Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION FRIEDENSBEWEGUNG - Von Waffen und Moral
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Notizen zur "Friedenswoche":
AKADEMISCHER FRIEDENSDIENST
"Frieden schaffen ohne Waffen"
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ist ein Thema, das sich nicht abhandeln läßt, indem man über
Kriegsgründe aufklärt. Es unterstellt eine A n s i c h t über
den Krieg, die auf der ohnmächtigen Perspektive des künftigen
Kriegsopfers beruht. Zu ihr gehört zunächst die praktische Gewiß-
heit, daß der Krieg droht und man jedenfalls von ihm
b e t r o f f e n sein wird. Sodann setzt sie die geläufige Re-
densart voraus, daß er eine G e f a h r sei, welche ohne ihr
eigenes Zutun über die Menschen hereinbricht; eine Auffassung,
die die Hilflosigkeit des Bürgers, der sich von seinem Staat als
Kriegsmaterial verwenden läßt, zur Natur des Krieges erklärt, vor
welcher die kriegführenden Staaten ebenso ohnmächtig dastehen wie
ihr Volk. Auf diesem Boden blüht die geradezu abergläubige Vor-
stellung, man hätte sich vor dieser Gefahr so zu hüten, daß man
die Verhältnisse sichert und stärkt, welche vom Krieg bedroht
sind. Aus dem Vergleich, daß dem Kriege alles andere vorzuziehen
ist, wird ein moralisches Programm. Als wäre der F r i e d e n
etwas anderes als die Zeit, in der kein Krieg geführt wird, fühlt
man sich gedrängt, auf den Frieden als ein Prinzip zu setzen,
das, wie das Gute dem Bösen, dem Antiprinzip Krieg Paroli bieten
würde. Ist der Krieg auf diese Weise zu einer Frage des Bekennt-
nisses für den Frieden geworden, so schließt dieses die Überzeu-
gung ein, die Politik könne vernünftigerweise keinen anderen
Zweck haben als eben den, der Kriegsgefahr durch Frieden zu be-
gegnen - unmöglich, daß die Politiker jene Katastrophe wollen
können! -, so daß zuletzt die vorhandenen Waffen selbst als Mit-
tel zur Friedenssicherung dastehen - wiewohl als ein unzuverläs-
siges Werkzeug, zu dem eine Alternative gefunden werden muß. Wo
sie zu finden ist, beantwortet die Parole auch: in eben der Frie-
denskampagne, der sie voransteht.
1. Tag: Theater der Verantwortung
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Das Schauspiel: "Vier Bochumer Wissenschaftler sitzen im November
1985 in einem Keller der Uni und diskutieren darüber, inwiefern
sie schuld daran sind, daß eben eine Atombombe auf das Ruhrgebiet
gefallen ist." Dieser als Einstimmung zur Friedenswoche, speziell
zur Diskussion der Frage: "Ob Wissenschaft wohl Frieden schafft?"
gedachte Sketch war selbst Antwort genug. Mit der makabren Vor-
stellung wollte man den Gedanken bebildern, daß die staatlich
verordnete Alternative Krieg oder Frieden auch und vor allem eine
Frage der Verantwortung von Wissenschaftlern sei. Dies sei ein
Problem, über das zu meditieren im wissenschaftlichen Alltag wohl
selten Gelegenheit bestünde, so war dem Plot zu entnehmen, gehöre
jedoch nichtsdestoweniger zu jenen letzten Sinn- und Lebensfra-
gen, die angesichts des Todes zu wälzen sind; insofern ein sehr
passender Beginn dieser Woche der Besinnung.
Nun ist jedermann ja bekannt, daß "Schuld im Falle des Wissen-
schaftlers nicht so gemeint sein kann, als habe seine Kopfarbeit
die magische Wirkung, Krieg zu erzeugen. Ohne den äußerst be-
stimmt vorgegebenen technischen Zweck des Tötens und Zerstörens
käme schließlich keine Waffe zustande; und die Entscheidung über
ihren Einsatz hat ohnehin mit Wissenschaft nichts zu tun. Dennoch
lassen es sich Naturwissenschaftler regelmäßig geradezu zur Ehre
gereichen, sich zu einer Mitschuld an vergangenen und künftigen
Kriegen zu bekennen, welche gleichwohl gänzlich unschuldig ent-
standen sei. Diese prächtige Dialektik enthält zwar die kleine
Lüge, die Waffentechnologen wüßten nicht, was sie herstellen, und
dem Naturwissenschaftler sei grundsätzlich die Welt der Rüstung
unbekannt; doch sie imponiert durch moralische Größe. Ohne für
die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse verantwortlich ge-
macht zu werden, erklärt man freiwillig möglichst früh: "Das habe
ich nicht gewollt!" - und kann Anerkennung dafür beanspruchen,
die Schuldfrage für den eigenen Teil vorweggenommen zu haben.
Nicht den Naturwissenschaftler allein ist diese Selbstbezichti-
gung vorbehalten; die Geisteswissenschaften haben ja auch einen
gewissen gesellschaftlichen Bildungsauftrag. "Muß sich die Päd-
agogik nicht vorwerfen lassen, sie habe zu wenig zur Erziehung
zum Frieden beigetragen?" Aber natürlich nicht. Erstens emanzi-
piert sich der Staat mit der Wehrpflicht sehr entschieden von den
Idealen, die seine Jugend sich angeeignet haben mag; zweitens un-
terstellt die Frage, durchaus pädagogisch, beim Jugendlichen
einen Drang zum Töten auf Befehl, dem durch Erziehung Schranken
gesetzt werden müsse, was der Staat, praktisch gesinnt wie er
ist, auch nicht zu glauben scheint, wenn er auf die Wehrpflicht
setzt und Drückeberger bestraft; drittens aber ist die Frage ja
nur eine rhetorische und gar nicht so gemeint, als müßten ausge-
rechnet die Lehrer die Kinder gegen ihren Staat aufhetzen, der
sie zum Töten und Sterben verpflichtet. So abwegig dieses Ansin-
nen, so hochfliegend der Anspruch, die Erziehung müsse Kriege
verhüten, daß die hypothetische Frage allein, ob man nicht ei-
gentlich doch grundsätzlich noch mehr müßte, die Pädagogik mit
Ruhm bekleckert.
Es ist und war also sehr wohl damit getan, die Frage nach der
Verantwortung des Wissenschaftlers für den Frieden aufzuwerfen.
Der Abend verlief nach dem Motto: "Was kann jeder einzelne von
uns an seinem Platz für den Frieden tun?"; und dieser Frage kann
man den Vorwurf moralischer Heuchelei nicht ersparen. Es muß
nämlich jedermann aus der Erfahrung geläufig sein, daß man an den
"Plätzen" der bürgerlichen Gesellschaft, in den Berufen und Funk-
tionen, die Staat und Wirtschaft bereithalten, überhaupt nichts
gegen den Krieg unternehmen kann, solange man den vorgesehenen
Aufgaben nicht zuwiderhandeln will. Auf diesen Appell kann es
also nur eine Antwort geben. Schließlich obliegt die praktische
Kompetenz für Krieg und Frieden allein dem Inhaber der militäri-
schen Gewalt. Womit auch klar sein dürfte, daß Veranstaltungen
dieser Art nur einen Zweck erfüllen: die Demonstration, daß man
ein politisches Gewissen besitzt.
2. Tag: Unfriedlicher Dialog
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Unter Diskussionsleitung des Professors für Christliche Gesell-
schaftslehre BRAKELMANN sah man sich dienstags aufgerufen, die
Standhaftigkeit der eigenen Friedensliebe, repräsentiert von
Friedensforscher ALBRECHT, an einem Bildungsoffizier der deut-
schen Wehrmacht zu erproben. Herr v. HAGEN vom Verteidigungsmini-
sterium beantwortete die Frage des Abends: "Entspannung oder Rü-
stung - Widerspruch oder Einheit?", wie es zu erwarten war. Die
Standardpropaganda für die Bundeswehr, nur die effektivsten
Kriegsvorbereitungen seien geeignet, Kriege zu verhindern, hielt
er für eine so große Selbstverständlichkeit, daß er für seinen
Teil die Diskussion überwiegend mit Illustrationen der Probleme
bestritt, die dabei entstehen, wenn ein Staat sich angesichts des
gleichen Ziels auf der Gegenseite die Möglichkeit eines erfolg-
reichen Waffengangs vorbehalten will. Die Empörung von Teilen des
Publikums über die Bedenkenlosigkeit seiner Spekulationen über
Menschen, Waffen und über Schlachtfelder, die zur
"Vorneverteidigung" gegebenenfalls notwendig werden, konnte der
Oberstleutnant nicht verstehen. Von der Notwendigkeit des Krieges
sei er nämlich keinesfalls überzeugt, lächelte er - aus neunjäh-
riger Erfahrung als Unterhändler bei internationalen Rüstungskon-
ferenzen könne er glaubhaft versichern, daß sich mit der Drohung,
die NATO-Waffen einzusetzen, sehr erfolgreich Druck machen läßt,
ohne sie immer gleich einsetzen zu müssen. Mit der Sicherheit des
Praktikers der Gewalt, der sehr gut weiß, daß vom Ergebnis sol-
cher Diskussionen für ihn absolut nichts abhängt, bot er an, über
die Frage zu philosophieren, ob es zuerst die Spannungen zwischen
den Menschen oder zuerst die Waffen gab". An der Auffassung aber,
daß selbige Spannungen zur Natur des Menschen gehören, halte er
unerschütterlich fest. Damit, daß keiner von ihm erwarten dürfe,
er würde sich selbst der Kriegstreiberei bezichtigen, hatte er
wiederum recht: die Erwartungen manch eines Zuhörers, man könne
ihm in der Diskussion ein wenig auf den Zahn fühlen, so daß er
einen Widerspruch zwischen Entspannung und Aufrüstung zugeben
müsse, erwiesen sich als ziemlich weltfremd.
Er mußte nämlich gar nichts und hörte sich höflich die Einlassun-
gen des Professors ALBRECHT an, der die Berechtigung des Frie-
densideals durch Klagen über die Unvernunft der Rüstung plausibel
machen wollte. Meistbelachtes Argument war seine Extrapolation
der Steigerung der Rüstungskosten ins Jahr 2036, zu welchem Ter-
min er den USA prophezeite, mit dem Aufwand des gesamten Rü-
stungshaushalts nur noch ein einziges Flugzeug kaufen zu können.
Um es hierzulande nicht so weit kommen zu lassen, schlug er der
BRD politische Neutralität vor, was ihm den dezenten Hinweis v.
HAGENs einbrachte, daß das neutrale Österreich ohne Kooperation
mit der NATO nie so schön neutral sein könnte.
Auf Basis der gemeinsamen Ideologie, die Bundesrepublik sei in
Sachen Krieg und Frieden ein Spielball der Großmächte und Opfer
einer Menschheitstendenz zur Aufrüstung, traf man sich also im
Widerstreit von Realismus und Idealismus. Präsentierte sich der
Offizier als Bürge für den bedauerlichen Zwang zur Rüstung, dem
die friedliebende Republik wider Willen ausgesetzt sei, sprach
der Friedensforscher für die dem entsprechende Moral, gerade an-
gesichts dieser leidigen Umstände von der schönen Vorstellung ei-
ner waffenlosen BRD nicht abzulassen.
Der Anlage nach also ein trostloser Dialog von Friedensmenschen
mit Andersdenkenden hätten nicht einige Vertreter der MG Ein-
spruch erhoben gegen die studentenverachtende Heuchelei der Ver-
anstaltung, gegenseitiges Verständnis zwischen Geist und Macht
sei eine Art vorbeugende Maßnahme gegen den Krieg. Man prote-
stierte gegen die offene Spekulation auf den Geisteszustand heu-
tiger Abiturienten, die darin liegt, eine Podiumsdiskussion über
Entspannung und Abrüstung mit ein paar Sprüchen über die Aggres-
sivität des Menschen und die Explosivität der internationalen
Lage erledigen zu wollen; gegen die Demonstration mit verteilten
Rollen, daß Kriegsgegner naiv und idealistisch seien, wenngleich
moralisch hochstehende Zeitgenossen; gegen die Darstellung, daß
die Bundeswehr sich selbst eine unbequeme Realität sei, mit der
ihre Angehörigen, infolgedessen erst recht das Volk, nun einmal
leben müßte; gegen die im Ton der Resignation vorgetragene Lüge,
die Deutschen hätten keine andere Wahl, als gegebenenfalls für
billigeres Benzin mit dem Leben zu bezahlen.
Mit heftigen Ausfällen gegen das Publikum, das in diesem Sinne
eine Diskussion über Kriegsgründe begann, sowie durch einen
plötzlichen Abbruch der Veranstaltung wegen "Beleidigung von Gä-
sten " tat sich schließlich Herr BRAKELMANN hervor. Zum Thema
wußte er nur, daß ein Anhänger des Friedens nicht streiten dürfe;
dabei wedelte er viel mit dem Weißbuch der Bundeswehr. Er war
aber auch nur Diskussionsleiter.
3. Tag: Friedensgottesdienst
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Der BHZ-Chronist ist weder katholisch noch evangelisch.
4. Tag: Ausblick - Keine großen Sprünge
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Am Donnerstag übernahm Herr BRAKELMANN den Part als Podiums-
realist. Pfarrer GERLACH mahnte als Gesprächsleiter ständig zur
Kürze, da in drei Stunden bereits das abendliche Friedensfest be-
ginne - wenn man aber früher fertig werde, sei es ihm auch recht.
Als Idealisten geladen waren weiter der Frankfurter Friedensfor-
scher JAHN (Sozialistisches Büro-) und MATTHIESEN vom DKP-
"Kommitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit".
Niemand ging lang auf das Thema: "Wie kann die BRD abrüsten?" -
ein; zu Recht, denn es gibt nichts her - die Waffen zu verschrot-
ten und die Soldaten heimzuschicken, ist keine politische Per-
spektive. JAHN begann den Nachmittag mit einer wohlwollenden Ein-
schätzung der "Chancen der Friedensbewegung", nachdem er das Bon-
mot geprägt hatte, "der Augenblick für Abrüstung" sei gerade
"außerordentlich schlecht gewählt", da der Westen und Osten "für
Aufrüstung" seien; offenbar sollte der kleine Kontrast nicht
wortwörtlich die Chancen, sondern eher die Bedeutung der Frie-
densbewegung angesichts ihrer mächtigen Opponenten hervorheben.
Jedenfalls plädierte er entschieden für die Einsicht, Abrüstung
könne nur "das Ergebnis von Frieden" sein, womit er die Leistung
einer "gewaltfreien Bewegung" meinte, zu der er verschiedene
weltweite Tendenzen streben sieht. Von der Beendigung des Viet-
namkriegs, die er als Resultat pazifistischer Demonstrationen in
Amerika anzusehen vorschlägt; über die Militärputsche in Portugal
und Spanien - ebenfalls Wirkungen einer "gewaltfreien Volksbewe-
gung", die wahrscheinlich wegen ihrer Gewaltfreiheit niemand be-
kannt ist -; zu den Kriegsdienstverweigerern hierzulande, welche,
wenn es so weitergeht, irgendwann sicher, wenn auch nicht gerade
in absehbarer Zeit, die Rekrutierung der Bundeswehr beeinträchti-
gen könnten; und zu den Anti-AKW- und Umweltschützer-Demonstra-
tionen, welche bekanntlich in der Regel gewaltfrei verlaufen, je-
denfalls von der Seite der Demonstranten her, entwarf er ein Pan-
optikum von Ansätzen des gewaltlosen Protests. Der kühne, aber
simple Gedanke: das Auftreten von Opposition überall auf der
Welt, die sich freiwillig oder unfreiwillig der Waffengewalt ent-
hält, entspricht der unbewußten Einsicht, daß der Gewaltverzicht
welthistorisch auch zwischen den Staaten fällig ist. Die Chancen
der Friedensbewegung sind also ausgezeichnet: jeder, der keine
Waffe trägt, ein potentieller Friedenskämpfer...
Gewaltlosigkeit oder wenigstens, weil Krieg ohne Gewalt doch
nicht gut möglich ist: die Beschränkung auf ehrliche Verteidi-
gung, will JAHN, weil er die Forderung nach Abrüstung gleich zu
Ende gedacht hat, auch als Ausgangspunkt einer "nicht-aggressiven
Kriegsführung" als Ersatz für den Atomkrieg vorschlagen. Er emp-
fiehlt die Entwicklung einer "Guerilla-Taktik für die BRD", um
ein "reales Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung" zu befriedigen.
Interessant: damit wäre die friedliebende Linke auf die gehässige
Rückfrage der Bevölkerung, wie man denn sonst Deutschland vertei-
digen wolle, endgültig hereingefallen.
MATTHIESEN machte es einfacher. Salopp trug er vor, daß die Mög-
lichkeit der Friedensbewegung in der Bedrohung liege, die uns
alle angeht, datierte den III. Weltkrieg auf 1983 und redete ve-
hement gegen den Glauben, man könne ihn überleben. Wie JAHN auch
vertraut er auf die Gleichung von Kriegsopfern und Kriegsgegnern
und hält die Vorstellung, daß tatsächlich jeder Deutsche bei Be-
schuß mit Atomraketen draufgeht, für ein überzeugendes Mittel ge-
gen die Loyalität der Deutschen zu ihrem Staat. Daß die Wirkung
von Atomwaffen den Deutschen seit 30 Jahren öffentlich bekanntge-
macht wird, ohne daß irgendein Volksaufstand in Sachen Wiederbe-
waffnung oder Aufrüstung stattgefunden hätte, imitiert ihn nicht:
was nicht ist, kann ja immer werden, und so fatalistisch darf man
doch nicht sein.
BRAKELMANN posierte wieder als wüster Rufer zu Mäßigung. Gegen
die Politiker zu agitieren, wußte er, ist "verbaler Radikalis-
mus"; ohne den "Dialog mit den Verantwortlichen" müsse die Sache
des Friedens erfolglos bleiben. Nach einer "eiskalten Analyse der
Macht", die keineswegs so tun dürfe, "als gäbe es keine Außenpo-
litik", seien "kleine Schritte" und "konkrete Ziele" anzustreben.
Die einzig qualifizierte Antwort darauf gab wieder die MG: es
handle sich um pure Werbung für die SPD. Die beiden linken Kon-
trahenten am Podium aber wollten keinesfalls den Vorwurf des
volksfernen Radikalismus unwidersprochen lassen und beeilten
sich, BRAKELMANNs Dialog zu befürworten. So mußten sie sein
Schlußwort auf sich sitzen lassen: er persönlich "traue keiner
Großmacht", hege "kein Zutrauen zur Abrüstung", jedoch die Hoff-
nung, "daß die Vernunft die Waffen schweigen läßt".
In drei Wochen ist das nächste Friedensfest.
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