Quelle: Archiv MG - BRD OPPOSITION FRIEDENSBEWEGUNG - Von Waffen und Moral
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Horst-Eberhard Richter, "Psychologie des Friedens"
VOM UNSINN DER KLAGE ÜBER DIE UNFRIEDLICHKEIT DER POLITIK
Der Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Horst E. Richter gilt
als anerkannte Autorität der deutschen Friedensbewegung. Ganz
allgemein ist die Kunst der psychologischen Weltdeutung "in" -
die Sonderhefte "Warum nicht Frieden?" stellen es unter Beweis.
Sicher ist es kein Widerspruch, daß sich eine politische Wider-
standsbewegung, die immerhin einen Krieg verhindern will, wenn
sie sich F r i e d e n s bewegung nennt, einen Seelendoktor zu
einem ihrer Wortführer nimmt und als eine ihrer ideologischen
Waffen die Theorie des menschlichen Gefühlslebens auserkoren hat.
Die Friedensbewegung hat ja außer christlichen Antimilitaristen
und Computerfachleuten und Klimaforschern sonst niemanden in ih-
rem Politbüro sitzen. Von diesem Punkt einmal abgesehen, stellt
sich allerdings schon noch die Frage, worin denn eigentlich das
angeblich so Spannende von Fragestellungen der Art: "Warum nicht
Frieden?" liegt. Unsere These, die im folgenden verhandelt werden
wird, lautet schlicht: Ein solches Problem ist das Resultat eines
f a l s c h e n B e d ü r f n i s s e s und trägt daher nichts
zu einer Klärung der Fragen von Krieg und Frieden bei.
Zur Einstimmung: Über kindische Warum-Fragen
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Ohne Zweifel gehört das Forschen nach einem Grund für etwas zu
den unverzichtbaren Methoden des Menschen, seinen Wissensdurst zu
stillen. Leider ist die Warum-Frage aber auch für eine Manier von
Ergründung tauglich, die von längst Bekanntem und Gewußtem ab-
strahiert und mit dem Verlangen nach einem Grund heimlich ein
Rätsel in die Welt setzt.
Wenn sich Eltern von den ewigen Warum-Fragen ihrer Kinder genervt
fühlen, dann eben deshalb, weil das Kind zunächst die Form des
Grundes nimmt, um etwas kennenzulernen. Es gibt allerdings er-
wachsene Theoretiker, die kennen sich schon längst in der Welt
aus und hören dennoch nicht auf, nur kindische Warums zu stellen.
Dazu gehören die Psychologen des Friedens. Unter dem Titel "Warum
nicht Frieden?" wird sich in einer Weise über die Politik erkun-
digt, die ein Bedürfnis nach Wissen um ihren Grund gar nicht erst
entstehen läßt. Es sind Warum-Fragen, die gar nicht den Zweck ei-
ner ernsthaften Ermittlung an sich haben. Ernstgenommen, sind sie
nämlich schnell beantwortet. Warum wollen sich Amerikaner und
Russen nicht vertragen? Die beiden haben nichts miteinander.
Warum muß immer weiter gerüstet werden? Von einem müssen kann gar
keine Rede sein, "man" w i l l es.
Das einzige Thema der Friedenspsychologie "Warum nicht Frieden?"
ist ein Vehikel, eine K l a g e über die Welt loszuwerden, mit
der Unterstellung, man formuliere mit dieser Klage eine Unzufrie-
denheit, die jeder teilen müßte. Doch wie steht es mit dem Be-
fund, ewiges Wettrüsten, wechselseitiges Mißtrauen, Politik der
Stärke, Gleichgültigkeit gegen die Armut etc. lieferten nur den
bedauernswerten Beweis, "wir" lebten in "friedlosen Zeiten"? Die-
ser Befund bereits gehört ins Reich der Ideologie: Es gibt nie-
mand, der an der Krankheit "Friedlosigkeit" leidet. Weder Politi-
ker noch sonst jemand, auch die Bürger nicht, die sich ihnen an-
vertraut haben, haben je behauptet, daß die Politik eine Sache
wäre, der es um F r i e d f e r t i g k e i t als Zweck ginge,
wenn der innere wie äußere Frieden bewahrt wird. Die Staaten be-
treiben gegeneinander Friedenspolitik und es gibt keinen Men-
schen, dem nicht eigentlich klar wäre, daß das politische Erpres-
sungsgeschäft jede Illusion über 'Versöhnung' und 'Vertragen' als
Zweck von Friedenspolitik verbietet. Die Psychologie des Friedens
arbeitet dagegen mit dem Trick, zunächst zu unterstellen, die
Welt von Geschäft und Gewalt müßte mit Humanität etwas zu tun ha-
ben, um dann als Weltproblem Nr. 1 die Friedlosigkeit der Politik
zu beklagen. Damit leugnet der Psychologe auf der anderen Seite,
daß der Zweck Frieden für die Politik und ihre Betroffenen gar
keine Schimäre ist: I m V e r f o l g e n d e r
"g e r e c h t e n A n l i e g e n" einer Nation gegenüber
ihresgleichen geht es nämlich durchaus immerzu um diesen Zweck.
Wer d a m i t unzufrieden ist, wird nicht die Friedlosigkeit
beklagen, sondern sich gegen die nationale Politik wenden. Die
Friedenspsychologie hingegen hat am Zweck der realen Friedenspo-
litik gar nichts auszusetzen. Sie stellt sie lediglich unter die
Anklage einer mangelnden Friedfertigkeit, mißt sie also an einem
Ideal, welches die Politik nicht erfüllen kann und will. Aber ge-
rade eine solche drastische Fiktion ist wie geschaffen für ihre
psychologische Ausdeutung. Es ist kein bloßer Verdacht, daß Leute
wie Richter mit den schlimmen Zuständen in der Welt in Wirklich-
keit sehr zufrieden sind. Diese werden nämlich auch nur mit der
Berechnung zitiert, einem geneigten Publikum eine Geheimtheorie
über die psychologischen Quellen staatlicher Gewalt zu liefern -
über das altbekannte komplexe Monstrum Mensch.
Politik - ein psychischer Defekt
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Kaum hat die Psychologie des Friedens die Welt der Raketen (nicht
zu verwechseln mit der Raketenrepublik!) an ihrem eigenen humani-
stischen Anspruch an sie blamiert, fragt sie ebenso gebieterisch
wie rhetorisch nach der menschlichen Fähigkeit zur Friedfertig-
keit. Insbesondere bei den Politikern gibt sie auf ihre Frage
eine negative Antwort. Es bestehe wenig Aussicht, daß die Verant-
wortlichen der Katastrophe entgehen könnten, die sie vorbereiten.
Die Friedenspsychologie stellt die scharfsinnige Diagnose, die
Politik könne niemals ein Feld für "das Vernünftige und das Gute"
werden. Es liege keineswegs an den Absichten der Politiker, wenn
von ihnen selbst keine Aussicht auf Besserung in Sachen Liebe zu
erwarten sei. So gut sie als Individuen sein mögen: sie seien
eben nicht Herren über sich selbst und ihr Geschäft. Mit diesem
Urteil schließt sich die Psychologie des Friedens der bürgerli-
chen Generalideologie über die Politik - das Jammern über ihr be-
ständiges Nicht-Gelingen - an, um sie zugleich zu radikalisieren.
Sie steigert diese Ideologie zu dem Urteil, die Politiker
w ü ß t e n gar nicht, was sie tun, da sich in all ihren Werken
nur ein ihnen nicht bewußter und von ihnen nicht kontrollierbarer
menschlicher Ur-Haß austobe. Die Politik wird als Opfer unbewäl-
tigter menschlicher Triebbefriedigung betrachtet: die Politiker
geraten in die Gewalt der Destruktivkräfte, weil sie es versäumen
(müssen), ihnen zu entkommen. Ein elender Zirkel der Gewalt: Ihre
Untertanen "müssen" sie daran hindern, ihre Triebe "auszuleben" -
sonst "ginge ja alles drunter und drüber". Werden sie aber nicht
ausgelebt - muß das wiederum kompensiert werden, durch Haß auf
alles mögliche = nicht verbrauchte Destruktionskraft. Zirkel die-
ser Art leben auf jeden Fall von dem Bestreben, die Politik als
ein "u n e r f ü l l t e s V e r s p r e c h e n" darzustellen
und ihre Werke (Musterbeispiele sind hier Sicherheit, Frieden,
Gleichgewicht, Abschreckung) als r e i n e S e l b s t t ä u-
s c h u n g e n abzuhaken und zu deren genießerischer Betrach-
tung überzugehen. Bezeichnenderweise besteht die schärfste Kritik
an der Kriegsvorbereitung durch einen Friedenspsychologen in der
Entlarvung des einen gravierenden Irrtums der Politik über sich
selbst, sie hätte die Entscheidung über Krieg und Frieden
überhaupt im Griff. Was soll man da noch machen?
Die "Kriegsgefahr" - der Unfrieden in uns allen
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Mit dieser ihrer düsteren Diagnose über die Unausweichlichkeit
der Katastrophe könnte die Psychologie des Friedens eigentlich
Schluß machen: Reagan und Kohl sind Verrückte, denen ist nicht
mehr zu helfen. Das Verhältnis zwischen "denen da oben" und "uns
unten" hat sich die Psychologie zudem so zurechtgelegt, daß außer
einer schicksalshaften Abhängigkeit zwischen beiden Seiten sich
keinerlei Zukunftsperspektive eröffnet. Reif für die Klapsmühle
sind sie alle: die Politiker, ihre Opfer und der Richter. Also
hinein mit allen?
Leider tut uns aber die Friedenspsychologie diesen Gefallen
nicht. Eben noch will Richter keinen Zweifel an seinem Glauben
über die Irrationalität des Weltenlaufs aufkommen lassen, und im
selben Atemzug leitet er aus dieser konstatierten Irrationalität
einen positiven Auftrag für die Menschen ab. Da der Frieden bei
den Politikern so schlecht aufgehoben sei (wofür man anderer-
seits, s.o., Verständnis aufbringen muß), müsse jeder bei sich
selbst nachfragen, wie es um seine Friedensfähigheit stehe. Das
ist ein unlogischer Schluß, der sich zwingend nur aus dem demo-
kratischen Verantwortungsgefühl des Psychologen ergibt. Die Poli-
tiker trauen dem Frieden nicht, so hat der Psychologe mit Bedau-
ern festgestellt; nun aber sollen seiner Meinung nach die Men-
schen dem Frieden nicht nur trauen, sondern ihn auch noch lieben
lernen. Auf die Idee, daß Friedfertigkeit die letzte Tugend ist,
die man braucht, um Wahnsinnigen das Handwerk zu legen, kommen
Leute wie Richter natürlich nicht. Kein Wunder, er wollte ja mit
seiner Diagnose über den Wahnsinn der Politik nur dazu aufgerufen
haben, im Namen der menschlichen Tugenden die Sache der Politik
selbst in die Hand zu nehmen; meint: den Unfrieden bei sich sel-
ber zu entdecken und zu bekämpfen. Die Politik hat in Sachen
Frieden versagt, also bist du dran! Auch eine kleine Frechheit,
die Verantwortung für die Missetaten der Politik deren Untertanen
anzutragen. So beweist sich die Psychologie als Verantwortungspo-
litik.
Friedenspolitik - sich selbst bekämpfen
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Das Ideal der Friedenspsychologen ist der 'Friedensmensch', der
alle seine Nächsten 'liebt'. Leider aber "muß" er zu seinem Be-
dauern feststellen, daß in der Welt nur Monster herumlaufen, die
nicht fähig seien, diesem seinem Ideal gerecht zu werden. Wie
bringt man es also fertig, "den Menschen" so weit zu bringen, daß
er seinen Friedensauftrag erfüllen kann? Nicht Überzeugungsar-
beit, sondern eine Therapie muß er schon über sich ergehen las-
sen, der Patient.
Erster Akt der Therapie: Einsicht in die "Krankheit" herstellen.
Als äußerst störend empfindet es Richter, daß die Menschen ge-
meinhin nicht einfach verantwortlich zeichnen wollen für die Auf-
rüstungsmaßnahmen der Politiker. Also besteht die Menschenverede-
lung zunächst darin, seine "Gefühllosigkeit" der Welt gegenüber
abzubauen. Man muß einsehen, daß "wir" alle schuld sind. Solange
ist keine Rettung möglich, wie nicht jeder in der Rakete ein
Stück von sich selbst entdeckt, gemäß dem Motto: Mache dir klar,
daß genau die Kräfte, die eine Rakete hervorbringen, auch die
Kräfte sind, die am Werk sind, wenn du deinem Nachbarn gegenüber
- gesteh's! - nicht die besten Gefühle hegst. Noch einen Schritt
weiter lautet die Agitation des Friedenspsychologen: Wenn du mir
nicht glaubst, dann beobachte dich doch selbst... Ist nicht schon
das Verhältnis von Mutter und Kind ein reines Abschreckungsver-
hältnis? Wer hiernach noch immer alle Schuld widerspenstig leug-
net; sich weigert, die Tugend des Zweifels an sich selbst zu er-
werben und gar auf die Politiker als diejenige Instanz deutet,
die das Ganze doch allein ins Werk gesetzt hätten - auf den hat
der Psychologe gerade gewartet, um ihn zu beschimpfen. Verstecke
dich bloß nicht hinter den Politikern; du selbst, du scheinheilig
Friedfertiger, wartest doch bloß auf eine Gelegenheit, dich zu
entladen!
Durch das eine oder andere Argument dieses Kalibers wird sich
früher oder später dann schon die Einsicht in die eigene Schuld
ein stellen, die ja bekanntlich den ersten Weg zur Besserung dar-
stellt! Anschließend wird der Patient wieder aufgerichtet - indem
das Verantwortungsargument schlicht umgedreht wird: Bilde dir
nicht ein, Mensch, du wärst was. Du bist ein ohnmächtiges Teil-
chen, nur ein Rad im Getriebe, als ein Nichts bist du eingeplant.
Mit dieser falschen Theorie über das Leben unter einer demokrati-
schen Herrschaft (als wären die Leute Objekte ohne freien Willen)
appelliert der Friedenspsychologe an die staatsbürgerliche Moral
seiner Adressaten: Ein Nichts wollt ihr doch wohl nicht sein,
also tut wenigstens so, als wärt ihr ein Subjekt! Wenn ihr Angst
habt, dann bekennt euch dazu. Angst macht frei, lautet hier die
Lehre der Psychologie. Wer sich fürchtet, tut wenigstens nicht
mehr so, als ginge ihn das alles nichts an. Die Logik lautet: Wer
sich fürchten lernt vor den Gefahren, der kann das, wovor er sich
fürchtet, auch nicht mehr wollen. Würden sich die Politiker die
Angst vor den folgen des Atomkriegs, die sie haben, eingestehen,
würden sie sofort mit dieser Geschichte aufhören. Wo ist der
Witz, was wird hier gepredigt? Nur wer sein Schicksal annimmt,
bekommt moralische Freiheit. Die Kraft der "Verweigerung" lernt
man laut Friedenspsychologie daher am besten bei Todgeweihten wie
z.B. Krebskranken. Die F r a u ist das Vorbild für Friedlich-
keit. Alles endet in dem Verlangen, man müsse den Politikern vor-
leben, "Leben-wollen" sei stärker als "Siegen-wollen".
Standhalten - wozu? Für demokratische Mitverantwortung
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Ein Gedankenexperiment: Was hat nun ein Mensch davon, wenn er
nach den Vorstellungen von Richter zu einem Exemplar von Fried-
fertigkeit gemacht worden ist? Stellen wir uns ihn vor: Er flüch-
tet nicht mehr, er hält den Gefahren stand. Er kennt die folgen
eines Atomkrieges und wird dadurch angstfrei. Seine Feinde sind
zwar nicht weniger geworden, aber er selbst hat nun kein Feind-
bild mehr. Er ist nicht mehr abhängig von seiner "anal-sadisti-
schen Phase". Er hat mit jedem Mitleid, hört mit seiner ewigen
Rechthaberei auf wie mit allem "Rivalisieren". Und nun?
"Verweigern"? Nicht mehr mitmachen? Gar gegen die Politik losge-
hen? Bloß nicht! Denn ihren Schwindel hat die Friedenspsychologie
von Anfang an nicht verheimlicht: Erst soll man kapieren, daß man
von Wahnsinnigen gesteuert und regiert wird, und dann soll nichts
anderes draus folgen, als daß man reif für ein Friedenswerk ist,
das diese Idioten nicht aus-, sondern einschließt! So läuft die
Friedenspsychologie auf nichts anderes als auf einen Appell zu
mündigem Staatsbürgertum hinaus.
"Je mehr wir uns davon überzeugen, daß 'die da oben' selber alle
Mühe haben, vor sich selber und vor uns ihre Zweifel und Ängste
zu verbergen, desto dringender wird es für uns, kritisch mitzu-
denken und unseren Anteil (!) an Mitverantwortung aktiv wahrzu-
nehmen, der uns als mündigen Demokraten zukommt."
Damit ist auch die ganze Heuchelei der "Umkehr" offengelegt, zu
der der Friedenspsychologe auruft.
Fazit: Politik als Wahnsinn zu definieren und ihr das Ideal der
Versöhnung entgegenzustellen - das ist Wahn mit viel Sinn.
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Der Mensch in der Rakete
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"Wir starren auf die toten technischen Gebilde wie auf gewaltige
Raubtiere, die - wenn nicht noch ein Wunder geschieht - jederzeit
aus ihren Käfigen ausbrechen und Verheerendes anrichten könnten.
Dabei sind wir allein diese potentiellen Raubtiere und könnten,
wenn wir wollten, das gesamte aufgetürmte Vernichtungspotential
mit einem Schlag beseitigen."
Politik als Streß
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"...hier stehen Menschen unter chronischer Überforderung."
Abschreckung in der Kinderstube
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"Angedeutet oder sogar weniger ausgeprägt findet sich dieses
Drama tagtäglich: Unnachgiebig ringen Kind und Eltern um die
Macht, bis - in der Regel - das Kind äußerlich kapituliert."
Reagan
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"Rückschlag eines kollektiven Selbstheilungsprozesses."
Widerstand aus Krankenbett
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"...hat sich immer wieder der Gedanke aufgedrängt, daß zwischen
der psychologischen Verarbeitung einer Krebskrankheit und der
psychologischen Verarbeitung der Atomkriegsdrohung eine Verbin-
dung hergestellt werden könnte."
Psychologie als Bibelkunde
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"Überall, wo das echte Gespräch geführt wird, bei welchem man
sich ineinader einfühlt und Spannungen durchhält, wird die Nähe
sichtbar, in der wir alle miteinander leben."
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