Quelle: Archiv MG - BRD KERNENERGIE ALLGEMEIN - Von der strahlenden Gegenwart


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       Der Veranstaltungskommenatar
       
       25.4.1988, Audimax: Podiumsdiskusion zwischen Umweltminister TÖP-
       FER und Hubert WEINZIERL: "Atomstaat am Ende?"
       
       Umweltminister TÖPFER war da. Begleitet von einer beeindruckenden
       Armada grüngewandeter und auffällig "ziviler" Staatschützer begab
       sich der  Minister "in die Höhle des Löwen - die WAA ist schließ-
       lich nur  40 km  Luftlinie entfernt!"  (Moderator BISSINGER),  um
       sich von  Hubert WEINZIERL  und dem  Publikum die  Stichworte für
       sein einziges "Argument" liefern zu lassen: Das Atomprogramm geht
       weiter! Das  ließ er  sich auch noch als Mut hoch anrechnen - und
       als   Z y n i s m u s   hat seinen Auftritt offenbar niemand emp-
       funden: Jeder  noch so  symbolisch gemeinte  Widerstand gegen das
       Atomprogramm wird  im Keim  erstickt -  und der  Minister gefällt
       sich in  der Pose des mutigen Diskutanten, der sich "den Argumen-
       ten seiner Gegner stellt"!
       P r a k t i s c h   stand am  vergangenen Montag  natürlich weder
       das "Ende  des Atomstaats"  zur Debatte  noch überhaupt etwas zur
       Diskussion. Zu  den sicheren  Grundlagen  solcher  "Diskussionen"
       zwischen Politikern  und Bürgern  gehört nämlich, daß die Politik
       von der   R i c h t i g k e i t  irgendwelcher Argumente rein gar
       nichts abhängig  macht. Weder   v e r l ä ß t   sie  sich auf die
       Überzeugungskraft  all   der  bei  Bedarf  austauschbaren  'guten
       Gründe', die  sie als zwingende Sachnotwendigkeiten ihrer politi-
       schen Taten  präsentiert, noch  läßt sie  sich von  dem  Argument
       'betroffener' Bürger  beeindrucken, daß ihnen etwa die staatliche
       Atompolitik manchen Schaden beschert. Daß der Staat souverän nach
       s e i n e n   Zwecksetzungen entscheidet und handelt und sich da-
       bei von  nichts und niemandem beeindrucken oder gar beeinträchti-
       gen lassen  will, ist die selbstverständliche Voraussetzung einer
       solchen Debatte,  von der nichts abhängt. Die Atommeiler  s i n d
       längst  gebaut,   damit    i s t    der  Schaden  der  Leute  als
       "Restrisiko" abgehakt und für zumutbar erklärt - und das Atompro-
       gramm geht  weiter, sowieso. Wenn Politiker wie TÖPFER sich neben
       ihren weiterlaufenden  Tagesgeschäften dem "betroffenen" Publikum
       präsentieren -  nach dem  Motto: Politiker handeln, Bürger dürfen
       fragen, warum  das so  sein muß, machen sie von dessen Zustimmung
       oder Ablehnung  nichts abhängig.  Praktisch erledigt  werden Ein-
       und Widersprüche  gegen die  geltende Politik  eh von Polizei und
       Justiz -  und in  der "theoretischen" Abteilung darf man sieh vom
       Staatsmann beteuern lassen, daß das in Ordnung geht. Denn:
       
       "Der Bürger  hat ein  Recht, die getroffenen Entscheidungen mige-
       teilt zu bekommen."
       
       Dies die erste der bemerkenswerten
       
       KLARSTELLUNGEN ÜBER DIE DEMOKRATIE
       ==================================
       
       die TÖPFER  am vergangenen  Montag zu  Protokoll gab: Die Politik
       setzt ihre  Zwecke und den darin beschlossenen Schaden der Bürger
       durch -  und der Bürger hat einen Anspruch: Er darf erfahren, wo-
       nach  er  sich  zu  richten  hat!  Das  ist  der    e i n z i g e
       "Anspruch", den  Bürger geltend zu machen haben. Sollten sie sich
       etwa einbilden,  mit ihren  Argumenten oder  hunderttausendfachen
       "Einwendungen" die  Politik von  ihren Vorhaben abbringen zu kön-
       nen, liegen  sie nicht nur gründlich daneben. Es wäre, so TÖPFER,
       nachgerade eine  unverzeihliche  P f l i c h t v e r g e s s e n-
       h e i t   der Politiker,  würden sie auf Volkes Stimme hören. Die
       ist schließlich  dazu da, bei Wahlen abgegeben zu werden! Und der
       Politiker hat  den hehren  Auftrag, sich nicht abhängig zu machen
       von  Interessen   und  Argumenten  geschädigter  Bürger,  sondern
       umgekehrt  aus  der  staatlich  durchgesetzten  Abhängigkeit  der
       Bürger  von  Staat  und  Kapital  Kapital  für  die  reibungslose
       Durchsetzung der Politik zu schlagen:
       
       "Die Tatsache, daß ich Umfragen entnehme, daß andere Positionen -
       zur Kernenergie  als die der Bundesregierung derzeit mehrheitsfä-
       hig sind, kann doch für mich nicht der Grund sein, solche Politik
       zu machen.  Wenn Politik  auf den Mehrheitswillen hört, statt für
       ihre Ziele  Mehrheiten zu  finden, wäre  sie ja  korrumpiert. Wir
       müssen Politik  nach Zielen gestalten, die wir einbringen - nicht
       nach Mehrheiten, die wir abfragen."
       
       Gegen den  schädlichen   I d e a l i s m u s  betroffener Bürger,
       die jede  Schädigung ihres  Interesses als  Auftrag an  den Staat
       vorstellig machen,  der für  die Behebung  des Schadens zuständig
       sein soll (als hätte der nicht gerade die beklagte Schädigung be-
       schlossen     und     durchgesetzt!),     hält     TÖPFER     den
       I d e a l i s m u s   d e r   M a c h t .  Einerseits spricht  er
       eine Wahrheit  aus: Vom  Willen der Leute will der Staat sich nur
       in der einen Weise abhängig machen, daß er alle vier Jahre alter-
       native Figuren zur Wahl stellt.  D a ß  regiert gehört, steht da-
       bei ebensowenig  zur Disposition  wie die  Zwecke, die  der Staat
       setzt und  durchsetzt. Diese  Wahrheit kommt  freilich als faust-
       dicke Unwahrheit  daher: TÖPFER  tut gerade so, als wären die na-
       tionalen Ziele,  die z.B.  das  s t a a t l i c h e  Atomprogramm
       verfolgt, so etwas wie 'höhere Werte', die durch die deswegen im-
       mer 'kleinlich' geschimpften Interessen keinesfalls "korrumpiert"
       werden dürfen.  So kann man auch sagen, daß das staatliche Inter-
       esse an  einem nationalen  Brennstoffkreislauf keinen Widerspruch
       dulden mag:  Es will  eben   m e h r  sein als "bloßes" Interesse
       und soll  deswegen jedem  Einwand entzogen sein! Eine Überprüfung
       der Nützlichkeit  staatlichen Handelns für das Interesse des Bür-
       gers, Einwände  gegen die  von TÖPFER gar nicht geleugnete Schäd-
       lichkeit z.B.  einer WAA  verbieten sich  da ganz von selbst - es
       geht schließlich um Höheres!
       Demokratische Politiker,  so der  Entsorgungsminister, handeln in
       höherem Auftrag.  Deswegen dürfen  sie sieh nicht "dem Mehrheits-
       willen beugen" und wissen sich der "Mehrheit eines gewählten Par-
       laments"   v e r p f l i c h t e t   - ein offenbar grundlegender
       Unterschied. An ihre  e i g e n e n  in Gesetzesform rechtsgültig
       beschlossenen Zwecke will die Politik sich (nolens volens?!) hal-
       ten müssen, daschauher:
       
       "Ich bin  in dieses  Amt gekommen  aufgrund einer  Mehrheit eines
       demokratisch gewählten  Parlaments. Und  dieses Parlament hat ein
       Atomgesetz verabschiedet, nach dem ich mich zu richten habe."
       
       Der Machthaber präsentiert sich hier als ohnmächtiges Vollzugsor-
       gan eines  parlamentsmehrheitlich beschlossenen  Gesetzeswerks  -
       als würden  Gesetze nicht nach Bedarf erlassen, geändert oder ge-
       strichen! TÖPFER  plaudert da  auch schon das ganze Geheimnis des
       R e c h t s s t a a t s   aus: Ihre  eigenen politischen Vorhaben
       legt die  demokratische  Staatsmacht  als  allgemeinverbindliches
       Recht fest  - und  verpflichtet sich  und "den  Bürger" so,  sich
       daran zu  halten. Mit  dem einen feinen Unterschied freilich: Der
       Staat hält  sich gerade  an seinen Willen - nach dem der Rest der
       Welt sich  zu richten hat! Mit der Heuchelei, an ein Gesetzeswerk
       gebunden zu  sein, an  dem er  und seinesgleichen  nichts  ändern
       könnten, eröffnet  TÖPFER den Reigen der "Sachzwänge", denen bun-
       desdeutsche (Atom-)politik ausgeliefert sei:
       
       "Die Kernenergie  ist ein  Faktum, ob  uns (?!)  das gefällt oder
       nicht. (Wer  hat denn eigentlich dieses "Faktum" überhaupt in die
       Welt gesetzt?!) Die Kernenergie wird weltweit ausgebaut (deswegen
       "müssen" "wir"  wohl auch?!)...  Die Weltenergienachfrage wächst.
       Es zeichnet sich ab, daß uns vorläufig nichts anderes übrig blei-
       ben wird..."
       
       ...als das zu tun, was "wir" eh vorhaben: Das Atomprogramm voran-
       treiben! Zur Bebilderung dieser "Notwendigkeit" ist dann offenbar
       auch die  Fiktion nicht zu blöd, daß die ja bekanntlich demnächst
       aussterbenden Deutschen  sich selbstloserweise  des ständig wach-
       senden "Weltenergiebedarfs" annehmen, auf daß der Neger in seinem
       übervölkerten Kral  nicht ohne  Atomstrom verhungern muß! Wichtig
       ist freilich  weniger der sachliche Gehalt als die  M e t h o d e
       dieser haarsträubenden  "Argumentation". Der  Mann der Macht prä-
       sentiert sich  als Opfer  der   O h n m a c h t  gegenüber lauter
       "Sachzwängen", die  ihm gar keine Wahl lassen: Er  m u ß,  was er
       w i l l!   Gerade so,  als   m ü ß t e   man im Konzert der Atom-
       mächte weltweit die erste Geige spielen! Als wäre nicht umgekehrt
       die BRD höchstselbst dereinst auf den genialen Einfall verfallen,
       das nationale  Interesse an  Aufrüstung mit Kriegsmitteln modern-
       sten Kalibers  und an  einer   e i g e n e n   Billigenergie  als
       weltweites Atom g e s c h ä f t  ins Leben zu rufen!
       So soll  man sich  mit Ohn-Machthaber  TÖPFER auf den  S t a n d-
       p u n k t   d e r   P o l i t i k   stellen, die gar nicht anders
       können will,  als sie  mag. Hat  sich die  Politik so den  A u f-
       t r a g   erteilt, den  eigenen Zwecken  als  den  Geboten  über-
       geordneter Instanzen  ausgeliefert zu  sein -  ob eigene  Gesetze
       oder "Weltenergiebedarf",  spielt da eh keine Rolle! -, heißt das
       Ganze dann
       
       Verantwortung
       -------------
       
       Der muß sich ein Politiker wie TÖPFER stellen. Und er trägt coram
       publico schwer an ihr:
       
       "Das Bundesverfassungsgericht  hat festgestellt,  daß es so etwas
       wie eine sozial akzeptable Last gibt. (...) Wir (!) haben Risiken
       zu übernehmen.  (...) Wir  haben eine  enorme Verantwortung, weil
       wir bei  jeder Entscheidung  die damit  immer immanenten  Risiken
       verantworten müssen."
       
       Soviel  zur   Gewaltenteilung!  Ein   anderes   Staatsorgan   hat
       höchstrichterlich die  staatlich beschlossenen "Risiken" für Leib
       und Leben  der Bürger für zumutbar erklärt - also festgelegt, daß
       die Bürger  keine Ansprüche  oder Rechtstitel  gegen das Atompro-
       gramm in  Anschlag zu  bringen haben.  Und TÖPFER beruft sich auf
       diesen Richterspruch  als    A u f t r a g    an  seinesgleichen,
       "Risiken zu  übernehmen" (wer hat die eigentlich zu tragen?!) und
       dauernd über  das   M a ß   der Schädigung entscheiden zu müssen!
       Soll er  das "Entscheiden"  doch lassen,  wenn ihn  die Bürde der
       Verantwortung schier  niederwirft!  Doch  davon,  versteht  sich,
       keine  Rede.   TÖPFER     r e k l a m i e r t     ja  gerade  die
       "Verantwortung" für  Wohl und  Wehe von  Mensch und  "Umwelt" für
       s i c h   - diese  Entscheidung den  Leuten zu  überlassen,  wäre
       schließlich schwer verantwortungs l o s!  Um mehr als die Einfor-
       derung der  ausschließlichen   Z u s t ä n d i g k e i t  geht es
       nicht, wenn  Politiker wie  TÖPFER demonstrativ  unter der  Bürde
       ihrer selbstauferlcgten Verantwortung leiden und die
       
       "Tragik der Verantwortung"
       
       erfinden. Nichts  blöder also,  als mit WEINZIERL  m a n g e l n-
       d e   Verantwortlichkeit  der  Politiker  zu  be-  und    m e h r
       V e r a n t w o r t u n g   einklagen zu wollen. Dieses Stichwort
       hat TÖPFER  gerade selbst  in die  Debatte geworfen,  um für  die
       Politik das  ausschließliche Recht  auf Setzung  der Maßstäbe  zu
       reklamieren, denen  Verantwortung sich  zu verantworten hat: Ihre
       eigenen! Und  jeder Aufruf  zu einer  Verantwortung wird  ganz zu
       Recht als  das verstanden,  was er  ist: Als   A u f t r a g  a n
       d i e   P o l i t i k,   sich  der  Geschicke  der  von  ihr  be-
       herrschten Menschheit  anzunehmen. Das läßt ein TÖPFER sich nicht
       zweimal sagen und überläßt den Beherrschten gern den ewigen Zwei-
       fel, ob  denn im  Hinblick auf  so fiktive  Subjekte wie  Mensch,
       Schöpfung und  Zukunft auch  alles Menschenmögliche getan sei. Da
       läßt sich  der Minister  von WEINZIERL  gern an  "die Grenzen des
       Menschen" erinnern,  um daraus  einmal mehr seine hohe Verantwor-
       tung und den Auftrag abzuleiten, der Restmenschheit tüchtig Gren-
       zen zu setzen:
       
       "Der Mensch  ist bestechlich,  ein fehlerhaftes Wesen. Der Mensch
       ist immer  ein Schwachpunkt - dieses Risiko können wir nicht aus-
       schließen."
       
       Jetzt ist  glücklich überhaupt kein  S u b j e k t  der Verstrah-
       lung von Mensch und Geziefer in Sicht - "wir alle" stehen wg. der
       vom Minister  entdeckten mangelhaften  "Menschennatur" am Pranger
       und dürfen  froh sein,  daß es  immer wieder  Menschen wie TÖPFER
       gibt, die es auf sich nehmen, auf "den Menschen" aufzupassen! Und
       wenn wieder mal ein einschlägiger "Skandal" passiert - die Norma-
       lität des  Atomprogramms hat  schließlich sowieso als "sozial ak-
       zeptable Last" abgehakt zu sein! - ist klar, woran es liegt: "Der
       Mensch..."!
       Dem steht  es wegen seiner vom ministeriellen Menschenkenner aus-
       gemachten prinzipiellen  Fehlerhaftigkeit natürlich  auch keines-
       falls  zu,   auf  seinen  Einwänden  gegen  das  Atomprogramm  zu
       b e h a r r e n.
       
       Toleranz
       --------
       
       ist geboten!  So gelingt es TÖPFER, aus der oben benannten Grund-
       heuchelei solcher  "Diskussionen mit  dem Bürger", in denen Macht
       gegen  die  "bloße  Meinung"  machtvoll  geschädigter  Interessen
       steht, noch  ein letztes und erstes "Argument" für die Machtvoll-
       kommenheit staatlicher Macht zu schmieden:
       
       "Ich achte  Ihre Meinung,  Ich erwarte  aber auch,  daß Sie meine
       Meinung achten.  Wenn das  nicht tun, sind wir nicht mehr auf der
       Toleranzebene. (...)  Die Monopolisierung  der Moral terrorisiert
       Situationen, die  Ausgrenzung der  Positionen anderer legitimiert
       die Gewalt..."
       
       ... womit  der Minister  natürlich nicht  die Gewalt  seiner aus-
       drücklich gelobten  Polizei am  Bauzaun der  WAA und anderswo ge-
       meint haben will. Er fordert einfach die Grundlüge der Demokratie
       ein, um  jeder Kritik  das Maul  zu stopfen, widrigenfalls es wg.
       Toleranzebene eins  aufs Maul  setzt: Die Politik, die die Fakten
       s e t z t,   zu denen  der Bürger sich seine Meinung halten darf,
       präsentiert sich  als "bloße  Meinung" unter vielen, der deswegen
       niemand zu  nahe treten  dürfen soll. Die Wahrheit des demokrati-
       schen Meinungspluralismus  - jedes  Interesse hat  als  b l o ß e
       Meinung neben  vielen daherzukommen,  sich also  nichts anzumaßen
       und die  Entscheidung über  seine "Berechtigtheit" übergeordneten
       Instanzen in  pflegliche Hände zu geben - wendet sich hier konse-
       quent gegen  dessen Fanatiker, die unbeirrt meinen, ihre Meinung,
       aufgeschrieben  z.B.   in  den   wiederholt   zitierten   750 000
       "Einwendungen gegen  die WAA"  könne schließlich auch Gehör bean-
       spruchen. TÖPFER  ruft das  Grunddogma des  Pluralismus ab,  jede
       "Meinung" verdiene  per se  Gehör und Achtung - um die längst be-
       schlossenen, durchgesetzten  und weitergeführten   T a t e n  der
       (Atom-)politik als "meine Meinung" der Kritik zu entziehen. Alles
       andere als die souveräne  s t a a t l i c h e  (Atom)politik soll
       man für  Vergewaltigung der  gebotenen Toleranz halten - staatli-
       chen Gewalteinsatz daher für geboten:
       
       "Ich stelle  mich mit  großem Nachdruck  vor die  Polizei, die in
       Wackersdorf am Werk war."
       
       Von dieser Spezies waren denn auch am Montagabend einige Hundert-
       schaften in  Regensburg unterwegs.  Schließlich kann und muß sich
       der Bundesumweltentsorgungsminister wirklich nicht auf die Durch-
       schlagskraft seiner "Argumente" verlassen. Dafür hat er andere.
       
       N.B.
       Von den  "Einwendungen" WEINZIERLs und des ihm geneigten zahlrei-
       chen umwelt-  und v.a.  rauchverbotsbewußten Publikums  war  hier
       kaum die  Rede. Die  gingen leider  wie immer  nach dem  gleichen
       Motto: Kann  die Politik  vor Umwelt,  Leben, Zukunft, Menschheit
       und ungeborenen Bälgern die Verantwortung wahrnehmen, die wir ihr
       antragen? Ein  von der  Politik schlicht und einfach geschädigtes
       Interesse wollte  da gleich  gar niemand  mehr anmelden  - lieber
       sich schon  als Dolmetsch  eines solchen  Interesses  in  höchste
       Werte  versuchen,   denen  sich   doch  auch   ein  TÖPFER  nicht
       verschließen  könne.  Um  sich  dann  gerechterweise  anhören  zu
       müssen, daß Zukunft, Leib und Leibesfrucht bei den dazu berufenen
       demokratischen Verantwortlichen  eh in den besten Händen sind. Wo
       auch sonst?

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