Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION FRIEDENSBEWEGUNG - Von Waffen und Moral
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FUNKE berät die Friedensbewegung:
AUFHÖREN!
In seiner Übung "Nukleare Bedrohung, Friedensdiskussion und Frie-
densbewegung in der BRD" traf Herr FUNKE, noch Monate vor dem
"heißen Herbst", die Feststellung:
"Die Friedensbewegung hat ihr Kampfziel, den Natonachrüstungsbe-
schluß zu verhindern, nicht erreicht."
Und welchen Schluß soll sie daraus ziehen?
"Die Friedensbewegung muß sich überlegen, welche realisierbaren
Vorschläge sie in dieser ausweglosen Situation anzubieten hat."
Das sitzt! "In dieser ausweglosen Situation": Wer hat denn dafür
gesorgt, daß die Friedensbewegung ihr Kampfziel, das doch offen-
sichtlich gegen die NATO gerichtet ist, nicht durchgesetzt hat?
Doch diejenigen, die sich bisher völlig unbeeindruckt von jegli-
chem Protest gegen ihre Rüstungspolitik zeigten! Und aus dieser
Tatsache staatlicher Entschlossenheit - übrigens ein einziges Ar-
gument g e g e n das Mitmachen - soll "man" lernen, daß man
nichts gegen sie machen k a n n und sich stattdessen auf
"r e a l i s i e r b a r e" Vorschläge" verlegen?
Man soll also nur "Vorschläge" machen, die denen, die tagein
tagaus über die "Realisierbarkeit" eines jeden Interesses per
Staatsgewalt entscheiden, in den Kram passen? Dafür gibt es doch
schon die Junge Union!
Nee, nee, nee, FUNKE: W a s i s t, g i l t - auf diesen Re-
alismus der Unterwerfung ist gepfiffen.
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