mittlerweile eine Leistung ist, sich die BRD-Öffentlich-
keit o h n e Dutschke vorzustellen, bestätigt diese selbst
durch ihre Politiker und Journalisten. Jene beglückwünschen den
Toten, daß er vor allen Dingen ein großer M e n s c h war
(anders als so unbrauchbare Fälle wie Baader und Meinhof, wo ähn-
liche Sprüche sofort den Ruf wachriefen, sie gehörten auf den
Schindanger). Mit diesem Kompliment halten sie sich selbst zu-
gute, daß sie im Unterschied zu ihren Vorgängern in den 60ern,
die sie in nicht wenigen Fällen selber waren, in Dutschke gerade
als politischen Gegner die bedeutende P e r s ö n l i c h-
k e i t erkennen können:
"Seine Freunde u n d Gegner... ehren Rudi Dutschke, eine der
unbequemen, großen Persönlichkeiten der Berliner und deutschen
Studentenbewegung." (Westberlins SPD-Senator Harry Ristock in ei-
ner Todesanzeige.)
Ristock, der damals vor 12 Jahren ein Schild vor sich hertrug mit
der Aufschrift "Ich kann kein SPDler mehr sein!" und deshalb
heute um so glaubwürdiger die SPD machen kann, legte den Kranz
der Partei aufs Grab, die sich - nach den Worten ihres Sprechers
-
"in Ehrfurcht vor dem politischen Gegner verneigt."
Auch das CDU-Mitglied des Westberliner Abgeordnetenhauses Leh-
mann-Brauns meinte da
"Dutschke wollte das Gesicht des Sozialismus menschlicher ma-
chen."
Daß er dabei gescheitert ist, da der Terrorismus herauskroch, tut
seinen edlen Absichten vor allem nach seinem Ableben nicht den
geringsten Abbruch, zumal er sich so allen anderen Linken als
menschliches Vorbild entgegenhalten läßt. Denn damit einem das
Menschliche an Dutschke auf der Zunge zergehe, war er als Mensch
durch und durch D e m o k r a t,
"dem der Terrorismus gänzlich fremd war" und der "für eine Alter-
native war, die sich auf Bewußtmachung gründete." (Frankfurter
Rundschau)
Und nicht nur dies: die Politiker feiern seinen Tod als ein edel-
mütiges Opfer zur Herstellung des M o d e l l s
D e u t s c h l a n d, mit dem sich heute unser Staat brüsten
kann - denn nichts ist süßer als eine S e l b s t k r i t i k,
die nichts anderes ist, als der zufriedene Vergleich der damali-
gen Zeit mit den köstlichen Zuständen, die man heute geschaffen
hat:
"Sein früher Tod ist letztlich ein schrecklicher Preis, den er an
eine Gesellschaft hat zahlen müssen, deren Politiker nicht immer
zu jener Zeit jene Reife und Toleranz an den Tag gelegt hatten,
die ihrer Verantwortung gerecht geworden wäre." (Harry Ristock am
Grabe)
So kann man die damaligen offiziellen Hetzveranstaltungen auch
nennen. Ristocks Parteigenosse Duensing, Polizeipräsident "jener
Zeit":
"Eine Demonstration ist eine Wurst: in der Mitte hineinstechen
und von beiden Seiten ausdrücken."
Der schon genannte Herr Lehmann-Brauns kann den "sarkastischen
Analysen" (?) Dutschkes heute so manches abgewinnen, da mit ihnen
der "inneren Leblosigkeit der BRD" in den 60ern abgeholfen worden
sei. Sein Tod ist also vor allem "ein Verlust für das politische
Leben". "Ein deutscher, mitunter geradezu schwärmerisch vaterlän-
discher Sozialist" (FR) kam in Dutschke zum Vorschein, "dem die
nationale Frage als Schlüssel am Herzen lag" und dies Anliegen
wußte er mit einer Rednergabe zu verteidigen, die er im Nach-
kriegsdeutschland nur noch mit "Strauß und Wehner" teilte, wie
ihm freundlicherweise sein Freund Augstein bescheinigte, freilich
nicht ohne zu betonen, was ihn von diesen Vollblutpolitikern auch
wieder trennt: "rein wie das Jesuskind und unkorrupt bis ins
Mark", weshalb auf ihn das dumme Sprüchlein "viel zu gut für
diese Welt" zutrifft:
"Der Schuß, der ihn traf, traf ihn zur Zeit. Konkurs wie die an-
dern mußte er nicht anmelden." (Augstein),
womit das Attentat als glückliche Fügung der politischen Größe
Dutschkes Nachdruck verleiht und außerdem klargestellt ist, daß
an der BRD kein Weg vorbeiführt. Weil also sich die BRD einer
durch irgendwelche Linken ungetrübten Zustimmung erfreut, ist po-
litischer Mord heute kein Vorwurf mehr gegen unseren Staat, son-
dern dient zur moralischen Ausgestaltung der Größe Dutschkes.
Die Trauergemeinde...
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Angesichts der prominenten Toten, die der SPD in Carlo Schmid und
Kaisen im Vorwahljahr ins Haus standen, was immer eine gute Gele-
genheit ist, in Gestalt des Hingeschiedenen die eigenen Leistun-
gen für Gesellschaft und Staat Revue passieren zu lassen, ist es
ein Trost für die Linke, daß nun auch sie, die in diesem Jahr
doch so viel vorhat, ihrem gerechten Anteil abbekommen hat. Und
da unsere Linke wie nichts hinterher ist, auch ja keine bürgerli-
che Abgeschmacktheit auszulassen, nur statt mit der im bürgerli-
chen Lager üblichen Unverschämtheit hier mit dem pfäffischen
Blick schräg nach oben in den Himmel der b e s s e r e n Moral,
wurde ernst gemacht mit Augsteins flapsigem Spruch von Dutschkes
jesuskindhafter Reinheit:
1. auf dem Friedhof im himmlichen Ergötzen des Pastors Gollwitzer
an Dutschkes Leben, vor allen Dingen aber Sterben. Denn wer kann
ein besserer Christ sein, als einer, der am Gründonnerstag ange-
schossen wurde und am Heiligen Abend den Spätfolgen erlag, der
garantiert keinen Vorteil aus seinen Absichten ziehen konnte, da
er um ihretwillen umgekommen ist:
"Für ihn gilt, was Che Guevara sagte: er war einer von denen, die
die Haut hinhalten, um die Wahrheit zu beweisen, sein Mut kam aus
einer Selbstlosigkeit, und diese aus seiner Liebe zum Menschen.
Er war ein Nachfolger Christi - und Christus bittet uns: Lebt aus
Gottes Wort" usw. usf.
Dies war der Höhepunkt und Abschluß der Predigt, in der Gollwit-
zer Dutschkes 39-jährige Lebensstrecke zum Anlaufnehmen benutzte,
um entlang der Eigenschaften desselben sein theologisches Anlie-
gen zu verhandeln.
2. fand am Nachmittage des Donnerstag in allen Hörsälen und Flu-
ren des Henry-Ford-Baus und um denselben herum der politische
Teil der Veranstaltung statt, und der Genius loci dieses im kal-
ten Krieg von den Yankees gestifteten Bauwerks schlug gewaltig
durch: Schon als Gymnasiast in der DDR hatte Dutschke seinen er-
sten Erfolg, da er sich an der Beschimpfung Westdeutschlands
durch die FDJ ärgerte und beim Abitur eine flammende Rede für die
Einheit Deutschlands auf humanistischer Basis hielt. Gerade weil
er in der Umwälzung in der DDR die demokratische Substanz fühlen
wollte, litt er umso mehr an ihrer autoritär-stalinistischen
Form. Diese G l a u b w ü r d i g k e i t, nämlich sich von
nichts auf der Welt den Blick verstellen zu lassen außer von dem
einen Ideal der Demokratie und der Einheit in ihrem Sinne, machte
Dutschke wie keinen anderen geeignet zum Anführer der neuen Lin-
ken, die böse Zungen ignoranterweise mit Kommunismus gleichsetzen
wollten, statt diesen Leuten zu glauben, die schon mit ihrem al-
ten Namen Außerparlamentarische Opposition verrieten, wohin es
sie 12 Jahre später einzig und allein drängte. Als das Haupt die-
ser Bewegung war er wie kein anderer berufen, im Sinne der Ein-
heit als Mahner aufzutreten, welcher Aufgabe er sich mit Mensch-
lichkeit und Güte entledigte. Immer war er bereit, Anfälle von
Leuten, die ihre b e s t i m m t e n Z i e l e nicht der demo-
kratischen Einheit opfern wollten, als Ausdruck der
S c h w ä c h e der Linken zu verstehen und zu bekämpfen.
...feiert ihr Symbol
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Dutschke selbst hatte - wie im Laufe des Gedenknachmittags be-
richtet wurde - die Tatsache, daß er nach dem Attentat die Spra-
che neu lernen mußte, zur Gelegenheit einer undogmatischen
Selbstreinigung und Inzweifelziehung seiner gesamten Tätigkeit
gemacht. Wie sehr er als Mensch hinter seinen politischen Zielen
stand, wußte sein Freund und Psychologe, Ehleiter, schon daran zu
verdeutlichen, daß er Worte wie S o l i d a r i t ä t, R e-
p r e s s i o n schnellstens wieder lernte, Ausdrücke wie
"Schweinebraten" oder "Erdbeeren" dagegen mühsam zusammenbuchsta-
bieren mußte.
Konsequent war der Lesefehler der Dutschke bei der Neulektüre der
11. Feuerbachthese unterlief und der von der Trauergemeinde mit
Andacht aufgenommen wurde:
"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es
kommt darauf an, s i c h zu ändern."
Eine schöne Übersetzung des Vorhabens, die politische Ökonomie zu
kritisieren, in das psychologische Dogma, daß es nur ein Problem
auf der Welt gibt, nämlich das widerspenstige Subjekt. Und eine
sehr zeitgemäß grüne Umdrehung einstiger erklärter Gegnerschaft
gegen die bestehenden Verhältnisse in das Ideal einer kritisch
reflektierten Anpassung an das ö k o l o g i s c h e Gleichge-
wicht der Welt, auf dessen Bewahrung es heute ja mehr denn je an-
kommt.
Daß Dutschke nicht ein Mann des haßerfüllten Dagegen war, sondern
der Verantwortung, der Liebe und Güte, war überhaupt das wichtig-
ste Resultat der politischen Nachmittags-Veranstaltung, die damit
das Niveau des kirchlichen Teils erklomm. Für den Höhepunkt
sorgte Erich Fried, der sehr wirkungsvoll wie fast alle Redner
seine Suada mit dem Hinweis begann, daß er vor Trauer kaum reden
könne. Dafür fielen ihm mindestens zwei Gedichte gleich nach Ru-
dis Tod ein, auf deren Vorlesen er seinen Beitrag beschränken
wollte. Jedoch tat diese Beschränkung dem Beitrag keinerlei Ab-
bruch: Diesem Menschen ist das Salbadern offenbar so in Fleisch
und Blut übergegangen, daß es keine Rolle spielt, ob er gerade in
Prosa spricht oder in Zeilen. Was hatte er uns zu sagen? Abgese-
hen davon, daß er mindestens zweihundertmal die Worte Liebe,
Güte, Freiheit bezogen auf Rudi mit zitternder Stimme in wech-
selnden Kombinationen hersagte, teilte er das Schmankerl mit, wie
Dutschke einstmals bei einer Demonstration auf Bauarbeiter traf,
die wütend ein auf einem Gerüst befestigtes Transparent zerreißen
wollten. Während alle anderen sie zum Teufel wünschten, hatte
Rudi nur die Sorge "Hoffentlich fallen die da nicht herunter!".
Als Mitkämpfer sie hindern wollten, sagte er nur: "Laßt sie, sie
wissen es nicht besser." Siehe bei Lukas, Kap. 23, Vers 34.
Dutschke war in seiner moralischen Reinheit ein Mann der Versöh-
nung, der sich selbst Vorwürfe machte, als sein Mörder sich in
der Zelle erhängte. "Ein einziges Gespräch mit Ulrike Meinhof"
hätte sicher genügt, um den Terrorismus zu verhindern. Mit einem
Wort, Dutschke hat dafür gesorgt, daß auch Erich Fried "die Lin-
ken wieder für Menschen halten kann" - in der Tat ein Gewinn für
die Linke.
Zu einem würdigen Leben gehört ein ebensolcher Tod - und dieser
Anforderung genügte der von Dutschke erst einmal nicht. Diesem
Problem widmete sich Wolf Biermann, nach dem üblichen Spruch, er
bekomme kaum etwas aus sich heraus, mit einem Lied, welches in
der Tat zum Steinerweichen war: Die heroische Tragik besteht ge-
rade darin, daß ihm der "Tod auf der Barrikade", i.e. auf der Ne-
storstraße vor 12 Jahren nicht vergönnt war, sondern er noch so-
lange unter uns weilte, nur "damit wir denken sollen, er starb im
Bett (er starb im Bad!) und nicht auf der Barrikade" - womit ein
schöner Zusammenhang hergestellt wäre, der ihm im Nachhinein die
Weihe eines T o t e n a u f U r l a u b verleiht, und dem Be-
dürfnis der Linken entgegenkommt, trotz der List, der sich der
Tod in Rudis Fall bedient hat, ein Heldenopfer ('er ist
u n s e r Held!') feiern zu dürfen, von einem, der um seiner Mo-
ral willen gestorben ist.
***
Entstehung einer Kultfigur
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Rudi Dutschke hat alle Chancen, im Grabe zu einem James-Dean-Che-
Guevara der westdeutschen Linken zu werden. Wir bringen wahllos
einige Zitate in Prosa und Lyrik aus der "taz" vom 4.1.1980.
Symbolische Liebe
"Er ist ein Symbol gewesen, das wir geliebt haben.
Seine Revolution, die die unsere war, ist vorbei."
Wie ein Baum
"Du warst, Rudi, gegen das Fällen von Bäumen.
Nun bist Du gefallen, gefällt wie ein Baum."
Direkter Bezug
"Und der Ritus. Erde ins Grab werfen? Das ist für sie selbstver-
ständlich, das ist auch was anderes: 'Da habe ich die Vorstel-
lung, daß der Rudi da unten liegt und hab einen direkten Bezug zu
ihm."
Bruder Rudi
"rudi,
ein jahr älterer bruder
du bist tot.
.......................
du warst ganz einfach brüderlich.
der sozialismus steckte dir
in den gliedern. im ausdruck deines gesichts
nicht nur in faust und kopf."
Nicht begriffen
"Wer Rudis Leben... kennt, weiß, daß er einen ungeheuren Lebens-
willen besaß. Die Vorstellung, daß diese Identität durch den Tod
zerstört ist, kann von uns nicht begriffen werden."
Unsere Stärke
"auf dich, bruder,
wurde geschossen,
liegt darin nicht ein hinweis
auf unsere stärkste waffe?"
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