Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION FRIEDENSBEWEGUNG - Von Waffen und Moral
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Friedenskongreß in Hamburg:
WEGE AUS DEM WETTRÜSTEN -
EINE ALTERNATIVE? FRAGT SICH NUR, WOZU!!
Der Naturwissenschaftlerkongreß ist beendet. Die Herren und Damen
Chemiker, Mediziner, Gentechnologen, Informatiker und Waffenex-
perten aus West und Ost sind an ihre üblichen systemdienlichen
Arbeitsplätze zurückgekehrt. Hinterlassen haben sie ein 10-Punkte
Programm für Abrüstung, das, kaum veröffentlicht, einen Tag für
mittlere Schlagzeilen gesorgt hat, und nun wieder in der Versen-
kung verschwunden ist. Wieder ein Dokument mehr, in dem promi-
nente Experten zu Protokoll geben, wie sie "Friedenssicherung"
verstehen und praktiziert haben woll(t)en. Und was hier die frie-
densbewegten Naturwissenschaftler darunter meinen und mit diesem
Titel fordern das ist mehr als ärgerlich.
Gleichgewicht des Schreckens = Sicherheitspartnerschaft
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Ihre 'Betroffenheit' in Sachen Krieg und Frieden haben Naturwis-
senschaftler mittlerweile höchst konstruktiv bewältigt. Die von
ihnen präsentierten Einwände gegen den Atomkrieg kommen gänzlich
ohne die Anmahnung der massenhaften Opfer aus, mit der die Poli-
tiker und Militärs um ein bißchen Rücksichtnahme bei der Einpla-
nung ihres Staatsvolks für i h r e rüstungspolitischen Kalkula-
tionen ersucht wurden. Die "Bedrohung der Menschheit" durch den
Atomkrieg galt dieser Absicht als das zwingendste Argument und
die Ausbreitung der entsprechenden Holocaust-Szenarien als - ge-
rade auch von naturwissenschaftlicher Seite überaus beliebter -
Beweis, wie wenig ein Atomkrieg im Sinne derer liegen könne, die
die dafür tauglichen Mittel ohne Rücksicht auf die friedensbeweg-
ten Aufrufe einsatzbereit halten. Solcherart moralische Wucht ist
in dem jetzt vorgelegten Katalog, adressiert an die Herrschenden
der Welt, dem folgenden nüchternen Argument gewichen:
"Es ist allseits bekannt, daß ein Atomkrieg nicht gewonnen werden
kann und nicht geführt werden darf."
W e m erzählen die Naturwissenschaftler eigentlich diesen unge-
heuer kritischen Einwand gegen den Atomkrieg? Wen erinnern sie
eigentlich an Kalkül und Maßstab des K r i e g f ü h r e n s,
die den Krieg - auch noch moralisch! - verböten, weil i h r Er-
folg nicht sicherzustellen ist? Schon seltsam - einerseits halten
sie es für geboten, sich mit ihrer Warnung vor dem Atomkrieg bei
denen bemerkbar zu machen, die die Macht haben, über ihn zu ent-
scheiden - um dann im gleichen Atemzug der hohen Politik alle
Freiheiten zuzugestehen, wenn nur der atomare Sieg außer Frage
steht? Dieses Kalkül machen sich Naturwissenschaftler zu eigen,
unterbreiten es aller Welt in der Form einer allgemein gesicher-
ten Einsicht, und wollen das auch noch als Argument g e g e n
den Atomkrieg mißverstanden wissen: So recht allerdings glauben
sie selber nicht dran, der nicht herstellbare atomare Sieg wäre
so etwas wie eine beruhigende Versicherung gegen den Atomkrieg.
Sie halten schließlich gleich im Anschluß die dringende Aufforde-
rung an die Oberbefehlshaber von Krieg und Frieden für nötig,
einen Atomkrieg nicht zuzulassen. Ein überaus zuvorkommender Im-
perativ!
Hat die kritische Naturwissenschaftlerriege an den kompromißlosen
Rüstungsprojekten des Westens, an SDI und den Atomtestserien
usw., nicht den unbedingten Willen der USA und ihrer NATO-Verbün-
deten bemerkt, das Ärgernis eines 'atomaren Patt' durch die Ent-
wicklung und Bereitstellung der militärischen Mittel zu überwin-
den, durch die der Einsatz der Atomwaffen zu einer frei kalku-
lierbaren Option beim Kriegführen wird? Aber d a ß Kriege ein
Mittel der Politik sind, in denen die Leute für den Sieg der
Staatsmacht die Rolle des lebendigen Materials zu spielen hat,
ist ihnen "bekannt" - und keines der "Szenarien", das sie mit
Kritik "überfrachten" wollen!
D a ß kriegsträchtige Feindschaft zwischen West und Ost
herrscht, ist ihnen ebenfalls "bekannt" - und keines weiteren
Aufhebens wert, schon gar nicht einer Analyse und Kritik, wer
denn nun der Urheber der Kriegsgefahr und wer ihr Adressat ist.
Bevor sie sich darüber in die Gefahr begeben, womöglich den eige-
nen Politikern das Vertrauen in ihre "Friedenssicherung" entzie-
hen zu müssen, denken sie sich lieber die schiere Unversöhnlich-
keit von Ost und West und ein gemeinsames Ringen um "Stabilität"
zusammen. Das macht die eigene Warnung und Sorge so richtig kon-
struktiv. Wie gesagt, "Bürger der Welt" melden sich da zu Wort.
Die haben Mißtrauen - gegen die gesammelten Waffenarsenale der
Welt. Die haben Einwände - gegen Raketen atomarer Art. Und -
diese Einwände sind das Allerletzte!
"Die Zahl der atomaren Sprengköpfe überschreitet bei weitem die
Erfordernisse für eine wechselseitig gesicherte Zerstörung."
(Präambel)
"Sofern es keine Raketenabwehrsysteme gibt, wären nur wenige hun-
dert Atomwaffen genug, damit jede Seite ihrer überwältigenden Fä-
higkeit sicher sein kann, die andere Seite mit einem Vergeltungs-
schlag zerstören zu können." (III)
Die staatlichen Kriegsmittel wollen die kritischen Naturwissen-
schaftler gar nicht mehr anders beurteilen, als sie an der Fähig-
keit der Zerstörung des Feindes zu messen. Da haben sie, was das
P o t e n t i a l ihrer zerstörenden Wirkung betrifft, ein
Ü b e r maß entdeckt. Als hätten sie das ideale Maßverhältnis
zwischen der Zahl der atomaren Sprengköpfe und deren erwünschter
Wirkung wissenschaftlich exakt ermittelt, besichtigen sie die an-
gehäuften Zerstörungsmittel und bilanzieren einen Posten an Atom-
waffen, den sie für ü b e r f l ü s s i g halten. Überflüssig -
nicht etwa deshalb, weil sie Gegner der zerstörerischen Mittel
wären, mit denen Staaten ihre kriegerischen Ansprüche durchfech-
ten. Von dem Standpunkt aus wäre ja auch die Einmischung in die
Rechnung einigermaßen absurd, wieviele der - übrigens: längst
einsatzbereit gemachten - Atomwaffen zum n o t w e n d i g e n
Bestand des Waffenarsenals zu zahlen sind und wieviele sich die
Staatsmänner genausogut schenken könnten. Überflüssig - im Ver-
hältnis zu einem Z w e c k, der auschließlich ein staatliches
und militärisches Kalkül betrifft: der Tauglichkeit der Kriegs-
mittel für Vernichtung und Vergeltung. Dieses staatliche Inter-
esse erachten friedensbewegte Naturwissenschaftler für so selbst-
verständlich und unbestreitbar, daß sie es ihrer kritischen
Durchzählung des militärischen Vernichtungspotentials als quasi-
natürlichen Maßstab zugrunde legen. Allerdings: Wenn sie schon in
ihrer brutalen Rechnung auf die unbedingte Rücksichtnahme ver-
pflichten, daß bei allem rechnerischen Überfluß der Atomwaffen
keinesfalls die staatliche Freiheit Schaden nimmt, über alle
e r f o r d e r l i c h e n Mittel zur g e s i c h e r t e n
Zerstörung zu verfügen - dann sollten sie auch gefälligst die
Schnauze in der Frage halten, ob es d a f ü r nicht auch x% we-
niger atomares Zerstörungspotential tun würde. Das rechnen sich
nämlich die Staatsführer und ihre in Sachen Zerstörung geschulten
Fachkräfte schon selber aus!
Suggerieren wollen die Herren von der Naturwissenschaftsfront ei-
nes: Weniger Mittel für haargenau denselben Zweck - das gibt we-
niger Gefahr! Unter dem, daß ihr "Abrüstungsvorschlag" exakt das-
selbe gewährleistet wie der vielfache "overkill" - unter dem wol-
len sie nichts als "zuviel" anmahnen. Womit sich die Suggestion
einer "geringeren Gefahr" durchstreicht.
Wer aus dem konzedierten Standpunkt der U n v e r s ö h n-
l i c h k e i t zwischen Ost und West "folgert", daß es hierfür
sowohl Gewaltmittel wie die Fähigkeit ihres Einsatzes bedarf, der
ist schon ein Abrüstungs"idealist" ganz eigener Art. Der ist
nämlich ein Fan der Abschreckungsideologie. Der möchte einerseits
glauben, daß die D r o h u n g mit der Vernichtung des Feindes
den Einsatz der Atomwaffen überflüssig machen soll, zugleich
sieht er eben diese lobenswerte Drohung mit "Gefahren
befrachtet".
Die "Destabilisierung" fängt an bei über 10%. Aber auch bei der
Planung der USA für SDI. Und just über ein "Zuviel" wird die im-
manente Gutheit von "wenigen hundert Atomwaffen" schlagend klar!
Als verböte die Natur dieser Waffen ihre eigene Anwendung, soll
man sie als Schutzschild und als Drohung gleichermaßen denken,
der Schrecken der Abschreckung soll sich dann auch wieder auflö-
sen, weil die Atomwaffen "bloß" für die Drohung stehen?
Und das wechselseitig, weil "Verteidigung" der Zweck ist? Dann
könnten sie ihre Atomwaffen samt und sonders verschrotten. Natur-
wissenschaftler befällt anhand ihres Nachdenkens über die Ab-
schreckungs"theorie" Wohlwollen und Skepsis gleichermaßen. Hält
dieser Zustand der "Stabilität" - der in der schieren Feindschaft
besteht, allerdings das schöne Qualitätssiegel erhält: Noch-
nicht-Krieg? Und so mustern sie die Waffen durch, nach
"destabilisierenden Wirkungen". Diese bestehen darin, wider ihre
Zweckbestimmung der Abschreckung die eigenen Machthaber auf ge-
fährliche und nichtkontrollierbare Weise zu "Angriffen" zu
v e r f ü h r e n:
"Zu den destabilisierenden Waffen zählen Trägersysteme mit ziel-
genauen Mehrfachsprengköpfen. Die Gefährlichkeit dieser Systeme
liegt darin, daß sie (!) eine Situation (?) möglich machen, in
der ein einziger Sprengkopf mehrere gegnerische vernichten
könnte. Das könnte in einer Krisensituation zu einem Präventiv-
schlag ermutigen. " (IV)
Soll man wirklich den Naturwissenschaftlern ihre vielen Konjunk-
tive abnehmen? Soll man sich wirklich dumm stellen, und sich ge-
wisse militärische Zweckmäßigkeiten einer Waffe als zufällig den-
ken, die dann eigentlicher Urheber ihrer Verwendungsweise würden?
Vermutlich glauben die Naturwissenschaftler selber nicht an ihren
Mist. Unübersehbar allerdings der C h a r a k t e r der War-
nung: die Herren Waffenbesitzer sollen ja kontrollieren, wann und
wo und wie sie ihre Waffen einsetzen. Nicht zu überstürzt han-
deln, oder was?! Wer führt denn überhaupt die "Krisensituation"
herbei - vielleicht ist die genauso kalkuliert, daß sie zu ihrer
"Lösung" des Einsatzes der Waffen bedarf! Ein feines Ideal von
Frieden, das hier die Naturwissenschaftler pflegen: Alles unter-
halb des Einsatzes der militärischen Mittel ist, w e i l
d i p l o m a t i s c h e Drohung und Erpressung, der
"Krisensituationen" wohl angemessen?! Aber davon brauchen Natur-
wissenschaftler auch gar nichts zu wissen - um f ü r Frieden zu
sein.
Sicherheitspartnerschaft - durch Kontrolle
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Wie geht Frieden in einer verfeindeten Welt? Wo Waffen genausogut
Friedensmittel sind wie auch eine Gefahr: Das eigene Kriegsszena-
rio läßt die Naturwissenschaftler das Abrüstungsideal gleicherma-
ßen für löblich wie "schwierig" erscheinen. "Angemessene Verifi-
kation einschneidender Verringerungen ist möglich" (IV), so die
Botschaft, die sie genau so, also in ihrer Umkehrung - ohne Kon-
trolle ist sie nicht möglich - verstehen. Einerseits eine Apolo-
gie der Aufrüstung, nichts leuchtet diesen Burschen mehr ein als
ein "Rüstungswettlauf" aufgrund des Fehlens von Kontrolle. Ande-
rerseits ist es durch und durch verlogen. Zum Abrüsten unterstel-
len sie einen vorstellbaren g e m e i n s a m e n Willen zur
Einigung, genauso selbstverständlich ist ihnen gleichzeitig, daß
die unversöhnlichen Parteien von diesem abweichen und Rü-
stungs v o r t e i l e ergattern wollen. Die Rüstungskontrolle
soll "Verringerung" ermöglichen - gleichzeitig haben die Natur-
wirte unter diesem Titel ohnehin nichts anderes im Kopf als die
A h n d u n g von Vertragsverletzungen!
"Die Verifikation einiger Aspekte einer umfassenden Abrüstungs-
vereinbarung wäre schwierig. Das gilt besonders für die Begren-
zung von Marschflugkörpern... Am besten wäre es, Langstrecken-
Marschflugkörper insgesamt zu verbieten, weil dann eine einzige
Beobachtung eine Übertretung beweisen würde." (VI)
Ist hier die Welt nicht ein bißchen sehr verrückt auf den Kopf
gestellt? Die "destabilisierende Wirkung" von den Waffen besteht
jetzt lustigerweise darin, sich der Kontrolle ihres Abbaus zu
entziehen - und deshalb gehören sie nun abgebaut?! Damit sich Ost
und West über effektive Kontrolle einig werden können - wobei die
überparteiliche Kontrollinstanz Wissenschaft die ganze Effizienz
mit ihrer Fähigkeit der Ahndung des Vertragsbruchs beweist! Die
politische Botschaft zur Verifikation ist einigermaßen hart:
"Vertrauen" zum Feind nötigt zu absolutem Mißtrauen und Kon-
trolle, was wiederum - führt es doch zur "Verringerung" - sehr
vertrauensstiftend ist. Ganz unbefangen erlaubt sich die Natur-
wissenschatt, über die M i t t e l der Kontrolle geradezu in
Euphorie auszubrechen, ungeachtet dessen, daß sie nichts anderes
als Waffen für die Ortung der Feindwaffen sind:
"Satelliten sind von großer Bedeutung sowohl im zivilen Anwen-
dungsbereich als auch bei der Verifikation von Rüstungskontroll-
abkommen. Sie haben die Welt ein gutes Stück offener (!) ge-
macht." (VII)
Mitten in ihrem Abrüstungszirkus fällt den Herren von der Natur-
wissenschaft der zivile Bereich, TV und dergleichen Nettigkeiten
ein! Warum das denn?! Sehr subtil, wie die Naturwissenschaft ver-
rät, daß sie bei Aufklärungssatelliten an deren ganz ordinären
militärischen Zweck denkt. Und sehr subtile Feindbildpropaganda
noch dazu! Der 'Eiserne Vorhang' - "offener" - dem westlichen An-
spruch auf Kontrolle.
Die Rolle Europas - untauglich für Abrüstung
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Vom Sockel der Supranationalität, die ganz jenseitig der Einge-
bundheit in Blöcke und der jeweiligen nationalen Parteilichkeit
die Wissenschaft als Kontrollmeister der Waffen/Rüstung und
-Kontrolle zwischen Ost und West imaginiert, von diesem Sockel
steigen die Naturwissenschaftler herunter, wenn sie sich in ihren
Vorschlägen Europa zuwenden, und einigermaßen ungeschminkt Par-
teigänger der BRD-Position werden:
"Solange sich die (!) Länder Europas durch einen konventionellen
Angriff bedroht fühlen, wird es schwierig (?!) sein, die Atomwaf-
fen in Europa abzuschaffen. Deshalb wird es nötig sein, diese Be-
drohung zu vermindern... Dies könnte durch verschiedene vertrau-
ensbildende Maßnahmen unterstützt werden, wie zum Beispiel durch
die Vorschrift der Ankündigung und Begrenzung der Größe und Art
von militärischen Manövern, um die mögliche Sorge über einen
Überraschungsangriff zu verringern." (IX)
Süß - die Bedrohungsanalyse von Europa. In dieser ist eine
"Drohung mit einem konventionellen Angriff" durch (wen wohl!! un-
serer westdeutschen Vorneverteidigung nie und nimmer!) einfach
nicht vorgesehen. Die "Länder Europas" - sie brauchen gefälligst
ihre wunderschöne eigene atomare Streitmacht. Da ist "Abrüstung"
"schwierig" - so die verheuchelte diplomatische Redeweise, welche
nur eines zu erkennen gibt: dieser (eigene!) Abrüstungsvorschlsg
ist potentiell Verrat am Feind. Noch wird das Bedürfnis nach Ent-
waffnung des Ostens als das "wechselseitiger Begrenzung" vorstel-
lig gemacht - und das, wo man gegen dieses ungenannte Subjekt ge-
rade festgestellt hat, daß Abrüstung, beidseitige, gar nicht
geht.
Fazit: So arbeiten sich die Naturwissenschaftler auf ihre Weise
zum maßlosen Anspruch westlicher Rüstungsdiplomatie hin. Abrü-
stung g e h t nur dann, wenn vom Feind keinerlei Gefahr mehr
ausgeht. Seine umfängliche E n t w a f f n u n g schafft das
nötige - "Vertrauen"!
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