Quelle: Archiv MG - BRD KERNENERGIE ALLGEMEIN - Von der strahlenden Gegenwart
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Handreichungen für einen sauberen Unterricht:
WAS LERNEN WIR AUS TSCHERNOBYL?
Mit dem bekannten Willen zum entschlossenen Handeln macht sich
die Bayerische Staatsregierung in tiefer Sorge vor allem um den
werdenden Staatsbürger an die Beseitigung der Spätfolgen von
Tschernobyl. Eine Broschüre dieses Namens erhielten die bayeri-
schen Lehrer als Handreichung zwecks Dekontamination des von
Zweifeln und Ängsten verseuchten Jungvolks, "da viele Unberufene
ihre Meinung als 'Wissenschaftler' lautstark in die Öffentlich-
keit brachten", anstatt sich an die berufene Weisung des zustän-
digen Ministeriums zu halten.
Dessen Auftrag heißt: Vernunft und Optimismus!
"Es ist die Aufgabe der Lehrer, die Diskussion in der Schule zu
versachlichen und durch Aufarbeitung des Themas im Unterricht die
Ängste der Schüler und Eltern abbauen zu helfen."
Die Diagnose des "Bayerischen Staatsministeriums für Landesent-
wicklung und Umweltfragen" lautet nämlich:
"Über die Medien wurde die Bevölkerung in den Wochen nach dem
Tschernobyl-Unfall ü b e r r e i c h mit Informationen,
Ratschlägen und Bewertungen versorgt... Den zuständigen amtlichen
Stellen und ihren wissenschaftlichen Beratungsgremien war es in
dieser Situation sehr schwer, ihre Lagebeurteilungen und Empfeh-
lungen unverkürzt und unverzerrt an die Adressaten, die Bürger,
heranzubringen."
Den Autoren ist dabei gelungen, das Übermaß an Information auf
handliche 45 Seiten zu reduzieren und eine Hilfe zu bieten beim
Unterfangen, "zwischen dem wirklichen und dem angemaßten Fachmann
zu unterscheiden", ohne Gefahr zu laufen, die Dinge zu simplifi-
zieren. Ganz im Gegenteil: Es bedarf eines gerüttelt Maßes an
Phantasie und Einfühlungsvermögens in die ministeriale Welt küh-
ner gedanklicher Sprünge. Dem pädagogischen Geschick des Lehrers
wird da einiges abverlangt, der stillen Einfalt der Adressaten
nicht wenig zugemutet.
Deutsche Kernkraftwerke sind deutsch, also strahlenfrei
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Das liegt vor allem daran, daß sie keine russischen sind:
"In den bei uns üblichen Leichtwasserreaktoren ist das Kühlmittel
Wasser zugleich Moderator... Erfolgt beim Leichtwasserreaktor,
aus welchen Gründen auch immer, totaler Kühlmittelverlust, dann
bedeutet dies zugleich totalen Verlust des Moderators: Die Ket-
tenreaktion bricht ab, der Reaktor schaltet sich selbst allein
aufgrund der Gesetze der Physik ab."
Super! Wenn es da nicht das Energiemonopol des Staates gäbe,
könnte doch glatt jeder Dödel wegen "jenes Elementes inhärenter
Sicherheit" sein kleines KKW im Keller betreiben:
Und ist der Heizer noch so dumm,
das KKW macht niemals bumm!
könnte man die Kleinen skandieren lassen. Aber trotz aller Idio-
tensicherheit lassen es unsere landesväterlichen Freunde in der
Staatskanzlei an nix fehlen. Damit der kleine Schorsch draußen
aufm Land sich nicht fürchtet - wegen der Miesmacher von vorhin -
haben sie uns ein "Drei-Stufen-Sicherheitskonzept" gestrickt, in
dem der Fachmann sofort die hier der Einfachheit halber versteck-
ten x Zwischenstufen entdeckt:
"- Stufe 1 - Höchste Qualitätsanforderungen an Material, Kon-
struktionsweise und Fertigung aller Komponenten...
- Stufe 2 - Mehrfach vorhandene Sicherheitssysteme, die im Stör-
fall (welcher Art auch immer) die Abschaltbarkeit des Reaktors
und die Abfuhr der 'Nachzerfallswärme' gewährleisten
- Stufe 3 - Verhinderung des Austritts radioaktiver Stoffe durch
eine Sicherheitsumschließung auch bei denkbaren Störfallereignis-
sen mit extrem geringer Eintrittswahrscheinlichkeit."
Man sieht hier wird geistige Beweglichkeit des Schülers und damit
das pädagogische Fingerspitzengefühl des Lehrers sogleich auf
eine harte Probe gestellt. Eine gezielte Auswahl der Schülerbei-
träge ist anzuraten. Nicht daß da einer auf die Idee kommt, dumm
zu fragen. So etwa: Wozu überhaupt ein teures Sicherheitskonzept,
wenn es gar nicht gebraucht wird, weil gar nix passieren kann -
wegen der Physik und der Gesetze? Wozu hohe Qualitätsanforderun-
gen, wenn's gar nix ausmacht, wenn was schiefläuft? Oder: Warum
muß die Abschaltbarkeit gewährleistet werden, wenn sie automa-
tisch ist - und bei dem Qualitätsmaterial? Und das auch noch
mehrfach? Ist da vielleicht die Nichtabschaltung gerade im Stör-
fall, dem nichtexistenten, das automatische? Und schließlich: Auf
das harmlose Spielzeug noch dicke Stahlbetonhauben setzen - ist
das nicht überzogenes Sicherheitsdenken? Oder gar Extremismus in
Unwahrscheinlichkeiten?
Der erfahrene Schulmann wird solch' naiven Fragereien mit einem
entschiedenen Fingerzeig nach Osten und der so schon im voraus
entschiedenen bewährten Methode des Vergleichs zu begegnen wis-
sen:
"Mißt man den russischen RMBK-Reaktor an diesem Drei-Stufen-Si-
cherheitskonzept unserer eigenen Kernkraftwerke, dann ist sofort
festzustellen, daß Stufe 3 fehlt... Über Stufe 2 kann beim RMBK-
Reaktor mangels Information" (Wer weiß davon kein Lied zu sin-
gen!) "nicht viel gesagt werden." (Soviel aber auf jeden Fall:)
"Dem Vernehmen nach gibt es kein Schnellabschaltsystem wie bei
allen Reaktoren in den westlichen Ländern."
Und über Stufe 1 weiß man von "Qualitätsmängeln und Desorganisa-
tion bei der Bauausführung" leider auch nur aus russischen Quel-
len, denen man jedoch im Verein mit der Regierung in diesem Fall
getrost glauben darf, weil sie seit Adolfs Zeiten vertrauten Vor-
stellungen entsprechen. Die Nachvollziehbarkeit des national ein-
wandfreien Schlusses: Russische Kernkraftwerke haben sich als un-
sicher erwiesen; weil ihnen Sicherheitseinrichtungen made in Ger-
many fehlen, sind deutsche Kernkraftwerke sicher -, läßt sich
maßgeblich in der Unterstufe durch griffige Reime befördern:
Tschernobyl hat keinen Hut,
drum Stade niemals platzen tut.
Oder nochmals zusammengefaßt in nüchterner Prosa:
"Zugleich macht der Unfall den hohen Wert der inhärenten Stabili-
tät unserer eigenen Leichtwasserreaktoren aufgrund des Dampfbla-
sen- und Moderatoreffekts bewußt."
In Harrisburg brauchte man bekanntlich die radioaktive Dampfblase
bloß an die Umgebung ablassen, um den Betontopf nicht platzen zu
lassen. Man sieht: Stufe 0 funktioniert auch dann, wenn sie
selbst und 1 und 2 versagt haben und 3 nix mehr putzen würde!
Daß die Russen ihre KKWs auch immer für sicher gehalten haben,
ist typisch für die Russen. Die haben schon v o r Tschernobyl
sicherheitshalber eine Falschmeldung über die Sicherheit russi-
scher Kernkraftwerke in eine deutsche Fachzeitschrift lanciert,
um n a c h Tschernobyl d e u t s c h e s Hirn mit undeutschen
Bedenken gegen deutsche Atomspezialisten zu kontaminieren. Es muß
der Alois Hingerl gewesen sein, der der Bayerischen Staatsregie-
rung enthüllt hat, daß das Lob der Sicherheit des RMBK gar nicht
deutschen, sondern russischen Ursprungs und damit erwiesenermaßen
falsch ist:
"Kurz nach dem Tschernobyl-Unfall tauchte in der öffentlichen De-
batte in der Bundesrepublik eine Falschinformation auf, die immer
noch verbreitet wird: Die Sicherheit des in Tschernobyl verwende-
ten Reaktortyps sei auch im Westen hoch eingeschätzt worden...
Aus der Einleitung des Berichts geht eindeutig hervor, daß die
mitgeteilten Fakten eine Wiedergabe der von sowjetischer Seite
gegebenen Informationen darstellen. "
Strahlen sind schadenfrei
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Der nächste Lernschritt sollte wieder behutsam angegangen werden.
In ihrer Umsicht und Sorge um das geistig-seelische Wohl ihrer
Kinder - beschäftigt sich die Regierung mit einer Frage, die vom
physikalisch-technischen Standpunkt her gar nicht auftreten, weil
ja Radioaktivität nicht austreten kann: "Was ist Radioaktivität?"
Vorweg das Ergebnis: eine feine, weil ganz natürliche Sache. Was
die Bienen seit eh und je für das geschlechtliche Zusammenleben
der Menschen leisten, das tut das Jod 127 für seinen Zwillings-
bruder, das Jod 131:
"Das radioaktive Jod 131 weist vor seinem Zerfall dieselben Ei-
genschaften wie das stabile Jod 127 auf, sieht man von einer win-
zigen Verschiebung des Schmelz- und Siedepunktes und einiger an-
derer physikalischer Eigenschaften aufgrund des kleinen Massenun-
terschieds ab."
Im Gegensatz zu den Bienen kommt es hier auf den kleinen Unter-
schied wirklich nicht an: Wenn das eine zerfallen ist, ist der
Unterschied eh ganz weg! Für die Deppen von der letzten Bank emp-
fiehlt sich der Praxistest: Man zeige den Schülern die beiden
Jods - in besonders harten Fällen: anfassen, riechen und
schmecken lassen und als Preis eine Schachtel Jodtabletten aus-
setzen. Wetten, daß keiner den winzigen Unterschied, geschweige
denn den radioaktiven Zerfall rauskriegt?! (Es kann deshalb auch
bloß das stabile Jod verwendet werden.)
Gott sei Dank ist es mittlerweile auch gelungen, weitere gefähr-
liche Irrtümer über die Unnatürlichkeit gefährlicher Elemente
auszuräumen:
"Plutonium, dessen längstlebiges Isotop Plutonium 244 eine Halb-
wertszeit von 80 Millionen Jahren besitzt, existiert auf der Erde
nur noch in solch geringen Mengen, daß es erst 1971 als natürli-
ches Element nachgewiesen werden konnte. Bis dahin hatte es als
'künstliches' Element gegolten."
Dazu kommt noch, daß die Natur ihre Bewohner sehr unterschiedlich
mit Strahlung bedenkt:
"Die kosmische Strahlung nimmt mit der Höhe über dem Meeresspie-
gel erheblich zu. In großer Höhe lebende Bergvölker können dem
Sechs- bis Achtfachen der Belastung einer auf Meereshöhe lebenden
Bevölkerung ausgesetzt sein. Die terrestrische Komponente der
empfangenen Dosisleistung kann allein innerhalb der Bundesrepu-
blik Deutschland bis zum fünffachen schwanken."
Und noch keiner ist daran gestorben, weder in Bremerhaven noch in
Garmisch und schon gar keine gesunden Bergvölker! Wieviele wären
aber gestorben, wenn es keine Strahlen gäbe, wenn die Medizin
nicht dieses Geschenk der Natur für den Menschen nützen würde?
"Bei durchschnittlich 1,7 Röntgenaufnahmen pro Kopf der Bevölke-
rung im Jahr in der Bundesrepublik Deutschland wird die bereits
genannte Strahlenbelastung von 200 Millirem pro Jahr durch die
Röntgendiagnostik im Mittel um etwa 150 Millirem erhöht."
Am Wohnen hat sich auch noch niemand gestört; dabei ist das auch
saumäßig radioaktiv.
"Böden und Wände unserer Häuser geben gewöhnlich das radioaktive
Edelgas Radon ab, das zusammen mit seinen Zerfallsprodukten die
menschliche Lunge zum meistbelasteten Organ machen kann."
Wenn denn Strahlung so natürlich und allgegenwärtig ist wie der
liebe Gott, dann kann es nicht des Teufels sein, mit der Produk-
tion von Strom und Bomben für ihre Erhöhung zu sorgen.
Die weitverbreitete Zutraulichkeit gegenüber natürlichen Giften
wie auch die Verachtung künstlicher Bedürfnisse dürfte die Ein-
sicht in solche Zusammenhänge entschieden voranbringen: Natur ist
prima, Kunst ist mies; und wenn die Natur genauso stinkt wie die
Technik, dann ist auch gegen diese nichts einzuwenden. Wieder für
die Unterstufe:
Strahlung schenkt uns die Natur,
von Schaden also keine Spur.
Der Schaden ist klitzeklein
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Das nächste Kapitel macht die Kleinen mit der Kunst vertraut, mit
dem großen Einmaleins sowieso nicht vorhandene Schäden zu elimi-
nieren. Strahlenschäden sind nämlich nicht unbedingt welche:
"Die die Materie durchlaufenden Teilchen führen auf ihren Bahnen
zu Störungen in den Elektronenhüllen der Atome, aus denen die Ma-
terie besteht, sie 'ionisieren' sie... Der unterschiedlichen Wir-
kung verschiedener Strahlenarten im Zellgewebe eines lebenden Or-
ganismus wird mit einem sogenannten Qualitätsfaktor Rechnung ge-
tragen."
Diese Bezugsgröße stellt einen effektiven Schutz gegen Strahlung
dar. Die Strahlen treffen nämlich nicht den Körper, sondern nur
Teile davon:
"Die Wirkung der Strahlenbelastungen ist unterschiedlich, je
nachdem, ob der ganze Körper einer gleichmäßigen Strahlung ausge-
setzt ist, nur ein Teil des Körpers oder nur ein bestimmtes Organ
(z.B. die Haut, die Lunge, die Schilddrüse). Deshalb unterschei-
det man zwischen einer Ganzkörperdosis, einer Teilkörperdosis und
einer Organdosis. Da die einzelnen Organe unterschiedlich strah-
lenempfindlich sind, bedeuten gleiche Organdosen für unterschied-
liche Organe keineswegs gleiche Wirkungen... Viele der Mißver-
ständnisse nach dem Tschernobyl-Unfall sind darauf zurückzufüh-
ren, daß beispielsweise die für das Isotop Jod 131 maßgebende
Schilddrüsendosis mit der Ganzkörperdosis gleichgesetzt wurde."
Die nächste Bezugsgröße zehrt von der Volksweisheit: Ein Guter
hält's aus, und um die Schlechten ist es nicht schade. Es geht um
die Lebenszeit des Menschen, die je nach Länge das Risiko mini-
miert, erst recht, wenn man sie noch mit der natürlichen Strah-
lenbelastung vergleicht:
"Wer mögliche Langzeitrisiken aus dem Tschernobyl-Unfall beurtei-
len will, muß sich noch mit einem weiteren Begriff vertraut ma-
chen, der 'effektiven' Äquivalentdosis... ein einfaches Verfahren
zur Bewertung des gesamten Langfristrisikos einer Einzelperson...
Zusammenfassend wird im GSF-Bericht festgestellt, daß die zusätz-
liche effektive Äquivalentdosis der Bevölkerung im Münchner Raum
aus dem Tschernobyl-Unfall im ersten Folgejahr etwa 30 bis 70
Prozent der mittleren jährlichen natürlichen Strahlenbelastung
ausmacht. Die errechnete Lebenszeitdosis entspricht etwa 1 bis 4
Prozent der natürlichen Strahlenbelastung. Da der Münchner Raum
zu den vergleichsweise stark belasteten Gebieten innerhalb der
Bundesrepublik gehört, dürfte die Bevölkerung der Bundesrepublik
Deutschland durch den Unfall insgesamt noch geringer belastet
worden sein."
Und das, obwohl's die Russen waren! Herzlichen Glückwunsch nach
Lütgendortmund! Und der dumme Fritz schreibt hundertmal:
Ist die Strahlung gut verteilt,
hat sie dich auch nicht ereilt!
Die Regierung paßt auf den Schaden auf...
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Dafür gibt es neben und wegen der Regierung Expertengremien, wie
das ICRP, die UNSCEAR, die WHO, die IHE und die SSK. Und darin
sind "wir" wie immer und wie Rosenthal. Spitze!
"Auch die von der deutschen Strahlenschutzkommission nach dem
Tschernobyl-Unfall empfohlenen Maßnahmen waren sehr viel restrik-
tiver in anderen Ländern praktizierten Maßnahmen."
Wer bis Seite 40 durchgehalten hat, läßt sich auch nicht durch
die Frage: "Warum Maßnahmen und Empfehlungen, wenn keine Gefahr
bestanden hat?" aus seiner deutschen Fassung bringen - und durch
die Antworten schon gar nicht:
Erstens: Frühschäden (= Strahlenkrankheit) sind nicht eingetre-
ten.
Zweitens: Spätschäden auch noch nicht:
"Spätschäden wie Tumoren aufgrund hoher Strahlenbelastung können
nach Jahren oder Jahrzehnten auftreten."
Ein Zusammenhang läßt sich überdies kaum nachweisen.
Warum also? Ganz einfach: Unser Gemeinwesen ist so einsame
Klasse, daß seine Verwalter sich durch Gesetze gezwungen haben,
auch Schäden auszuschließen, die gar nicht auftreten können:
"Das allgemeine Strahlenminimierungsgebot, das in der deutschen
Strahlenschutzverordnung verankert ist, entspringt dem Gedanken,
bei ungesicherter Dosis-Risiko-Beziehung von der ungünstigsten
Annahme über die Strahlenwirkung bei geringen Belastungen auszu-
gehen."
...und das Volk hält ihn aus
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Dafür hat es erstens eine Bundes- und 11 Landesregierungen als
Abwehrmechanismen und darüber hinaus noch körpereigene.
"Der menschliche Körper verfügt über Abwehrmechanismen, mittels
derer Strahlenschäden im Bereich kleinerer Dosiswerte wieder re-
pariert werden können. Es gibt einerseits Reparaturvorgänge in
der einzelnen Zelle; andererseits können körpereigene Zellen, in
denen die Selbstreparatur nicht gelingt, vom Immunsystem des Kör-
pers wie Eindringlinge, etwa Erreger von Infektionskrankheiten
behandelt und eliminiert werden."
Dieses körperimmanente Zwei-Stufen-SDI darfjedoch keinesfalls
mißbraucht werden:
"Überdies ist die Wirksamkeit der Abwehrmechanismen im Einzelfall
auch davon abhängig, wie weit diese durch andere Einflüsse
(Rauchen, Alkohol, Umweltgifte, sonstige ungesunde Lebensweise)
bereits beansprucht sind."
Spätestens hier erreicht der Lehrer wieder den vertrauten Boden
der Persönlichkeitserziehung:
Den Säufer und den Hurenbock
verstrahlt es selbst im wärmsten Rock!
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Deutscher Druckwasserreaktor / RBMK-Reaktor"
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Strahlenbelastung der deutschen Bevölkerung
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